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Dr. Copper und das „R-Wort“!

Bürger und Unternehmen werden durch immer höhere Steuern und Abgaben in ihrer Wettbewerbsfähigkeit beschnitten und ächzen unter immer neuen Regulierungsvorschriften.

Trumps Handelskrieg eine Chance für Europa?

 

„Der Wohlfahrtsstaat und die Brüsseler Subventions-Bürokratie überwuchern die Marktwirtschaft. Höchste Zeit, dass sich hier etwas ändert, sonst geht Europa den Bach runter“, fasst Peter E. Huber, Vorstand und Leiter des StarCapital-Portfoliomanagements die derzeitige Schieflage der Weltwirtschaft zusammen.

Sektoren, die in Europa als unattraktiv und wachstumsarm gelten, prosperieren in den USA. Die Wertentwicklung von Unternehmen hängt maßgeblich von der fiskalen und regulatorischen Steuerung ab. Dies zeigt Huber über den Vergleich der Indizes (S&P 500 in den USA versus EURO STOXX 50 in Europa) wie auch der Branchen (z.B. Telekommunikation, Banken, Autos, Versorger).

„In den USA werden wichtige Bereiche dereguliert, die Unternehmenssteuern immer mal wieder gesenkt sowie Subventionen und öffentliche Wohltaten beschnitten. In Europa greift die Politik immer mehr in das Wirtschaftsgeschehen ein“, so Huber, der Beispiele aus Deutschland anführt, die dies deutlich machen sollen. Als „größten Schildbürgerstreich“ bezeichnet Huber den „politischen Angriff auf die Automobilwirtschaft“. Die großen deutschen Autobauer seien nur noch Schatten ihrer selbst. Als weltweite Pioniere und großer Arbeitgeber für hunderttausende Menschen in Deutschland bekannt, seien sie durch immer rigorosere Vorgaben zur Senkung der Abgaswerte gedrängt worden. Die Dieselfahrverbote wegen zu hoher Feinstaubwerte machten „dieser deutschen Schlüsseltechnologie den Garaus und führen zu einem Einbruch bei der Nachfrage nach Dieselfahrzeugen“, so Huber. Nachweislich komme Feinstaubbelastung jedoch teilweise durch den Reifen- und Bremsenabrieb zustande, und die Ausnahmen für Fahrverbote würden die tagtägliche Belastung in den Städten (z.B. durch Taxis und Handwerker) konterkarieren. Die Subventionierung der Elektromobilität fördere weder die Umwelt noch die deutsche Wirtschaft. Durch das Verbauen giftiger Stoffe wie Kobalt sei zudem die Ökobilanz zweifelhaft. Der Schwerpunkt der Autofertigung verlagere sich von der Motor- zur Batterietechnologie, die aus Asien geliefert werden müsse, da sie in Deutschland nicht kostendeckend aufgebaut werden könne.

Die Entwicklung des Kupferpreises spiegle den globalen Konjunkturaufschwung mit steigenden Unternehmensgewinnen und fallenden Arbeitslosenzahlen und sei somit als Spiegelbild der Wirtschaftsentwicklung zu sehen. „Seit den Drohungen von Donald Trump aber entsprechende Taten folgten und wir uns in einem waschechten Handelskrieg befinden, ging ‚Dr. Copper‘ auf Tauchstation. Zusammen mit anderen Frühindikatoren signalisiert dies für Europa und Asien eine deutliche Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik. Inzwischen machen sogar erste Warnungen vor einer drohenden Rezession die Runde“, warnt Huber.

(StarCapital)

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