Investmentfonds

Ein neues Conundrum?

Tiefer und tiefer gehen die Renditen von Staatsanleihen, deutsche Bundesanleihen haben gar die 1%-Grenze durchbrochen. Was sind die Gründe?

Zum einen die Geopolitik: Der Konflikt in der Ukraine macht die Anleger nervös und Staatsanleihen attraktiv. Zum anderen die Euro-Konjunktur: Schwache BIP-Zahlen, peßimistischere Einkaufsmanager und weiter tiefe Inflation machen Quantitative Easing zum dominanten Thema an den Kapitalmärkten.

Das sind gute Gründe für eine Bond-Rallye in Kontinentaleuropa. Aber auch in den USA sind die Renditen am langen Ende gefallen und die Zinskurve hat sich verflacht. Eine flachere Zinskurve ist nichts Ungewöhnliches vor einer Zinsanhebung – daß die Renditen am langen Ende fallen ist überraschend, aber keine Seltenheit. Bereits im Februar 2005 führte der damalige Vorsitzende der US-Notenbank Fed Alan Greenspan vor dem Senat aus, daß die langfristigen Renditen gefallen sind, obwohl das Fed die Leitzinsen um 1,5% angehoben hat. Nachdem er eine Reihe von möglichen Erklärungen als nicht einleuchtend abgelehnt hatte, bezeichnete er das Verhalten des Anleihenmarktes als Conundrum – als Rätsel.

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Investmentfonds

Börse Stuttgart setzt im August rund 6,4 Milliarden Euro um

Zuwächse bei Hebelprodukten, Investmentfonds und Exchange Traded Products

Im August 2014 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 6,4 Milliarden Euro umgesetzt. Damit lag das Handelsvolumen leicht unter dem Niveau des Vormonats.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte der Handel mit verbrieften Derivaten. In dieser Anlageklasse wurden insgesamt knapp 3 Milliarden Euro umgesetzt. Der Umsatz mit Hebelprodukten belief sich im August auf rund 1,6 Milliarden Euro, rund 5 Prozent mehr als im Vormonat und über 27 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Anlageprodukte trugen im August knapp 1,4 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei.

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Investmentfonds

„Wissen, wie gut man es eigentlich hat, ist ein Geschenk — auch bei den eigenen Investitionen!“

Dirk Fischer – Geschäftsführer Patriarch Multi Manager GmbH:

Vor einigen Wochen schrieb ich an anderer Stelle für Anleger den Beitrag „Der DAX ist kein Maßstab !“. Dazu hat das Haus Patriarch von Endkunden- aber auch Beraterseite ein zahlreiches und extrem positives Echo ereilt, was uns natürlich sehr gefreut hat.

In diesem Beitrag hatten wir Investoren aufgezeigt, wie unwichtig der tägliche Blick auf den DAX in Wirklichkeit ist, speziell, wenn man, wie in den Patriarch-Dachfonds und –Fondsvermögensverwaltungen, breit gestreut und international investiert ist. Als Beleg dazu hatten wir den damals zwischenzeitlich starken Rückgang am deutschen Aktienmarkt als Beispiel genommen.

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Opinion Leaders

Führungskräfte der Investment- und Versicherungsindustrie geben zu wichtigen Trends und Marktentwicklungen ihre Meinung und Einschätzung ab und werden zum Opinion Leader.

Investmentfonds

Anlegerinteresse aufgrund enttäuschender EM-Wachstumsentwicklung verhalten

 

  • EM-Schuldtitel hängen bei mäßigem Wachstum und dürftigen Rahmendaten weiter von der globalen Liquiditätsentwicklung ab
  • EZB-Erwartungen treiben die weltweite Jagd nach Renditen weiter an

Während kräftige Mittelströme und realistischere Anlegererwartungen die Entwicklung an den EM-Aktienmärkten begünstigen, bleiben mangelnde Wachstumsdynamik in den EM und fehlender Strukturwandel Störfaktoren. Das zeichnete sich jedenfalls in den letzten Monaten ab und entspricht auch den Trends im Emerging Markets Debt (EMD)-Segment.

