Versicherungen

Versicherungskammer mit neuer Risiko-Lebensversicherung

Vereinfachter Antragsprozess für alle Biometrieprodukte

geralt / Pixabay

Der Konzern Versicherungskammer hat sein Portfolio der Risiko-Lebensversicherung aktualisiert und in diesem Zuge den Antragsprozess für Kunden und Berater für alle Biometrierodukte deutlich vereinfacht. Die Produkte RisikoLeben Plus und RisikoLeben Premium ergänzen ab sofort die Produktfamilie RisikoLeben mit dem Basis-Tarif.

„Mit den beiden neuen Produkten und ihren flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten tragen wir den unterschiedlichen Bedürfnissen der Menschen in verschiedenen Lebensphasen Rechnung“, erklärt Dr. Jutta Krienke, Leiterin der Produktentwicklung Leben im Konzern Versicherungskammer.

Die Produktfamilie wird von den drei Lebensversicherern im Konzern – der Bayern-Versicherung Lebensversicherung AG, der Öffentlichen Lebensversicherung Berlin Brandenburg AG und der SAARLAND Lebensversicherung AG – über alle Vertriebswege hinweg angeboten.

Nahezu jeder 5. Todesfall in Deutschland ereignet sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes* vor dem Start in die gesetzliche Rente. Gerade für die Altersgruppe zwischen 31 und 67 Jahren ist eine Absicherung besonders sinnvoll, weil in diesen Lebensphasen beispielsweise die Ausbildung der Kinder meist noch nicht abgeschlossen ist. Daher würde der Tod eines Elternteils bzw. Partners die Hinterbliebenen vor zusätzliche finanzielle Herausforderungen stellen.

Charakteristisch für die beiden neuen Produkte sind ihre flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten: So können Kunden beispielsweise einen gleichbleibenden oder fallenden Versicherungsschutz wählen. Letzterer ergibt etwa bei der Absicherung einer Finanzierung Sinn, denn mit fortschreitender Tilgung sinkt die Restschuld und damit auch das finanzielle Risiko. Folglich reicht im Zeitverlauf eine geringere Versicherungssumme zur Absicherung.

Darüber hinaus enthalten die beiden neuen Produkte einen Familien- bzw. einen Immobilien-Bonus: So wird bei Heirat oder Geburt eines Kindes der Versicherungsschutz sechs Monate lang erhöht, ohne dass der Kunde dafür einen höheren Beitrag bezahlen muss. Auch bei der Aufnahme eines Darlehns für eine selbstgenutzte Immobilie wird Kunden zusätzlicher Versicherungsschutz ohne Zusatzkosten für die Dauer von sechs Monaten gewährt, um anfängliche Kosten, wie beispielsweise für die notarielle Beglaubigung des Kaufs, abzudecken. Eine Altersregelung entfällt komplett.

Neu ist bei beiden Versicherungslösungen zudem die Möglichkeit, den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen, sobald ein Kunde in eine selbstständige Tätigkeit als Hauptberuf wechselt. Verbessert wurde ebenso das Verlängerungsrecht: Bis drei Jahre vor Beendigung der Versicherungsdauer können Kunden dem Versicherungsunternehmen eine Prolongation ankündigen. Diese erfolgt ebenfalls ohne Gesundheitsprüfung. Bisher musste ein Kunde sich in den ersten zehn Versicherungsjahren für eine Verlängerung entscheiden.

Beide Produkte können auch „für Zwei“ Leben abgeschlossen werden. In diesem Fall wird die Versicherungssumme gezahlt, wenn eine der beiden Personen verstirbt. Sollten die versicherten Personen gleichzeitig oder innerhalb von 14 Tagen an den Folgen desselben Unfalls sterben, so wird die Versicherungssumme sogar zwei Mal ausbezahlt.

RisikoLeben Premium schließt zusätzlich eine Unfallzusatzversicherung und eine Einmalzahlung bei schwerer Erkrankung eines Kindes obligatorisch mit ein.

Fallabschließende Risikoprüfung am Point of Sale erleichtert Beratung

Mit der Einführung der neuen Produkte stellt der Konzern Versicherungskammer seinen Vertriebspartnern unter dem Namen RisikoCockpit (RiCo) ein neues Tool zur digitalen Risikoprüfung für alle Biometrieprodukte zur Verfügung.

RiCo navigiert Berater und Kunden nur durch die Gesundheitsfragen, die für den jeweiligen Vorsorgebereich – Berufsunfähigkeit, RisikoLeben oder Pflege – notwendig sind. In rund 90 Prozent aller Fälle kann sofort fallabschließend am Platz des Beraters entschieden werden, ob der Kunde versicherbar ist oder weitere Prüfungen erforderlich sind. Da verschiedene Fragebögen in RiCo integriert sind, werden aufwendige Rückfragen so gut wie überflüssig. Die in RiCo hinterlegte Datenbank enthält Informationen zu rund 10.300 Krankheitsbildern, 7.000 Berufsbezeichnungen und 430 Freizeitrisiken.

„Der neu gestaltete, digitale Antragsprozess ermöglicht nicht nur eine fallabschließende Risikoprüfung direkt am Platz des Beraters. Er erleichtert und verkürzt zugleich den Antragsprozess und verschafft damit auch den Kunden frühzeitig Klarheit und Sicherheit“, so Krienke weiter.

(Konzern Versicherungskammer)

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