Börsenkorrektur gewinnt Eigendynamik
An den internationalen Börsen ist der Jahresstart gründlich danebengegangen.
Ausgelöst durch eine Mixtion an weltweiten Problemen, kam es an den Aktienbörsen zuletzt zu markanten Kursabschlägen.
An den internationalen Börsen ist der Jahresstart gründlich danebengegangen.
Ausgelöst durch eine Mixtion an weltweiten Problemen, kam es an den Aktienbörsen zuletzt zu markanten Kursabschlägen.
Das erhöhte Angebot an Erdöl aufgrund eines heftigen Verdrängungswettbewerbs hält die Nachfrage ungebrochen und die Preise sinkend.
Der Ölpreis ist in diesem Jahr bereits um 28 Prozent gefallen, Rohstoffe im Allgemeinen rund 13 Prozent.
Nachdem die Aktienmärkte in der zweiten Januarhälfte einen Teil ihrer Verluste aufholen konnten, sind sie schwach in den Februar gestartet.
Dies ist insofern bemerkenswert, als es von der chinesischen Konjunktur und vom Ölpreis, zwei der wesentlichen Ursachen für den ruppigen Jahresstart, zuletzt kaum mehr negative Nachrichten gab.
Aktuelle Untersuchung: Chefs haben nur selten selbst schon für die andere Seite gearbeitet
Die Vorstandsvorsitzenden der deutschen DAX-Konzerne und die Vorsitzenden der Geschäftsführung von Familienunternehmen bleiben gerne jeweils unter sich.
Sentiment an den Aktienmärkten ist dennoch übertrieben negativ
Die Stimmung an den Aktienmärkten ist derzeit deutlich schlechter als es die Fundamentaldaten erwarten lassen. Zu dieser Einschätzung kommen Steffen Merker und Christoph Groß, die Fondsmanager des LBBW Multi Global.
Die Aktienmärkte in den USA befinden sich seit Monaten in unsicherem Fahrwasser.
2016 wird sich daran grundsätzlich wenig ändern, so Till Christian Budelmann, Leiter des Fondsmanagements der (Schweiz) AG. Der Experte erwartet allerdings einen Favoritenwechsel: Die zuletzt vernachlässigten Value-Aktien dürften verlorenes Terrain zurückerobern.
Dass der chinesische Aktiensturz am Jahresanfang weniger mit Volkswirtschaft als vielmehr mit den Besonderheiten des dortigen Aktienmarktes zu tun hatte, haben wir inzwischen gelernt.
Und dass der deutsche Markt bei schlechten Nachrichten aus dem Reich der Mitte überproportional leidet, ist angesichts der hohen Gewinnanteile, die gelistete deutsche Unternehmen im China-Geschäft generieren, ebenfalls verständlich.
Nicht die Nachfrage nach Erdöl bricht ein, sondern das Angebot weitet sich aufgrund eines gnadenlosen Verdrängungswettbewerbs aus.
„Untergangsszenarien und scharfe Marktkorrekturen zu Jahresbeginn fördern starke Unsicherheit: Chinas Wirtschaft schwächt sich ab, deshalb braucht sie weniger Öl und andere Rohstoffe.
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