Versicherungen

Reiseversicherungen 2016 Große Preis-Leistungs-Unterschiede – Tarife zwischen „sehr gut“ und „mangelhaft“ – Envivas und Barmenia auf Platz eins

Spätestens wenn der Urlaub naht, machen sich viele Bundesbürger Gedanken über Reiseversicherungen. Wer das Risiko scheut, schließt vor der Auslandreise eine entsprechende Krankenversicherung und auch eine Reiserücktritt-Versicherung ab. Dass man auch günstig buchstäblich gut fahren kann, zeigt der Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität, welches im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv die Tarife von 36 Versicherern untersucht hat.

Nur drei Auslandsreise-Krankenversicherungen top

Lediglich drei von 32 Unternehmen bieten Krankenversicherungen für Auslandsreisen mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“; sechs sind „gut“, 16 Versicherer erzielen nur ein befriedigendes Ergebnis. Mäßig die Ergebnisse von sieben weiteren Anbietern: sechsmal „ausreichend“, einmal „mangelhaft“. Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Die Auslandsreise-Krankenversicherung ist ein wichtiger Risikoschutz. Erfreulich für den Verbraucher, dass es sehr gute Versicherungen auch schon für kleines Geld gibt.“ Tarife mit bestem Leistungs-Rating sind für Singles schon für unter zehn Euro pro Jahr erhältlich. Wie der Test zeigt, bieten aber vergleichsweise teure Tarife nicht automatisch hervorragende Leistungen.

Erhebliche Unterschiede bei Reiserücktritt-Produkten

Ein Viertel der untersuchten Jahres-Policen schneiden im Gesamtergebnis aus Preis und Leistung mit dem Urteil „sehr gut“ ab, ebenso viele aber nur mit „ausreichend“. Gegenüber dem Vorjahr sind die durchschnittlichen Kosten der angebotenen Reiserücktritt-Versicherungen leicht gesunken. So kostet eine Jahres-Police für eine vierköpfige Familie gut 117 Euro (2015: rund 120 Euro). Die Schwankungen zwischen den einzelnen Versicherern sind jedoch enorm. Der günstigste Tarif kostet hier 90, der teuerste 149 Euro – das Einsparpotenzial beträgt annähernd 40 Prozent. Tarife für Einzelpersonen gibt es für Jahresprämien zwischen 49 und 75 Euro.

Die besten Auslandsreise-Krankenversicherungen

In dieser Produktkategorie heißt der Testsieger Envivas mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Die Leistungen der Tarife („TravelXF“) erzielen für Einzelpersonen wie auch für Familien die Höchstbewertung „stark überdurchschnittlich“. Auf Kostenseite bleiben die untersuchten Versicherungen zudem unter der durchschnittlichen Versicherungsprämie der Branche. Den zweiten Rang belegt Signal Iduna, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Das Unternehmen überzeugt insbesondere mit dem Familien-Tarif „Jahres-Reise-Krankenversicherung“. Die Prämie liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Branche und in der Leistungsanalyse erzielt der Tarif – für Familien wie auch für Einzelpersonen – mit die beste Ratingstufe. Rang drei nimmt Ergo Direkt (Qualitätsurteil: „sehr gut“) ein. Der Familientarif „RD“ ist im Test der drittgünstigste und schneidet in der Leistungsanalyse mit „überdurchschnittlich“ ab. Auch der Einzeltarif überzeugt in puncto Preis-Leistungs-Verhältnis.

TOP 3 im Bereich Reiserücktritt-Versicherung

Barmenia ist mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ in diesem Versicherungsbereich Testsieger. Die Reiserücktritt-Versicherung „Travel“ platziert sich für Einzelpersonen wie auch für Familien auf dem ersten Rang. Die Leistungen sind „stark überdurchschnittlich“ und die Tarife zählen darüber hinaus auch preislich zu den attraktivsten. Den zweiten Rang belegt Travel-Protect (Qualitätsurteil: „sehr gut“). Der Tarif „TP Single“ ist im Produktvergleich einer der günstigsten; in der Leistungsanalyse schneidet er mit „stark überdurchschnittlich“ ab. Auch der Tarif „TP Familie“ punktet mit vergleichsweise geringen Kosten. Würzburger nimmt Rang drei ein, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“. Ausschlaggebend sind insbesondere die Leistungen: Die Analyse erbringt für beide untersuchten Varianten des Tarifs „Reisekarte 4 You Basispaket (JRK)“ die bestmögliche Ratingstufe.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität testete insgesamt 36 Versicherer, die für festgelegte Kundenprofile über entsprechende Produkte in den Bereichen Auslandsreise-Krankenversicherung beziehungsweise Reiserücktritt-Versicherung verfügten. Der Test setzte sich aus einer Leistungsbewertung sowie einer Kostenanalyse zusammen. Die Erhebung der Daten (Stand: 01.02.2016) erfolgte auf Basis verbindlicher Angaben der Unternehmen in Form der gedruckten Versicherungsbedingungen oder dem Versicherungsschein. Die Untersuchung und Bewertung der Produkte erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Ratingunternehmen Franke und Bornberg.

