"Stellt die Haushaltsmisere in Frankreich für Dividendenfonds ein erhebliches Risiko dar ?"
Der Risikoaufschlag für französische Staatsanleihen hat sich angesichts der Haushaltsmisere und den jüngsten Unruhen in den letzten Wochen erheblich ausgeweitet. Parallel zeigte sich die aufkommende Nervosität der Marktteilnehmer auch in deutlich steigenden Renditen für Zinspapiere aus Belgien, Italien und Spanien. Am europäischen Aktienmarkt verhalten sich historisch insbesondere Aktien aus dem Banken- und Versicherungssektor hochkorreliert mit solchen Entwicklungen an den Rentenmärkten. Vor allem für Dividendenfonds ist diese Thematik von hoher Bedeutung, da die Dividendenrenditen von europäischen Banken und Versicherungen mit rund 5,5% weit überdurchschnittlich sind und diese Sektoren daher in Dividendenfonds und Dividendenindizes häufig sehr dominant vertreten sind. Auch Im „Tresides Dividend & Growth“ zählen Finanztitel wie ASR Nederland, Helvetia Baloise, Intesa SanPaolo und KBC mit relativ hohen Gewichtungen zu den größeren Positionen. Im Vergleich zu zahlreichen Konkurrenzprodukten ist der Fonds in Banken und Versicherungen mit einer Gewichtung von jeweils knapp 9% (Stand 30.09.2026) dagegen deutlich geringer exponiert. Neben einer aktiven Reduktion der Position in BNP Paribas ist diese Tatsache vor allem darauf zurückzuführen, dass im Investmentprozess des Fonds bei der Portfoliokonstruktion starkes Augenmerk auf eine ausgewogene und aktive Branchenallokation gelegt wird. Zudem werden hochkorrelierte Aktienpaare, die insbesondere im Finanzsektor häufig existieren, bewusst gemieden. Die Erfahrungswerte, die der Fondsmanager Berndt Maisch während der Weltfinanzkrise 2007-2008 sowie der darauffolgenden europäischen Staatsschuldenkrise sammeln konnte, kommen dem „Tresides Dividend & Growth“ hier zugute.
https://www.tresides.de/de/Publikumsfonds/dividend-growth/
https://www.tresides.de/de/ueber-uns/team/personen/Maisch-Berndt.php






























