Schwacher Arbeitsmarkt schürt Zweifel an US-Zinserhöhung
„Die Arbeitsmarktdaten schwanken notorisch stark. Doch sie waren eindeutig negativ und schüren den Zweifel an der möglichen Anhebung der Zinsen im Dezember.“
Eric Chaney, Chefvolkswirt und Head of Research bei AXA IM
Der US-Arbeitsmarkt enttäuscht – mit einem Stellenzuwachs von nur 142.000 im September sind die Erwartungen der Marktbeobachter deutlich unterschritten worden. Zudem wurden die Zahlen für Juli und August nachträglich nach unten korrigiert. Für Eric Chaney, Chefvolkswirt und Head of Research bei AXA IM, ist das ein Anzeichen, dass die Federal Reserve Bank (Fed) auch weiterhin inaktiv bleibe: „Die Arbeitsmarktdaten schwanken notorisch stark. Doch sie waren eindeutig negativ und schüren den Zweifel an der möglichen Anhebung der Zinsen im Dezember.“ Eine Analyse von Euro-Dollar-Optionen legt Chaney zufolge nahe, dass die Märkte zum Jahresende mit einem US-Leitzins von 0,25 Prozent rechnen. 2016 könnte der Zinssatz demnach bei 0,6 und 2017 bei 0,7 Prozent liegen.



