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AUTOMOBIL FORUM 2016: Der Digitalisierungsgipfel in München

Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde. Ganz egal, ob es sich in der Autoindustrie auf „Industrie 4.0“, neue Geschäftsmodelle oder das automatisierte Fahren bezieht. Das AUTOMOBIL FORUM widmet sich am 6. und 7. Juli 2016 diesen Themenfeldern und holt die Digitalisierungs-Größen nach München:

Johann Jungwirth, Chief Digital Officer bei Volkswagen Wieland Holfelder, Leiter Google Entwicklungszentrum Dieter May, Senior Vice President Digital Services BMW Group Seval Oz, CEO Continental Intelligent Transportation Systems Rolf Bulander, Leiter Mobility Solutions Robert Bosch Detlef Zühlke, Direktor Dt. Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Hubert Waltl, Vorstand Produktion AUDI Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender ZF Werner Pütz, Vizepräsident Einkauf Ford of Europe Ralf Kalmbach, Global Head Automotive A.T. Kearney

Um die Potenziale auszuschöpfen, die durch Datentransfer und Vernetzung in der Autoindustrie möglich werden, müssen sich Automobilhersteller und -zulieferer konsequent auf das Thema Digitalsierung ausrichten und sich im Schulterschluss vom technologieverliebten Fahrzeugproduzenten zum serviceorientierten Mobilitätskonzern wandeln. Dies stellt für alle Unternehmen in der herkömmlichen Automobilwelt eine enorme Herausforderung dar – und erfordert ein neues Produktverständnis, innovative Denkansätze und eine völlig andere Unternehmenskultur.

Allgemein

Danexit könnte dem Brexit folgen

Bei einer Umfrage in Dänemark zu der Frage, ob Dänemark dem Beispiel Großbritanniens folgen und aus der Europäischen Union austreten sollte, sofern sich die Briten am 23. Juni tatsächlich für einen Brexit entscheiden, kam es überraschenderweise zu einem statistischen Patt.

Eine landesweite repräsentative Umfrage unter dänischen Wählern kam zu dem Ergebnis, dass 30 Prozent der Befragten in der EU bleiben würden, während ein außerordentlich hoher Anteil von 27 Prozent für einen Austritt stimmen würde, falls die Briten dasselbe tun. Die Fehlertoleranz lag bei +/-3,1 Prozentpunkten. In der Vergangenheit lag das Verhältnis zwischen dem Lager der EU-Befürworter und dem Lager der EU-Aussteiger häufig bei 2:1.

Die Umfrage wurde Ende März vom Umfrageinstitut Epinion durchgeführt. Auftraggeber war Analyseenheden 4V, ein unparteiisches dänisches Beratungsunternehmen, das die Auswirkungen des britischen Referendums auf den Handel und die Politik untersuchte.

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist zwar kein Referendum angekündigt. Wenn jedoch ein solches angesetzt werden würde, wäre ein Daxit bzw. Danexit wahrscheinlich“, sagte Erik Hogh-Sorensen, Partner bei Analyseenheden 4V. In seiner 55-seitigen rechtlichen und wirtschaftlichen Analyse sieht 4V jedenfalls keinen internationalen wirtschaftlichen Zusammenbruch vorher, ganz unabhängig vom Ausgang des britischen Referendums. Ein Brexit würde langfristige Probleme für die EU-Mitgliedschaft Dänemarks hervorrufen. Dänemark hat mit seiner exportorientierten Wirtschaft im Rat der Europäischen Union einen Stimmenanteil von 1,1 Prozent und ist daher in großem Maße von der britischen Unterstützung zugunsten einer liberalen Freihandelspolitik abhängig.

„1973 traten Großbritannien und Dänemark gemeinsam der damaligen Europäischen Gemeinschaft bei und sind nach wie vor politische und wirtschaftliche Verbündete. Keines der beiden Länder ist Mitglied der Euro-Währungsunion“, sagte Hogh-Sorensen.

Bei der Umfrage antworteten 7 Prozent mit „Ich weiß nicht“ und 34 % sagten, sie würden lieber „abwarten und später eine Entscheidung treffen“.

Dänemark hat bereits mehrere Referenden zu EU-relevanten Fragen durchgeführt. Das letzte Referendum fand am 3. Dezember 2015 statt, als sich eine Mehrheit (53,1 Prozent vs. 46,9 Prozent) gegen den Wunsch der Regierung aussprach, auf die Ausstiegsoption („Opt-out“) Dänemarks im Bereich der Justiz- und Migrationspolitik zu verzichten.

