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Société Générale emittiert neue Discount-Optionsscheine auf VSTOXX Futures

Die Société Générale hat jetzt 75 neue Discount-Optionsscheine (Calls & Puts) auf VSTOXX Futures emittiert, mit denen Anleger auf eine Bewegung der Volatilität setzen können.

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„Die Produkte ermöglichen es, auf einfache Weise die Markterwartung bezüglich der Volatilität zu handeln. Sie sind also für Anleger interessant, die von künftig starken Kursrückgängen bzw. starken Kursanstiegen des EURO STOXX 50 ausgehen und ihre Marktmeinung mit einem gewissen Sicherheitspuffer abbilden möchten“ , erklärt Peter Bösenberg, Director und Head of Cross Asset Distribution Germany & Austria bei der Société Générale.

Der Basiswert VSTOXX Futures leitet sich aus dem VSTOXX-Index ab, der das Ausmaß der erwarteten Kursschwankungen (implizite Volatilität) des EURO STOXX 50 für die nächsten 30 Tage abbildet. Die implizite Volatilität ist einer der wesentlichsten Faktoren bei
der Preisbildung von Optionen und Optionsscheinen. Bei einem Volatilitätsanstieg legen sowohl die Preise von Calls als auch jene der Puts zu. Ein starker Volatilitätsanstieg tritt üblicherweise bei starken Kursrückgängen ein. Ein Sinken der Volatilität tritt dagegen bei
einem Anstieg auf. Die neuen Discount-Optionsscheine beziehen sich auf kurzfristige Laufzeiten der VSTOXX Futures (Januar 2016, Februar 2016, April 2016, Juni 2016 und August 2016). Der Vorteil der Kurzläufer ist es, dass sich die Anleger ihre Marktmeinung lediglich für einen kurzen Zeitraum bilden müssen. In der Regel steigt die implizite Volatilität, wenn die Aktienkurse fallen. Das heißt für den Basiswert der Optionsscheine: Fällt der EURO STOXX 50, steigt der Kurs des VSTOXX Futures. Wer also davon ausgeht, dass es in den kommenden Wochen zu Kursverlusten des europäischen Leitindex kommen wird, kann darauf mit den neuen Discount-Call-Optionsscheinen auf den VSTOXX Futures setzen.

Discount-Optionsscheine auf VSTOXX Futures kombinieren die Vorteile von Discount-Zertifikaten und Optionsscheinen. Sie ermöglichen einen Preisabschlag (Discount) auf den Basiswert – so können Anleger auch in Seitwärtsmärkten Renditen erzielen. Im Gegenzug nehmen die Investoren nur bis zu einer festgelegten Grenze (Cap) an der Performance des Basiswerts teil. Mit Discount-Call-Optionsscheinen (Cap liegt über dem Basispreis), setzen Anleger auf aufwärts tendierende bzw. moderat steigende Kurse. Mit Discount-Put-Optionsscheinen (Cap liegt unter dem Basispreis), setzen Anleger auf abwärts tendierende bzw. moderat sinkende Kurse. Bis zu dem Cap profitieren Investoren überproportional von den Kursbewegungen des Basiswerts. Der Hebel entsteht durch den im Vergleich zum Direktinvestment geringeren Kapitaleinsatz. Sollte sich der Basiswert nicht in die erwartete Richtung entwickeln, können Anleger einen Verlust bis hin zum Totalverlust erleiden. Zwar ist bei diesen Produkten der effektive Hebel geringer als bei klassischen Optionsscheinen.

Im Gegenzug sind die Discount-Papiere jedoch defensiver ausgerichtet als klassische Warrants: „Durch den vergünstigten Einstieg sind Discount-Optionsscheine für Anleger interessant, die mit moderaten Kursschwankungen des Basiswerts rechnen“, so Peter Bösenberg. Ein Beispiel verdeutlicht die Funktionsweise: Angenommen der unterlegte VSTOXX Future notiert bei 24,45 Euro. Der Discount-Call-Optionsschein mit der WKN SE203N bietet die Möglichkeit, auf einen künftig steigenden Wert zu setzen. Sein Basispreis liegt bei 22,50 Euro, der Ausgabepreis beträgt 1,17 Euro, das Cap, also die obere Grenze über dem Basispreis, liegt bei 25,00 Euro, das Bezugsverhältnis beträgt 1,0. Sollte der Basiswert nun am Laufzeitende (17. Februar 2016) auf oder über der oberen Grenze von 25,00 Euro liegen, erhält der Anleger pro Discount-Call-Optionsschein 2,50 Euro ausgezahlt [Cap minus Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis: (25,00 – 22,50) x 1]. Der Gewinn beträgt dann 1,33 Euro, die maximal erzielbare Rendite rund 214 Prozent. Sollte jedoch der Basiswert nicht in die Gewinnzone des Discount-Optionsscheins („Break-Even“) gelangen (in diesem Beispiel beginnt sie ab der 23,67-Euro-Marke), entstehen für den Anleger Verluste. Je nachdem wie sich der Basiswert entwickelt, kann es dabei zum Totalverlust des Einsatzkapitals kommen.

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