Das Inflationsmissverständnis in Euroland
Diesen Donnerstag wird die Juni-Inflationsrate für Euroland veröffentlicht. Sie wird erneut unerwünscht niedrig sein. Und sie wird zeigen, dass die preislichen Anpassungsmechanismen in der Währungsunion (EWU) nicht gut funktionieren.
Trotz einer extrem expansiven Geldpolitik liegen die Inflationsraten in Ländern mit niedrigeren Arbeitslosenquoten und strukturellen Leistungsbilanzüberschüssen nur wenig höher als der Euroland-Durchschnitt und deutlich unter 2%. Strukturstarke Länder haben nicht ausreichend höhere Inflationsraten als Länder, die sich in einem stärkeren Anpassungsprozess befinden, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Arbeitslosigkeit zu senken. Die Löhne scheinen folglich nach oben nicht ausreichend flexibel zu sein.






