Bei EMD ist es in erster Linie die weltweite Renditejagd, die seit März für Aufwind an den Märkten gesorgt hat. Gleichzeitig begrenzen die trüben Konjunkturaussichten sowie der Mangel an Konjunkturmaßnahmen, um die Wachstumsmaschinen wieder ins Rollen zu bringen, das Aufwärtspotenzial.

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Investmentfonds

Indien: Modi auf Standby

Hundert Tage

Am 3. September schließt Indiens neue Regierung ihre ersten 100 Tage. Der Amtsantritt von Premierminister Narendra Modi im Mai dieses Jahres wurde von einer Welle der Euphorie und Hoffnung begleitet, der frühere Teeverkäufer aus der Provinz Gujarat könne eine Wirtschaft retten, die in den letzten Jahren hoffnungslos hinter den Erwartungen zurück blieb.

Knapp 550 Millionen Wähler verschafften der Bharatiya Janata Partei (BJP) einen siegreichen Stimmenvorsprung, der ihrem Anführer Modi das stärkste Mandat gibt, das ein indischer Premierminister in den vergangenen 30 Jahren hatte. Dies ist vielleicht über viele Jahre hinweg Indiens beste Chance, tiefgehende und bedeutende Reformen durchzuführen, um endlich das volle wirtschaftliche Potenzial des Landes zugänglich zu machen.

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Investmentfonds

DAX überrascht mit Gewinnen. Wall Street weiter auf Rekordjagd.

Börsenausblick der Südwestbank AG für die 36. KW 2014

Die drohende Eskalation der Ukraine-Krise beeinflusst den DAX immer wieder negativ. Der deutsche Leitindex notierte zwar nach dem Überschreiten der 9.600-Punkte-Marke am Mittwoch zum Wochenende im Plus bei rund 9.500 Punkten, konnte diese Marke jedoch nicht nachhaltig bestätigen. „Wir sehen für die kommende Woche aufgrund der geopolitischen Krisen und der anstehenden EZB-Entscheidungen eine Seitwärtsbewegung des DAX“, erklärt Manfred Mühlheim, Bereichsleiter Asset Management bei der Südwestbank AG.

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Investmentfonds

Aktien bieten weiterhin das grösste Aufwärtspotenzial

Globaler Konjunkturausblick und Anlagestrategie der Bank J. Safra Sarasin für den Rest des Jahres 2014:

Die Erholung der Weltwirtschaft verläuft nicht homogen; Aktien bieten weiterhin das grösste Aufwärtspotenzial 

Nachfolgend die zentralen Punkte:

• Die Erholung geht weiter, verläuft allerdings nicht homogen. Die USA führen den globalen Zyklus an und erzielen Wachstumsraten deutlich über dem Niveau in der Eurozone.

• Die Eurozone leidet unter hoher Verschuldung, anhaltenden wirtschaftlichen Ungleichgewichten, ungünstigen geopolitischen Ereignissen wie der Krise in der Ukraine, und es sind dringend Strukturreformen erforderlich.

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Investmentfonds

Sieben gute Gründe, jetzt in die Emerging Markets zu investieren

Nach einigen enttäuschenden Jahren interessieren sich viele Anleger jetzt wieder mehr für Emerging-Market-Aktien. Die Assetklasse verzeichnet Mittelzuflüsse, und in diesem Jahr hat sie sich besser entwickelt als Aktien aus Industrieländern. Wer über eine Anlage in den Emerging Markets nachdenkt, sollte folgende sieben Dinge wissen:

1. Die Unternehmensgewinne steigen endlich wieder: Langfristig hängen die Aktienerträge von den Unternehmensgewinnen ab. Gemessen am Index hat man mit Emerging-Market-Aktien von 2010 bis 2013 nichts verdient. Sie sind damit – wenig überraschend – hinter den anderen Märkten zurückgeblieben. In diesem Jahr dürften die Gewinne je Emerging-Market-Aktie allerdings um 9%, im nächsten Jahr sogar um 12% steigen. Das spricht für steigende Kurse.

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