Versicherungen

Abkehr vom Garantiezins verändert Geldanlage in Deutschland

Immer mehr Versicherer steigen aus dem Geschäft für die klassischen Lebensversicherungsprodukte mit lebenslangen Garantien aus, weil es sich als zunehmend unrentabel erweist.

Alternativ setzt die Assekuranz nun auf kapitalmarktnahe Produkte ohne Garantien. Vor diesem Hintergrund halten es 84,3 Prozent der DVFA Investment Professionals in Deutschland für realistisch oder sehr realistisch, dass dadurch zukünftig stärker andere, nicht versicherungsbasierte Geldanlage-Produkte, beispielsweise der Fondsanbieter, Mittelzuflüsse verzeichnen können. Nur 15,8 Prozent der Befragten halten diese Entwicklung für weniger realistisch oder unrealistisch – das ergab die aktuelle DVFA Freitagsfrage.

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Versicherungen

China-Sorgen erfassen Weltbörsen

Ganz im Gegensatz zu vergangenen Sommergepflogenheiten hatte es der August an den Börsen diesmal in sich. Vor allem die chinesischen Wachstumssorgen führten, gepaart mit einer Abwertung der Landeswährung Yuan, zu einer ausgeprägten weltweiten Börsenkorrektur.

Europäische Dividendentitel wurden von dieser Entwicklung besonders getroffen. Der DAX, der noch im März einen Jahreszugewinn von 25% auswies, fiel zum Ende des Monats August auf bescheidenere 5% zurück. Neben den ausgemergelten Aktien der ehemals stolzen Energieversorger EON und RWE, deren Verhältnis zur deutschen Politik offenbar zerrüttet ist, trugen auch die klassischen deutschen Exportwerte erheblich zur Korrektur bei. BMW, Daimler, BASF und Volkswagen sind mitunter 30% von ihren Jahreshöchstkursen entfernt, die sie noch zu Jahresbeginn markierten.

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Versicherungen

Studie: Versicherungen fürchten Konkurrenz durch Online-Vergleichsportale

Online-Vergleichsportale stellen für Versicherer momentan die größte Bedrohung für ihr klassisches Geschäftsmodell dar.

Das belegt eine aktuelle Studie der Business- und IT-Beratung Q_PERIOR in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Frankfurt School of Finance & Management. Als Reaktion auf die steigende Konkurrenz plant rund ein Drittel der Versicherungen sich in Form von Kooperationen in diesem Bereich zu engagieren.

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Themen-Leader Assekuranz

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Opinion Leaders

Führungskräfte der Investment- und Versicherungsindustrie geben zu wichtigen Trends und Marktentwicklungen ihre Meinung und Einschätzung ab und werden zum Opinion Leader.

Versicherungen

Verhalten der Bevölkerung lässt „gläsernen Versicherten“ derzeit nicht zu


  • Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung möchte ihre Gesundheitsdaten nicht an Dritte geben. Die meisten auch dann nicht, wenn es dafür im Gegenzug finanzielle Anreize gibt
  • Fast alle achten auf die eigene Gesundheit, aber nur ein Fünftel erfasst Gesundheitsdaten
  • 6 Prozent nutzen Gesundheitsapps und ähnliches regelmäßig.

Gesetzliche Krankenkassen wollen Smartwatches bezuschussen; ein privater Versicherer kündigte an, die gesunde Lebensweise seiner Kunden in die Beitragshöhe einfließen zu lassen. Überwacht werden solle das per App. Da stellt sich die Frage: Werden wir demnächst zum „gläsernen Versicherten“? Die Antwort lautet: Nein. Das belegt die aktuelle Continentale-Studie 2015. Ein Ergebnis: 63 Prozent der Bürger lehnen es klar ab, ihre Gesundheitsdaten an Dritte weiterzugeben, weitere 22 Prozent sind immerhin skeptisch. Obwohl die technischen Möglichkeiten gegeben sind, nutzen derzeit nur 6 Prozent der Befragten Gesundheitsapps und Co. zur Messung und Speicherung ihrer Daten.

