ETF-News

Neue Studien: Privatanleger setzen verstärkt auf ETFs

Der 2005 gegründete schwedische Zahlungsdienstleister Klarna ist hierzulande eher durch seine attraktiven Konditionen bei Festgeldkonten bekannt. Zuletzt überraschte das Unternehmen mit einer vornehmlich in Europa durchgeführten Studie rund um das Thema private Finanzanlagen. Mit Blick auf den Einsatz von ETFs stellte die Studie fest: Deutsche Privatanleger setzen mit Abstand am stärksten auf ETFs. Während der Anteil hierzulande bei 64 Prozent liegt, folgen auf den Plätzen zwei und drei Österreich und Schweden mit 58 beziehungsweise 57 Prozent. Das europäische Schlusslicht bildet Frankreich. Hier nutzen der Studie zufolge lediglich 31 Prozent der Anleger ETFs.

Allerdings weist die Untersuchung auch darauf hin: Im globalen Vergleich sind die Deutschen beim Investieren zurückhaltender als die Bürger anderer Länder. Nur 38 Prozent der Befragten hierzulande gaben an, ihr Geld an den Finanz- und Kapitalmärkten zu investieren. Das Geld der Bundesbürger liegt also überwiegend auf Sparkonten. Die nordischen Länder sind hier deutlich investmentfreudiger: In Schweden beispielsweise legen 56 Prozent der Verbraucher ihr Geld an.

Sparpläne sind in Deutschland bereits ein wichtiger Wachstumsfaktor für den ETF-Markt. Eine aktuelle Studie von BlackRock kommt nun zu dem Ergebnis, dass ETF-Sparpläne für die Deutschen künftig eine noch größere Rolle spielen werden. Dies jedenfalls ergab eine Untersuchung des US-Investmenthauses gemeinsam mit dem Anlegerportal extraETF. Danach kann davon ausgegangen werden, dass „sich die aktuell 4,9 Millionen monatlichen ETF-Ausführungen in Deutschland bis 2026 auf 20 Millionen Ausführungen steigern werden“. Dies wäre mit einem Wachstum von 33 Prozent pro Jahr verbunden und würde gleichzeitig eine Vervierfachung im Vergleich zu 2021 darstellen.

Dass Privatanleger hierzulande verstärkt auf ETFs setzen, belegt auch eine unlängst veröffentlichte Studie der ING Direktbank. So sei das in ETFs angelegte Vermögen im vergangenen Jahr um 50 Milliarden auf fast 150 Milliarden Euro angestiegen. Mit einem Anteil von 93 Prozent hätten dabei Aktien-ETFs eindeutig die Nase vorn gehabt.

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