Brexit wird den Immobilienboom verstärken
Immowelt-CEO Carsten Schlabritz: Brexit wird den Immobilienboom weiter verstärken
Immowelt-CEO Carsten Schlabritz: Brexit wird den Immobilienboom weiter verstärken
Niedrigzins und kein Ende: Anleger, die für ihren Vermögensaufbau eine angemessene Rendite suchen, sind mit klassischen Spareinlagen auch 2016 schlecht bedient.
Die Société Générale hat jetzt nach Papieren auf EUR/GBP, EUR/USD sowie EUR/CHF auch Inline-Optionsscheine auf EUR/JPY mit Laufzeiten bis Dezember 2016 emittiert.
Anleger waren zuletzt wieder bereit, das Risiko in ihren Depots zu erhöhen. Im Mai agierten sie deutlich offensiver als im Vormonat. Diese Tendenz ist anhand der aktuellen Auswertung des UBS Investor Sentiment Index ersichtlich. Das Barometer zeigt, welches Risiko Käufer von UBS Discount Zertifikaten auf den DAX eingehen. So notierte der durchschnittliche Cap der Discounter im Mai nur 8,99 Prozent unter dem jeweils aktuellen DAX-Stand – im April hatte der Cap im Schnitt noch 19,55 Prozent unter dem DAX-Niveau gelegen.
Der UBS Investor Sentiment Index misst die Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount- Zertifikaten auf den DAX gewählt haben, und vergleicht diese Werte mit dem jeweiligen Stand des deutschen Aktienindex. Erreicht der DAX am Laufzeitende den Cap oder liegt sogar darüber, erzielen die Inhaber der Discount Zertifikate die maximal mögliche Rendite. Liegt der Cap weit unterhalb des DAX, zeigt dies, dass Anleger größere Kursrückgänge erwarten. Die Höhe des gewählten Caps ist daher ein Indikator für den Optimismus beziehungsweise Pessimismus der Anleger. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt also die Risikobereitschaft der Anleger wieder.
Bei einem Blick auf das Verhalten der Anleger über den gesamten Monat Mai zeigt sich, dass viele Akteure offenbar antizyklisch agierten: Während der DAX bis zur Monatsmitte Verluste hinnehmen musste, zeigten sich die Anleger davon unbeeindruckt und wählten teilweise sogar offensiver ausgestaltete Produkte. Im Schnitt lag der Cap zu Monatsbeginn 4,96 Prozent und zur Monatsmitte 5,48 Prozent unter dem DAX-Stand. Als der deutsche Leitindex dann am Monatsende zulegte, reduzierten die Anleger ihr Risiko. Im Schnitt befand sich der Cap der Discounter in diesem Zeitraum 16,54 Prozent unter dem DAX. Unterm Strich waren die Investoren mit einem Cap von rund 9 Prozent unter dem DAX-Stand jedoch relativ zuversichtlich. Zum Vergleich: Der rollierende Zwölfmonats-Mittelwert liegt aktuell 9,94 Prozent unterhalb des DAX.
„Das Stimmungsbarometer deutet darauf hin, dass Anleger dem Markt durchaus Aufwärtspotenzial zutrauen“, sagt Steffen Kapraun, Zertifikate-Experte bei UBS. „Andererseits scheint sich die Zuversicht ab einem gewissen Punkt in Grenzen zu halten – insbesondere dann, wenn die Kurse ein Stück nach oben geklettert sind.“
Unter Investoren herrscht weiterhin Unsicherheit. Die Märkte sind weitgehend von Richtungslosigkeit geprägt, die Konjunkturdaten weisen keine klaren Trends auf und die Unternehmensgewinne sind mäßig, allerdings nicht schwächer als erwartet. Auch der Informationsfluss zur Kursrichtung der Notenbankpolitik ist uneinheitlich. Anleger verhalten sich unentschlossen und eher vorsichtig, die Stimmung ist gedämpft.
Anleger in Investmentfonds müssen sich auf neue Steuerregeln einstellen. Die Änderungen sollen die Banken umsetzen. Geändert wird das Besteuerungsprinzip. Und auch der Verkauf älterer Fondsanteile könnte bald steuerpflichtig werden.
Trotz der leichten Aufwärtstendenz am deutschen Aktienmarkt im April waren viele Anleger verunsichert. Im Vergleich zum Vormonat reduzierten sie ihre Risikobereitschaft deutlich, wie die aktuelle Auswertung des UBS Investor Sentiment Index zeigt.
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