Investmentfonds

NN Investment Partners: Wenig Liquidität an den Rentenmärkten- Risiko oder Chance?

Das Niedrigzinsumfeld sowie die anhaltende Renditejagd werden von den Medien, dem IWF, der BIZ und anderen Interessengruppen als bedrohliche Mischung wahrgenommen. Infolge strikterer Vorschriften (Stichwort: Volcker-Regel, Basel III) ist die Zahl der Händler mittlerweile zurückgegangen. Auch die höheren Eigenkapitalanforderungen für Banken haben die Rahmenbedingungen deutlich geändert.

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Investmentfonds

Generali Investments verstärkt Vertrieb in Deutschland und will weiter wachsen

  • Michael Steiner neuer Head of Sales Germany, Vanina Kureta neu im Vertriebsteam
  • Ambitionierte Ziele im Vertrieb an professionelle Investoren und Wholesale-Partner

Generali Investments, zentraler Asset Manager der Generali Group, verstärkt sein Vertriebsteam in Deutschland mit zwei hochkarätigen Neuzugängen.

Michael Steiner kommt als neuer Head of Sales Germany und ist dafür verantwortlich, den Vertrieb an professionelle Investoren und Wholesale-Partner in Deutschland und Österreich weiter auszubauen. Mit Vanina Kureta ist zudem eine weitere Verstärkung mit Fokus auf Österreich neu im Vertriebsteam und arbeitet mit Gerald-Hagen Saam zusammen, der seit Anfang 2012 für den deutschen Markt zuständig ist.

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Investmentfonds

Varoufakis Rücktritt beruhigt Anleger. Börsen-Crash in China könnte deutsche Märkte negativ beeinflussen.

Börsenausblick der Südwestbank AG für die 29. KW 2015

Nachdem der Rücktritt des griechischen Finanzministers Varoufakis die Stimmung vieler Anleger beruhigte, blieb der große Crash aus.

Erstmals seit längerer Zeit ist nicht mehr nur Griechenland ein Faktor in der volatilen Bewegung des DAX, sondern auch der Börsencrash in China. Der chinesische Leitindex Shanghai Composite verlor in den vergangenen sechs Wochen mehr als 30 Prozent. „Die Entwicklung des Aktienmarkts ist ein Indikator für die chinesische Wirtschaft und die deutsche Exportwirtschaft – somit auch diverser DAX-Unternehmen.

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Opinion Leaders

Führungskräfte der Investment- und Versicherungsindustrie geben zu wichtigen Trends und Marktentwicklungen ihre Meinung und Einschätzung ab und werden zum Opinion Leader.

Investmentfonds

Volatilität am chinesischen Markt könnte langfristige Chancen eröffnen

Die Volatilität im Monatsverlauf ist die Folge von Gewinnmitnahmen durch Investoren und gezielten Maßnahmen zur Abkühlung des Marktes.

Die verbreitete Kreditfinanzierung von Investitionen verstärkt die Auswirkungen zusätzlich. Die Regierung verfügt über umfassende Instrumente zur Stabilisierung des Wirtschaftswachstums und wir gehen davon aus, dass die Folgen für die Wirtschaft insgesamt begrenzt sind und sich lediglich auf den Konsumsektor und das Maklergeschäft beschränken werden.

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Investmentfonds

Japan im klaren Aufwind – Totgesagte leben länger !

Als wir zum Jahresbeginn bei der Patriarch den Vertriebsauftrag für die GAMAX-Investmentfonds übernommen haben,  war vermutlich die häufigste Frage (bezogen auf den GAMAX Funds Asia Pacific  WKN: 972194), wie wohl wir uns denn mit einem gemischten asiatischen Aktienfonds fühlen,  welcher strategisch immer eine sehr hohe Japan-Beimischung fährt (derzeit auch ca. 40%) ?

Sie erkennen sicher direkt, worauf sich die Frage bezieht. Denn aus Sicht vieler Marktteilnehmer ist Japan immer noch eher negativ belegt. Höchste Staatsverschuldung, 20jährige Deflation, immer noch 50% vom ehemaligen Markthöchststand entfernt und, und, und…….

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Herkömmliche Diversifikation

Inwieweit alt bekannte Regeln bei der Diversifikation des Portfoliomanagements noch Gültigkeit haben ist immer schwer zu sagen. Doch bei einer Vielzahl an breitgestreuten Anlagen kann durch geringeres Risiko ein höherer Ertrag erzielt werden.

Eine Grundalge für die Portfoliodiversifikation kann mittels Kombination aus Renten und Aktien gebildet werden. Der Wert der Rente erhöht sich bei risikoarmen Grundhaltung, da mehr Investoren weniger Aktien halten. Nimmt hingegen das Risiko zu, ist Gegenteiliges zu erwarten.

