Wirtschaft

Rückblick 2015: Skandaljahr für VW und Toshiba

Manipulationen mit Folgen, Ölpreis-Krise und Rassismusvorwürfe

Das Jahr 2015 wurde vor allem in den vergangenen Monaten von einem Top-Thema dominiert: dem Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen. „Dieselgate“ – so das Schlagwort in den Medien – brachte dem größten Automobilhersteller Europas nicht nur harte Kritik, sondern auch satte Gewinneinbußen, Kursverluste, drohende Milliardenstrafen und einen kaum wieder gutmachbaren Imageschaden ein.

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Investmentfonds

Anleger hoffen auf Aktienrallye zum Jahresauftakt

Börsenausblick der Südwestbank AG für die 1. KW 2016

Mit einer Jahresperformance von rund zehn Prozent verabschiedet sich der deutsche Aktienindex (DAX) aus dem Börsenjahr 2015. In der Hoffnung auf eine kleine Aktienrallye in den kommenden Wochen haben Anleger zwischen den Feiertagen noch einmal zugegriffen.

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Investmentfonds

Wie Sie als Anleger beruhigt einschlafen können

Angst ist ein schlechter Begleiter, so sagt man. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sie unbegründet ist. Wenn Menschen an der Börse investieren, gilt das Gleiche: Wer seinen Emotionen zum Opfer fällt, ist sich selbst der größte Feind.

Häufig reagieren Anleger auf Phasen großer Börsengewinne mit Euphorie und Optimismus. In Baisse-Zeiten hingegen gewinnen Angst und Panik die Oberhand.

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Versicherungen

forsa-Studie: Gespart wird später

Gute Vorsätze gibt es viele – kleine Sünden allerdings auch. Auch beim Thema Geld nehmen sich die Menschen viel vor.

Doch wie sah die Bilanz der kleinen Vergehen auf dem Konto wirklich aus? Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der Gothaer nachgefragt* wo sich die Deutschen 2015 kleine oder große Finanz-Sünden erlaubt haben.

Sie sind jung und brauchen das Geld

Sparen gehört nicht zu den attraktivsten Möglichkeiten, sein Geld zu verwenden. Daher haben auch 37 Prozent der Befragten im Alltag zu viel Geld ausgegeben und 32 Prozent zu wenige Einsparmöglichkeiten genutzt. Vor allem bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren gibt über die Hälfte (56 Prozent) an, mehr Geld als nötig verbraucht zu haben und zu wenig gespart zu haben (39 Prozent).

Altersvorsorge und ertragreiche Anlagen werden vernachlässigt

Gleichzeitig kümmerten sich überdurchschnittlich viele der jüngeren Befragten nicht um alternative Anlegeformen als ihr kaum Zinsen bringendes Tagesgeldkonto (27 Prozent; gesamt 24 Prozent) sowie um ihre Altersvorsorge (20 Prozent; gesamt: 16 Prozent). Das Girokonto überzogen insgesamt 27 Prozent der Deutschen, vor allem aber 41 Prozent der 30-bis-44-Jährigen.

Weniger problematisch waren zu teure Kredite – hier gaben nach eigener Einschätzung nur 3 Prozent zu viel aus – und riskante Aktiengeschäfte, bei denen lediglich 2 Prozent der Befragten Geld verloren. 25 Prozent konnten sich 2015 keine der Sünden vorwerfen.

Größte Sünden 2015*

Alltagssünden beim Thema Geld – Angaben in Prozent

Sünde

Insg.

Männer

Frauen

18-29 J.

30-44 J.

45-59J.

> 60 J.

Zu viel ausgegeben

37

37

37

56

44

34

24

Zu wenig Einsparmöglich-keiten genutzt

32

31

33

39

29

32

29

Girokonto überzogen

27

29

25

21

41

33

17

Geldanlage Tagesgeldkonto

24

27

22

27

26

22

24

Zu wenig Altersvorsorge

16

15

17

20

19

19

10

Zu teurer Kredit

3

4

2

4

3

4

1

Geld verloren bei Aktiengeschäft

2

3

1

2

4

3

2

Keine Sünden

25

24

26

15

19

24

36

*Quelle: forsa Befragung im Auftrag der Gothaer Versicherung, Mehrfachnennung möglich

  Befragt wurden 1.012 Bundesbürger ab 18 Jahren. Die Erhebung lief vom 27. November bis 5. Dezember als In-Home-Befragung.

Investmentfonds

Finanzmärkte: Globalisierungsgewinne laufen aus – Welthandel entwickelt sich weiter schwach

Die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft schien bis vor kurzem ein kaum umkehrbarer Trend zu sein, der zu stetem Produktivitätswachstum und höherem Wohlstand beiträgt. Die Entwicklung des Welthandels stellt dies erstmals in Frage.

Auch die politischen Trends legen eine stärkere Regionalisierung und Besinnung auf die Heimatmärkte nahe. Eine logische Konsequenz dieses Umfeldes sind erhöhte Migrationsströme.

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