Wirtschaft

„Ohne Worte“

Das ist unsere Stellungnahme als Redaktion zu den Anschlägen in Paris.

„Ohne Worte“, weil es keine gibt, wenn Unschuldige sterben. Es gibt keine Worte, wenn Religionen verzerrt benutzt werden, um Kriege zu führen. Es gibt keine Worte, wenn die Freiheit jedes Einzelnen in Gefahr ist, weil andere Fanatiker sind. Es gibt keine Worte, wenn vermeintliche Gerechtigkeit mit Krieg beantwortet wird. Es gibt auch keine Worte für all die, die diese Situation, in der wir nun leben müssen, unterstützt haben und es gibt auch keine Worte für ein Hinnehmen solcher Lebensbedingungen.

Wir trauern mit den Angehörigen und hoffen, dass alle, die ihr Leben in den Anschlägen verloren haben, nicht vergessen werden. Auch wenn es kein Trost sein mag und sicherlich auch kein Weg ist, Veränderungen herbeizurufen, hat vielleicht ihr Tod der Welt vor Augen geführt, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen, damit jeder ein gutes Leben haben kann, denn diese Situation, in der wir leben, betrifft uns alle!

I.Hägewald (Chefredakteurin)

 

Bild: thommy weiss/pixelio.de

Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft: Wolken am Horizont?

Die Zahlen zum Wirtschaftswachstum in Deutschland sollten im dritten Quartal keine größeren Überraschungen bergen. 

Oliver Maslowski, Fondsmanager des JB German Value Stock Fund bei GAM, schätzt die Zahlen zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal als solide ein, sieht aber erhebliche Unsicherheiten für das Gesamtjahr und darüber hinaus.

Er erwartet ein auf das Jahr hochgerechnetes Wachstum von etwas über 2 Prozent. Allerdings mahnt er zur Vorsicht mit Bezug auf die Erwartungen für das vierte Quartal: „Die Entwicklungen der letzten Wochen zeigen, dass wir das Gesamtwachstum von 2 Prozent für das Jahr 2015 durchaus verfehlen könnten. Die Zinsen für zehnjährige Bundesanleihen liegen deutlich unter einem Prozent und deuten damit auf ein schwaches zukünftiges Wachstum und niedrige Inflationsraten hin.“

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Wirtschaft

„Die Globalisierung macht eine Pause“

„Eigentlich hat sich in den vergangenen Wochen nicht viel geändert.

Dass die chinesische Volkswirtschaft Schwierigkeiten hatte, das Wachstumstempo beizubehalten, war schon länger klar, ebenso die Probleme mit zu hohen Kapazitäten in einigen Sektoren oder mit einer zu starken Kreditfinanzierung.“ Das sagte Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, am Donnerstag auf dem 50. BME-Symposium Einkauf und Logistik in Berlin. Dort nahm er an einer Expertendiskussion zum Thema „Brennpunkt globale Märkte: Ungleichgewichte im internationalen Handel – volatile Finanzmärkte – geopolitische Spannungen: Quo vadis deutsche Industrie?“ teil.

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„Auch Zinsanhebung der Fed dürfte EZB-Präsident Draghi nicht von weiterer Lockerung abhalten“

Gibt es eine geldpolitische Straffung nach der zu erwartenden Anhebung der Leitzinsen?

Nach den jüngsten Äußerungen von Federal-Reserve-Chair Janet Yellen kann eine geldpolitische Straffung in den USA im Dezember als ausgemachte Sache gelten. Doch wird diese erste Leitzinsanhebung seit Juni 2006 auch EZB-Präsident Mario Draghi dazu bewegen, die Geldpolitik der Euro-Notenbank entgegen seinen Andeutungen aus dem Oktober doch nicht weiter zu lockern?

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Wirtschaft

ifo: Weltwirtschaftsklima kühlt sich spürbar ab

Der ifo Index für die Weltwirtschaft hat sich eingetrübt.