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Investmentfonds

Deutsche AWM: Chinas Aktienmärkte – Was nun?

Kurssturz erzwingt Handelsstopp vieler A-Aktien.

  • Der Shanghai SE A Share Composite Index fiel seit dem 12. Juni um 31%, und der Hang Seng China Enterprise Index (HSCEI) um 25%. Heute verloren beide Indizes 6%, während erstmals ausländische Fonds im großen Stil verkauften.
  • Die staatlichen Interventionen der vergangenen Woche haben sich auf die staatlich kontrollierten Großunternehmen fokussiert, welche angehalten wurden, Exchange Traded Funds (ETFs) zu kaufen, was die Standardwerte stützen sollte. Doch die Maßnahme war nicht genug, um den liquiditätsgetriebenen Kursverfall zu stoppen.
  • Angesichts der hohen Volatilität und dem Erreichen der 10%-Grenze für Tagesverluste haben viele Unternehmen den Handel in ihren Aktien eingestellt. Derzeit ist der Handel von 40% der A-Aktien (2,6 Billionen US-Dollar) ausgesetzt.
  • Das zwang Investoren dazu, Positionen dort aufzulösen, wo dies noch möglich war: bei Doppelnotierungen über in Hong Kong gehandelte Aktien (HSCEI), oder über liquide ETFs. Zwar erfolgte der Ausverkauf auf breiter Basis, doch trifft es die Nebenwerte der A- und H-Aktien am meisten, letztere notieren mit einstelligem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).

Die staatliche Antwort bisher:

Die chinesische Zentralbank (PBoC) teilte mit, dass sie „aktiv der China Securities Finance Corporation (CSF) zu genügend Liquidität verhelfen“ möchte, über Anleihen und Kredite. Die China Financial Futures Exchange hat derweil die Margin-Anforderungen für Verkaufsorders auf Terminkontrakte auf den CSI 500 Index erhöht. Zudem wurden alle Börsengänge auf Eis gelegt. Die CSF wird zusätzlich Nebenwerte kaufen. Eine Gruppe von 21 Brokern hat sich verpflichtet, mindestens 19,3 Mrd. US-Dollar in einen Stabilisierungsfonds einzuzahlen und 25 Fondsanbieter haben versprochen, Aktien zu kaufen und für mindestens ein Jahr zu halten. Auch Central Huijin Investment, eine Sparte von Chinas Staatsfonds gab an, ETFs zu kaufen. Der Stabilisierungsfonds wird keine Papiere verkaufen, wenn der SSE Composite Index unter 4500 notiert.

Was nun?

A-Aktien werden sich wahrscheinlich nicht stabilisieren, solange die Margin Calls nicht enden und die Hebelung im Markt nicht beseitigt ist. H-Aktien könnten sich stabilisieren, wenn ausländische Investoren wieder kaufen, doch dies geschah bisher nicht in ausreichendem Maße, um den Abschwung zu stoppen. Der MSCI China Index notiert mit einem 9er KGV auf künftige Gewinne, 45% Abschlag gegenüber dem S&P 500 Index und 18% zum MSCI Emerging Markets Index.

Derzeit setzen sich die Margin Calls fort und Anleger sind unter Druck, ihre Kreditfinanzierung abzubauen. Weiterer Verkaufsdruck könnte entstehen, wenn Unternehmen Aktien verkaufen, die sie im Handelsbestand bilanziert haben. Buchverluste auf diese Positionen sind ergebniswirksam. Dies belastete bereits 2008 die Ergebnisse.

Dem Restrisiko, dass Peking den Kurssturz nicht in den Griff bekommt, könnte von den Behörden mit einem massiven fiskalischen Stimulusprogramm begegnet werden. Diese halfen auch 2008 der Wirtschaft auf die Sprünge. Solcherart kreditfinanziertes Wachstum hätte langfristig negative Folgen. Das ist nicht unser Kernszenario, da wir eher davon ausgehen, dass andere konzertierte Börsenmaßnahmen eingeleitet werden: Aufforderung staatsnaher Firmen zum Kauf von Aktien, Reduktion der Transaktionssteuer und Aktivierung der staatlichen Public-Relations-Maschinerie.

Mittelfristig hilft die staatliche Unterstützung dem Aktienmarkt. Die Geldpolitik in China hat noch weiteren Lockerungsspielraum. Man kann davon ausgehen, dass der jetzige Verkaufsdruck sich bis in den Sommer halten wird und auf Kaufgelegenheiten im Herbst warten.

Die weiteren Entwicklungen in China sollten genau beobachtet werden, da es sich letztlich negativ auf das Weltwirtschaftswachstum auswirken könnte, wenn sich die Börsenturbulenzen auf Chinas Wirtschaft niederschlagen.

 

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