Wirtschaft

Weltweit führender Edelstahlproduzent Outokumpu setzt auf LED-Leuchten der Deutschen Lichtmiete

Edelstahl ist langlebig, zumeist rost- und korrosionsfrei und kann unbegrenzt recycelt werden

cocoparisienne / Pixabay

Allerdings ist die Herstellung von Edelstahlprodukten sehr energieintensiv. Für Outokumpu, führender Global Player im Bereich Edelstahl mit Hauptsitz in Finnland, ist es daher umso wichtiger, sämtliche Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz zu nutzen. Dazu zählt auch die Beleuchtung. Im Lager- und Logistikbereich des größten deutschen Standortes in Krefeld erfüllen seit Kurzem hocheffiziente, langlebige LED-Leuchten die hohen Ansprüche des Unternehmens in puncto Nachhaltigkeit. Als Beleuchtungspartner wählte Outokumpu die Deutsche Lichtmiete und setzt damit auf einen Spezialisten für LED-Industriebeleuchtung.

„Es gibt zwei Bereiche, die bei uns höchste Priorität haben. Das sind die Arbeitssicherheit und der Schutz der Umwelt“, sagt Randolf Pillat, Technischer Experte im Bereich Produktion bei Outokumpu in Krefeld. „Als Unternehmen der Stahlindustrie stehen wir unter einem enormen gesellschaftlichen Druck, unsere Treibhausgasemissionen zu senken“, ergänzt Frieder Kleinermeilert, Technischer Experte im Bereich Adjustierung. Mit dem Kauf der Edelstahlsparte von ThyssenKrupp 2012 stieg das finnische Unternehmen zum größten Edelstahlproduzenten Europas auf.

Am Standort Krefeld sorgt seit Kurzem eine neue LED-Beleuchtung im Lager- und Logistikbereich für Lichtblicke in Sachen Umweltschutz und zeigt, dass der Effizienzgedanke bei Outokumpu längst nicht nur den Maschinenpark umfasst. Der Lager- und Logistikbereich ist mit rund 50.000 Quadratmetern von enormer Größe. Fertige Edelstahlwerkstoffe – von Fassadenteilen über Küchenfronten bis hin zu Blechen für Essbestecke – werden hier für den Versand vorbereitet. Ständig herrscht Hochbetrieb. Rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche. Dementsprechend wird durchgängig künstliches Licht benötigt, trotz einer Teilverglasung des Hallendachs. In der Vergangenheit dienten Halogen-Metalldampflampen zur Beleuchtung der zwei Hallenschiffe – echte Stromfresser. „Hinzu kam, dass die Lichtqualität in den vergangenen Jahren altersbedingt immer mehr nachließ“, sagt Pillat. Dadurch erhöhte sich der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand erheblich. „Zumal wir bei Outokumpu keinerlei Risiken im Hinblick auf die Sicherheit unserer Mitarbeiter eingehen.“

Deutliche Reduktion des Energieverbrauchs

Nach der Umrüstung sieht die Situation ganz anders aus. Mit der neuen LED-Beleuchtung konnte der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden. „LED-Leuchten benötigen rund 70 Prozent weniger Energie als Halogen-Metalldampflampen“, verdeutlicht Markus Frank, Vertriebsleiter bei der Deutschen Lichtmiete. Für zusätzliche Einsparungen sorgt eine weitere Neuerung: Durch die Einbindung einer sensorgestützten Lichtsteuerung kann auch das natürliche Licht, das stundenweise durch die Dachluken einfällt, gezielt genutzt werden. Das heißt, je nach Lichteinfall von außen wird nur so viel künstliches Licht beigesteuert, wie für die gewünschte Beleuchtungsstärke benötigt wird. „Zusätzliche Energieeinsparungen von rund 15 Prozent sind auf diese Weise möglich“, so Frank. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die ideale Positionierung von Sensoren und LED-Leuchten, welche entscheidenden Einfluss auf die Maximierung des Einsparpotenzials hat. Diese Planungsleistung ist bei der Deutschen Lichtmiete grundsätzlich inklusive.

Im Hinblick auf die Beleuchtungsstärke erreicht Outokumpu durchgängig 200 Lux und damit den von Arbeitsschutzrichtlinien geforderten Wert. Wie zuvor auch, allerdings laut Kleinermeilert mit einem deutlichen Unterschied: „Im Gegensatz zu vorher ist das Licht Tag und Nacht absolut gleichmäßig und wesentlich angenehmer. Das kommt bei unseren Mitarbeitern sehr gut an.“

Umweltschutz, der sich rechnet

Mit der neuen Beleuchtung gehen bei dem Edelstahlproduzenten neben einer deutlichen Reduktion des Energieverbrauchs auch geringere Gesamtbeleuchtungskosten einher. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass Outokumpu die neuen LED-Leuchten nicht gekauft, sondern gemietet hat. Es musste keine Investition getätigt werden. Stattdessen zahlt das Unternehmen eine monatliche Mietpauschale an die Deutsche Lichtmiete, in der auch Wartung und Service enthalten sind. Markus Frank verweist darauf, dass die Kunden der Deutschen Lichtmiete auf diese Weise in der Regel nennenswerte Einsparungen bei ihren Gesamtbeleuchtungskosten erzielen. Größten Nutzen hat die Umwelt durch die deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen. Randolf Pillat schätzt außerdem, dass die von der Deutschen Lichtmiete selbst produzierten LED-Leuchten sogar reparabel sind und recycelt werden können. „Attribute, die gut zur Edelstahlindustrie passen“, so der Technische Experte.

(Deutsche Lichtmiete)

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