BlackRock: Ohrenbetäubendes Pfeifen im Walde
Aktueller Blick auf die Märkte, ein Kommentar von Dr. Martin Lück, Leiter Kapitalmarktstrategie für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei BlackRock.
Aktueller Blick auf die Märkte, ein Kommentar von Dr. Martin Lück, Leiter Kapitalmarktstrategie für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei BlackRock.
Vor dem Hintergrund der Fußball-Europameisterschaft 2016 widmen wir uns den Möglichkeiten der Kapitalanlage in Bezug auf diese Sportart. Dabei konzentrieren wir uns auf Fußball-Aktien und Anleihen, die am Kapitalmarkt notieren und nicht auf Vereins-Sponsoring durch einen oder mehrere Mäzene.
ContourGlobal Power Holdings S.A. (der „Emittent“) verkündete heute den Ausgleich seines zuvor verkündeten Übernahmeangebots (das „Übernahmeangebot“) mit Zahlung …
Die neue HGB Zinsverordnung ist im März 2016 in Kraft getreten: ein höherer Rechnungszins soll den deutschen Unternehmen die Bildung von Rückstellungen für Pensionszusagen erleichtern. Nach Meinung der Berliner diz AG wurde das Problem der Unterfinanzierung von Pensionszusagen damit nicht gelöst, sondern nur vertagt. Stattdessen wurden neue bürokratische Belastungen für Unternehmen geschaffen. „GmbH-Geschäftsführer sollten daher jetzt verstärkt die Möglichkeiten der bilanziellen Auslagerung von Pensionszusagen prüfen“, rät diz-Vorstand Thorsten Kircheis.
Das Problem der Unterfinanzierung von Pensionszusagen wurde der breiten Öffentlichkeit bewusst, als zum Jahresanfang eine Finanzierungslücke von 1,7 Milliarden Euro für Zusatzrenten der Mitarbeiter von ARD und ZDF bekannt wurde. Dies hat wahrscheinlich zur Folge, dass die Senkung des Rundfunkbeitrags geringer ausfällt als geplant.
Auch bei mittelständischen Unternehmen fehlen insgesamt Milliardenbeträge für künftige Pensionen. Ein Grund dafür ist das gesunkene Zinsniveau. Nun hat der Gesetzgeber eine Verlängerung des rückwirkenden Betrachtungszeitraums zur Berechnung des Rechnungszinses von 7 auf 10 Jahre beschlossen. Die bisher geltende Sieben-Jahres-Regelung ist damit jedoch keinesfalls vergessen. Vielmehr sind Unternehmen nun gezwungen doppelt zu bilanzieren: nach neuer und alter Ordnung. Der sich daraus ergebende Differenzbetrag unterliegt, sofern positiv, einer Ausschüttungssperre, muss also als Rücklage im Unternehmen verbleiben.
Die diz AG sieht darin keine echte Erleichterung für den Mittelstand, sondern unnötigen bürokratischen Aufwand: „Die Rechnung geht für die Unternehmen nur dann vorteilhaft auf, wenn die Zinsen mittelfristig wieder steigen“, erläutert Thorsten Kircheis: „Das ist aber unwahrscheinlich. Einerseits spricht die Nullzinspolitik der EZB gegen kurzfristig höhere Zinsen. Andererseits handelt es sich um einen langfristigen Trend. Die Durchschnittsrenditen an den Kapitalmärkten sinken, von kurzen Erholungspausen abgesehen, bereits seit 1973 kontinuierlich“.
Die Deutschen sind und bleiben Aktienmuffel, scheuen das Risiko und zeigen nahezu allen Formen der Geldanlage jenseits des klassischen Sparbuchs gegenüber ein tiefsitzendes Misstrauen, selbst wenn dort angesichts des historischen Zinstiefs die Guthaben faktisch schrumpfen. Soweit die aktuelle Postbank-Studie zum Sparverhalten der Bundesbürger. Nicht einmal jeder fünfte Sparer legt sein Geld in Aktien oder Fonds an. Paradoxerweise wähnen etwa genau so viele Menschen ihren Notgroschen unterm Kopfkissen sicher.
Das Beharren der Deutschen auf konservativen Anlageformen wird oft kritisiert. Experten verweisen dann darauf, dass sich auf dem Kapitalmarkt angelegtes Geld mittel- und langfristig oft deutlich besser entwickelt als Spareinlagen und deutsche Anleger weit weniger am Wachstum der eigenen Wirtschaft teilhaben, als das in anderen Ländern der Fall ist.
Allerdings gilt auch hier: Das Risiko fährt immer mit. Ein Grund zum Haareraufen ist die Skepsis gegenüber dem Aktienhandel aber keineswegs. Denn wer risikolos, aber diszipliniert Geld zurücklegt, der vermehrt sein Guthaben schon durch das Sparen selbst. Dieses Prinzip funktioniert immer, gerade auch in der Zinsflaute.
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Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Im Februar hat sich die seit Beginn des Jahres vorherrschende Skepsis der Kapitalmärkte gegenüber Geopolitik und internationaler Notenbankpolitik weiter verstärkt.
Die Einschätzung der Handlungsfähigkeit der politischen Akteure ist weiterhin problematisch.
Das aktuelle Auf und Ab der globalen Wirtschaft treibt die Deutsche Börse an.
Um 16 Prozent erhöhte Nettoerlöse im vergangenen Jahr erreichten mit ca. 2,4 Milliarden Euro den höchsten Wert seit der Finanzkrise.
Die klassischen Lebensversicherungen kämpfen mit sinkenden Renditen.
Dadurch werden die Lebensversicherer gezwungen, sich von den typischen Produkten zu verabschieden und zunehmend neue Policen mit neuen Garantiesystemen zu entwickeln. So ermöglicht man es den Kunden, flexibler auf wechselnde Lebensumstände zu reagieren.
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