Berater

§34f: „Alte Hasen sind zäh“

Fehlender Nachweis heißt nicht fehlende Sachkunde – Neue Perspektiven nach Ablauf der Frist.

Wer nachweisen konnte, als Finanzanlagenvermittler seit 2006 ununterbrochen tätig gewesen zu sein, dem erließ die Gewerbeordnung die inzwischen vorgeschriebene Sachkundeprüfung und erteilte auch so die Erlaubnis nach Paragraf 34f. Alten Hasen wurde unterstellt, durch langjährige Praxis über hinreichend Sachkunde zu verfügen. An die Stelle des Sachkundenachweis trat bei ihnen der Nachweis ununterbrochener einschlägiger Tätigkeit. Dafür waren jährliche Prüfberichte gemäß Makler- und Bauträgerverordnung erforderlich.

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Berater

Kleinanlegerschutzgesetz: „Verbraucher benötigen den Staat nicht als Erzieher!“

Der Gesetzentwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes steht auf der Tagesordnung des Bundesrates. Verbraucherminister Maas hatte das Gesetz auf den Weg gebracht, um den Verbraucher vor den Tücken der Finanzprodukte des sogenannten „Grauen Kapitalmarkts“ zu schützen.

Zu diesem Zweck sollen etwa künftig Warnhinweise das Risiko solcher Finanzprodukte verdeutlichen. Darüber hinaus bekommt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) neue Aufsichtsziele. Die BaFin erhält auch das Recht Verkaufsprospekte von Anbietern unter bestimmten Voraussetzungen zu verbieten.

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Berater

MiFID II: Zwei Drittel der Banken schieben Umsetzung vor sich her

Deutsche Banken treten bei der Umsetzung der MiFID II-Richtlinie (Markets in Financial Instruments Directive) auf der Stelle.

Zwei von drei Instituten stehen noch nicht mal in den Startlöchern, um die Anforderungen bis 2017 pünktlich umzusetzen. Aktuell liegt die „MiFID II Readiness“ der Institute bei sieben statt der anvisierten 30 Prozent. Ein Grund für die Verzögerungen: Kurzfristig durch die Aufsicht bekanntgegebene Änderungen an der Richtlinie, die für die Umsetzung bereits reservierte Kapazitäten binden. Das zeigt die zweite Auflage der Bankenstudie „MiFID II Readiness Index“ der Unternehmensberatung PPI AG.

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Opinion Leaders

Führungskräfte der Investment- und Versicherungsindustrie geben zu wichtigen Trends und Marktentwicklungen ihre Meinung und Einschätzung ab und werden zum Opinion Leader.
Christian Hammer

Christian Hammer

Geschäftsführer, NFS Netfonds Financial Service GmbH

Beratervertrieb / Haftungsdach

"Wo geht die Richtung , durch die Übernahme von Netfonds hin, und was erwartet die Berater?"

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Berater

Ausschließlichkeitsvertrieb: Regulative Maßnahmen sprechen für Angestelltenmodelle

  • Unterschiede der ‚Fixkostenbelastung’ für Unternehmen sinken
  • Kunden erwarten Provisionsoffenlegung
  • Anpassung an mögliches Provisionsverbot erleichtert

Im Ausschließlichkeitsvertrieb gewinnen Angestelltenmodelle für Versicherungsunternehmen wieder zunehmend an Attraktivität. Aktuelle regulatorische Initiativen wie das LVRG und IDD / IMD2, aber auch das derzeitige Image der Versicherungsbranche tragen hierzu bei. Christian Mylius, Managing Partner der INNOVALUE Management Advisors, erklärt: „Wir erleben derzeit eine Verschärfung der externen Rahmenbedingungen, die den Vertrieb über selbständige Handelsvertreter (§84 HGB) überproportional stark betrifft. Angestelltenvertriebe bieten demgegenüber einige interessante Argumente und haben Potential für ein Revival.“

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Papierkrieg?

Der Umstieg von analogen zu digitalen Daten ist kaum noch eine Neuerung, aber in den letzten 15 Jahren hat vor allem die Versicherungswirtschaft umgerüstet. Nahezu alle Daten stehen elektronisch zur Verfügung. Jedoch so groß dieser Umschwung auch war, kam er noch nicht bei Vermittlern von Versicherungen an.

Die augenscheinliche Grundproblematik ist die oft diskutierte Vorratsdatenspeicherung. Das Vertrauen der Deutschen in Technik wie auch Politik ist geschwächt und zudem kommt die oft nicht ausreichende technische Handhabe von Vermittlern, aber auch von den Kunden.

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Guided Content

Guided Content ist ein crossmediales Konzept, welches dem Leser das Vergleichen von Finanzprodukten veranschaulicht und ein fundiertes Hintergrundwissen liefert.

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Digitalisierung – Fluch oder Segen?

In fünf Jahren, so eine Umfrage der Universität St. Gallen unter Versicherungsmanagern, wird die Kommunikation zu Versicherungen mehrheitlich digital stattfinden.

Aber schon jetzt wollen Versicherungskunden überwiegend über das Internet beraten werden, konstatiert die Hamburger Unternehmensberatung Innovalue in ihrer Studie „Digitalisierung aus Kunden- und Vermittlersicht“. Danach wünschen sich drei von vier Kunden zu „einfachen“ Versicherungen eine Online-Beratung. Sogar bei „komplexen“ Verträgen für Altersvorsorge oder Berufsunfähigkeit lehnten mehr als die Hälfte der Befragten eine konventionelle Vor-Ort-Beratung ab. „Demgegenüber glauben die Vermittler, eine Vor-Ort-Beratung bei komplexen Produkten sei unverzichtbar“, sagt Innovalue-Partner Christian Mylius. Vermittler seien noch nicht vollständig in der digitalen Welt angekommen und interpretierten Kundensichtweisen teilweise falsch.

 

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Der AfW hat neues Fördermitglied: Habona Invest

Der AfW begrüßt sein Fördermitglied: Habona Invest

AfW-Vorstand Carsten Brückner dazu: „Immobilien als Kapitalanlagen erfreuen sich derzeit einer hohen Nachfrage. Mit Habona Invest hat sich ein innovatives Emissionshaus dem AfW als Fördermitglied angeschlossen, welches auch privaten Investoren die Möglichkeit bietet, sich unmittelbar an Investitionen in deutsche Kindertagesstätten zu beteiligen“.

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Unkonservative Erträge

Die deutschen Anleger sind im europäischen Vergleich unangefochten auf Platz eins, wenn es ums Sparen geht. Dies geht aus einer Anlegerumfrage von BlackRock hervor. 

Durchschnittlich legen die Deutschen ein Viertel ihres Einkommens für ihre finanzielle Zukunft auf die hohe Kante, was im Vergleich mit anderen Ländern in Europa auch verhältnismäßig früh vorgenommen wird. Doch so positiv und gut durchdacht das auch klingt, die Vorgehensweise des Sparens der Deutschen ist sehr risikoarm und konservativ. So legen 69 Prozent der deutschen Sparer ihr Kapital als Spareinlage oder als Tagesgelder an.

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