„Bei den Umfragen im Vorfeld stimmten die Befürworter anfangs mit einem großen Vorsprung für einen solchen Verzicht, verloren dann aber beim entscheidenden Referendum, weil viele ‚Unentschlossene‘ schließlich dagegen stimmten“, sagte Hogh-Sorensen.

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Die Ära der virtuellen Niederlassungen naht

In den USA verwenden mittlerweile knapp 52 Prozent aller Smartphone-Nutzer, die über ein Bankkonto verfügen, die mobile Version. Deutschland weicht nicht von den westlichen Statistiken ab. Wie der Studie „Online banking penetration in European Markets 2015“ zu entnehmen ist, bedienen sich sage und schreibe 51% der Deutschen des Internets beim Online-Banking. Eine andere Studie„International Survey Banking“ zeigt, dass 42 % der Deutschen mobiles Banking in Anspruch nehmen und weitere 15% beabsichtigen, dies demnächst zu tun. Die Verbraucher erwarten die Anpassung von Lösungen an eigene Bedürfnisse und einen individuellen Ansatz. Wie wird die zunehmend dynamisch fortschreitende Digitalisierung der Gesellschaft das Bankengeschäft verändern?

Nach Einschätzung von Experten ist die Dynamik des Mobilen Bankings höher als jene des Online-Bankings oder diese befindet sich in einem ähnlichen Entwicklungsstadium. Dies ist u. a. auf die schnell fortschreitende Sättigung des Marktes mit modernen Mobilgeräten zurückzuführen. Laut Grzegorz Mlynarczyk, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Ailleron : „Das Online- und Mobile-Banking ist in Deutschland bereits zum Standard geworden. Kunden besuchen immer seltener konventionelle Bankfilialen.Sie wollen Zugang zur Dienstleistung überall und zu jeder Zeit haben, und erwarten zugleich eine bestmöglich personalisierte Kundenbetreuung. Folglich sind weitere Schritte bei der Suche und Entwicklung von neuen Lösungen erforderlich, die auf die Bedürfnisse moderner Verbraucher zugeschnitten sind.“

Aus der weltweiten Studie in Bezug auf Privatbankenkunden geht hervor, dass die Verbraucher in erster Linie Bequemlichkeit beim Umgang mit dem eigenen Bankkonto erwarten. Elektronische Kanäle bieten den Kunden zwar einen freien Zugang zu Bankdienstleistungen an jedem Ort und zu jeder Zeit, aber das bedeutet jedoch nicht, dass sie auf persönliche Besuche in den Bankfilialen gänzlich verzichtet haben. Laut Studien[3] ist der Besuch in der Bankfiliale immer noch die beliebteste Form zur Lösung von Problemen. Interessanterweise ist Polen Marktführer in Bezug auf die Bereitstellung innovativer Banklösungen wie virtuelle Bankfilialen.

Virtuelle Bankfilialen stellen bereits jetzt eine Brücke zwischen herkömmlichen Bankdienstleistungen und dem SB-Banking dar. Das im Browser und in den Mobilgeräten verfügbare System schließt die Lücke zwischen der zuweilen kaum intuitiven Online-Betreuung und der physischen Anwesenheit in der Bankfiale. Virtuelle Niederlassungen ermöglichen es, viele Sachen zu erledigen, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Bei Bedarf bieten sie Kunden auch den Kontakt mit Spezialisten in der jeweiligen Branche.

Entgegen der Ansicht der Technologie-Skeptiker sind solche Dienstleistungen wie LiveBank ein Garant für höchste Sicherheit. Dies garantiert u. a. die Kundenbescheinigung und die Autorisierung der Transaktion auch mit Hilfe der Sprachbiometrie, die den Kundenkomfort deutlich steigert. Jede Sitzung, die mittels dieses Dienstes erfolgt, wird aufgezeichnet und verschlüsselt, was wiederum eine reibungslose Abwicklung eventueller Reklamationen ermöglicht.

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Verbraucher wollen Apps für den täglichen Einkauf

Konsumenten würden Rabatt-Benachrichtigungen und Punkte sammeln Retailer könnten ihren Umsatz mit eigenen Apps erheblich ankurbeln, denn unzählige Konsumenten würden ihr Einkaufserlebnis im Geschäft gerne mit ihrem Mobilgerät verknüpfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Apadmi

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Jede sechste E-Mail enthält Virus

Retarus beobachtet starken Anstieg an Krypto-Trojanern Auf Locky folgen nun KePanger, PowerWare und Petya: Retarus, globaler B2B-Anbieter von E-Mail-Security aus der Cloud, verzeichnet aktuell ein deutlich erhöhtes Aufkommen des Krypto-Trojaners Locky sowie neuer Variationen.

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Es gibt viele gute Tarife – für die Auszeichnung „Tarif des Monats“ gehört mehr dazu. Lesen Sie hier, was die ausgezeichneten Tarife zu bieten haben.

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