Nach 95,9 im Vorquartal liegt der Indikator mit 89,6 nun spürbar unter seinem langfristigen Durchschnitt von 96,1 Punkten. Die Lagebeurteilungen verschlechterten sich nur geringfügig. Aber die Erwartungen sind deutlich weniger positiv als im Vorquartal. Die drängendsten wirtschaftlichen Probleme sind den Experten zufolge eine unzureichende Nachfrage und mangelndes Vertrauen in die Politik der Regierungen. Die Weltwirtschaft wächst nur mäßig.

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Wirtschaft

Wirtschaftsweise warnen vor Risiken durch Niedrigzins

Der Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen hat die Europäische Zentralbank (EZB) aufgefordert, ihre Geldpolitik nicht weiter zu lockern.

„Die derzeitige Niedrigzinsphase birgt Risiken für die Finanzstabilität und höhlt mittelfristig die Geschäftsmodelle von Banken und Versicherungen aus“, heißt es in dem Mitte der Woche veröffentlichten Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen. Konkret wird gefordert, die im März gestarteten Wertpapierkäufe zurückzufahren oder früher zu beenden.

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Wirtschaft

Schlechtwetter ist schlecht für den Finanzmarkt

Analysten reagieren bei Wolken träger auf Gewinnankündigungen

Schlechtes Wetter scheint sich auf den Finanzmarkt negativ auszuwirken. Denn Regen, Wind und Wolken drücken selbst den besten Analysten so sehr auf das Gemüt, dass diese langsamer und seltener auf wichtige Nachrichten wie Gewinn- oder Verlustankündigungen reagieren. Das hat eine Studie der Stanford Graduate School of Business und der University of Minnesota – Twin Cities ergeben. Wie das „Wall Street Journal“ betont, können selbst kurze Verzögerungen letztlich verpasste Investionschancen bedeuten.

„In der Bevioral Finance nehmen wir gerne an, dass Menschen vollständig rationale Wesen sind“, sagt Ed de Haan, Professor für Rechnungswesen in Stanford. Doch letztlich sind auch kühle Analysten bei Maklerfirmen, anhand deren Berichte Investoren Entscheidungen fällen, nur Menschen, die eben doch auf äußere Einflüsse wie das Wetter reagieren. Das hat die Studie belegt, die insgesamt 636.000 Marktbeobachtungen von 5.456 Analysten aus den Jahren 1997 bis 2004 mit den Wetterdaten für die jeweiligen Tage und Standorte verglich.Die Studie hat nur die Auswirkungen der Wetterlage und Einflüsse wie Eigenheiten eines Unternehmens ausgewertet, unterstreichen die Wissenschaftler. Im Vergleich zu Kollegen, die bei strahlendem Sonnenschein arbeiten, reagieren demnach Analysten, die in schlechtem Wetter sitzen, seltener auf Gewinn- oder Verlustankündigungen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Jahresgewinnprognose stellen, Kauf- oder Verkaufsempfehlungen machen oder eine Kursziel-Empfehlung stellen, sinkt um bis zu 18 Prozent. 

Depressionen an grauen Tagen 

Laut de Haan passen die Ergebnisse zur allgemeinen Forschung über den Zusammenhang zwischen Wetter und das menschliche Gemüt. Denn diese habe gezeigt, dass graue Tage leichte Depressionen bewirken, was die kognitive Leistung dämpfen, Apathie fördern und langsames Handeln bewirken kann. Damit werden Wolken am echten Himmel zu potenziellen Wolken am Finanzhimmel. Analysten, die in Gegenden mit eher konstant schönem Wetter leben, könnten sich letztlich auch bei ihrer Performance den Platz an der Sonne sichern.

Die Studie „Do Weather-Induced Moods Affect the Processing of Earnings News?“ findet sich unter: http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2643050

 

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Guided Content ist ein crossmediales Konzept, welches dem Leser das Vergleichen von Finanzprodukten veranschaulicht und ein fundiertes Hintergrundwissen liefert.

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