Strukturschwächen belasten US-Konjunktur
Zu Beginn des Jahres herrschte noch Konsens darüber, dass das Wachstum in den USA deutlich höher als im Euro-Raum ausfallen wird. Im bisherigen Jahresverlauf kam es jedoch zu Enttäuschungen bei den US-Makrodaten und Frühindikatoren.
Die Fed musste den ersten Leitzinsschritt aufschieben, weil ihre Erwartungen mehrfach enttäuscht wurden. Auch zeigten einige Frühindikatoren, dass der erhoffte Schwung auf sich warten lässt. Offensichtlich wurden die Schwachstellen der US-Wirtschaft nicht richtig eingeschätzt. Zwar waren extreme Witterung und Sondereinflüsse wie Streiks nicht unerheblich. Auch ist zu berücksichtigen, dass nach sechs Jahren Aufschwung ein zyklischer Abschwung näher rückt. Dennoch ist das grundsätzliche Problem abnehmender Wachstumsdynamik offenkundig.



