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Versicherungen

Versicherungswirtschaft in der Technologie-Klemme

Handlungsdruck durch Industrie 4.0 und Digitalisierung

Die deutsche Versicherungswirtschaft steckt in der Technologie-Klemme. Zu diesem Ergebnis kommt der Versicherungsmakler Aon Risk Solutions in seinem aktuellen Marktreport. „Einerseits wird die Versicherungswirtschaft von ihren Unternehmenskunden gefordert: Sie soll die passenden Versicherungslösungen zur Umgestaltung der deutschen Wirtschaft auf dem Weg zur Industrie 4.0 liefern. Andererseits befindet sich die Versicherungswirtschaft selber unter Modernisierungsdruck – ausgelöst durch die Digitalisierung, die andere Branchen bereits radikal verändert hat“, sagt Hartmuth Kremer-Jensen, Mitglied der Geschäftsführung bei Aon in Deutschland.

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Guided Content

Guided Content ist ein crossmediales Konzept, welches dem Leser das Vergleichen von Finanzprodukten veranschaulicht und ein fundiertes Hintergrundwissen liefert.

Die Ausgaben im Überblick

Versicherungen

Die Zukunft der Verischerungsindustrie

Mein Geld Chefredakteurin Isabelle Hägewald im Interview mit Herrn Dr. Eurich, Vorstandsvorsitzender der Barmenia, über die Entwicklung und die Zukunft der Versicherungsindustrie.

Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung der Versicherungsindustrie nach Einführung des LVRG?

Dr. Andreas Eurich: Das LVRG ist nicht zuletzt eine Reaktion auf die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die Bürgern und Versicherern sowie berufsständischen Versorgungswerken, Spar- und Bausparkassen erheblich zusetzt. Schon vor der Einführung des LVRG begann die Branche, sich Gedanken über neue Angebote zu machen, Prozesse zu optimieren sowie insgesamt – und nicht nur bei den Kosten – transparenter zu werden. Dass sich diese Anstrengungen auszahlen, zeigen uns die Zahlen aus dem letzten Jahr: Die Zahl der Kündigungen ging zurück – das ist der niedrigste Stand seit über 20 Jahren – und über 5,7 Mio. neue Verträge wurden in der Lebensversicherung abgeschlossen. Diesen Vertrauensvorschuss dürfen wir allerdings nicht verspielen, sondern müssen uns bemühen, uns weiterzuentwickeln – und zwar verbrauchergerecht. Darüber hinaus müssen wir unsere Kräfte bündeln, um die anhaltende Niedrigzinsphase zu überwinden. Die Politik hat sicherlich richtig gehandelt, als sie der Branche mit dem LVRG weitere Impulse zur Erneuerung gegeben hat. Es muss nun aber weiter gehen, und zwar immer mit Blick auf die Stärkung der Altersvorsorge in Deutschland.

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Versicherungen

Jeder vierte Deutsche geht davon aus, auch noch im Rentenalter jobben zu müssen

Das Statistische Bundesamt errechnet einmal im Jahr die sogenannte „Armutsgefährdungsquote“. 2014 lag diese Quote unter Rentnern erstmals über der Durchschnittsquote für die Gesamtbevölkerung. Dieses sozialpolitische Problem dürfte sich in den kommenden Jahren noch verschärfen, zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Vergleichsportals FinanceScout24.

Zwar glaubt über die Hälfte (54 Prozent) der 1.036 Befragten, dass sie auch im Rentenalter ausreichend Geld zur Verfügung haben werden, um ihren Lebensstandard finanzieren zu können. Aber nur jeder Zehnte (9 Prozent) ist der Überzeugung, dass dafür die gesetzliche Rente ausreicht. Ein Ausweg aus der Altersarmut wird vorranging in der privaten Vorsorge gesehen (31 Prozent), 14 Prozent der Befragten verlassen sich neben der eigenen Rente aber auch auf Einkünfte des Partners im Alter. Bereits heute kommt fast die Hälfte (48 Prozent) der Rentner nur mit finanzieller Unterstützung durch den Partner über die Runden.

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Versicherungen

Fitch bestätigt die Finanzstärke der Stuttgarter

  • Stuttgarter überzeugt Analysten erneut durch starke Kapitalausstattung und Marktposition
  • Solvabilitätsquote weit über Marktdurchschnitt

Fitch hat das Rating der Finanzstärke „A+“ der Stuttgarter Lebensversicherung a.G. bestätigt. Den Ausblick setzt Fitch auf negativ. Dies spiegele die allgemein schwierige Situation im deutschen Lebensversicherungs-Markt wider.

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