Vom Leasing-Spezialisten zur Structured-Finance- und Investment-Boutique – wie Strategie, Mitarbeiterfokus und starke Führung die Zukunft sichern
DIE LHI GRUPPE: STABILITÄT DURCH WANDEL UND WERTE
Die LHI Gruppe gehört zu den etablierten Größen im deutschen Investmentmarkt – und das nicht erst seit gestern. Gegründet am 1. Oktober 1973 als Leasinggesellschaft für Handel und Industrie, entwickelte sich das Unternehmen über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg zu einer hochspezialisierten Structured- Finance- und Investment-Boutique.
Das Jahr 2023 markierte dabei einen wichtigen Meilenstein: 50 Jahre Unternehmensgeschichte – geprägt von Stabilität, Anpassungsfähigkeit und nachhaltigem Wachstum. Heute verwaltet die Gruppe ein Investitionsvolumen von rund 14 Milliarden Euro, beschäftigt über 250 Mitarbeiter und ist neben Deutschland international, in Luxemburg, aktiv.
Von Beginn an lag der Fokus auf der Finanzierung von Immobilieninvestitionen, insbesondere für den Handel. Doch schon früh zeigte sich die strategische Weitsicht des Unternehmens: Bereits 1981 wurde das erste Investmentprodukt aufgelegt, womit privates Kapital in Finanzierungsstrukturen eingebunden wurde. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich die LHI konsequent weiter – durch organisches Wachstum ebenso wie durch gezielte Akquisitionen, darunter die Bayerische Immobilienleasing (2002), Teile der SüdLeasing (2006) sowie Movesta Lease and Finance (2009).
Ein zentraler Entwicklungsschritt war die Gründung einer eigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft im Jahr 2013 – als Antwort auf neue regulatorische Anforderungen und zugleich als Fundament für die weitere Professionalisierung des Investmentgeschäfts.
Heute ist die LHI weder ein reiner Leasinganbieter noch ein klassischer Fondsinitiator und in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur, Rolling Stock und erneuerbare Energien tätig. Das Unternehmen kann dabei strukturierte Finanzierungen mit eigenkapitalbasierten Investmentlösungen verbinden. Insbesondere trifft dies in der Assetklasse Immobilien zu. Dieses hybride Geschäftsmodell ist im deutschen Markt nahezu einzigartig.
Gleichzeitig hat sich die strategische Ausrichtung klar geschärft: Die LHI legt keine Publikumsfonds mehr auf, sondern konzentriert sich vollständig auf institutionelle und professionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Family Offices. Dieser Fokus ermöglicht individuelle Lösungen, langfristige Partnerschaften und stabile Cashflows – ein Ansatz, der gerade in einem zunehmend komplexen Kapitalmarktumfeld überzeugt.
Bemerkenswert ist dabei, dass die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte der LHI nie eindimensional verstanden wurde. Seit ihrer Gründung erwirtschaftet die Gruppe durchgehend positive Ergebnisse – ein klares Zeichen für nachhaltiges Wirtschaften. Doch ebenso konsequent stand und steht der Mensch im Mittelpunkt. Nicht nur im Kontext des Generationswechsels, sondern grundsätzlich in der gesamten Unternehmensentwicklung waren die Mitarbeiter stets ein zentraler Erfolgsfaktor. Die Unternehmenskultur ist geprägt von Kontinuität, Vertrauen und einer starken Mitarbeiterbindung. Genau dieser Fokus hat dazu geführt, dass die LHI heute über einen außergewöhnlich stabilen Mitarbeiterbestand verfügt – ein wesentlicher Erfolgsfaktor, insbesondere im Kontext eines sich wandelnden Arbeitsmarktes.
Diese Wertebasis war auch entscheidend für einen der wichtigsten Schritte der jüngeren Unternehmensgeschichte: den Generationswechsel. Ab 2019 wurde dieser aktiv eingeleitet und bis heute erfolgreich umgesetzt – ohne Brüche, sondern mit einer klaren strategischen Fortführung.
Eine zentrale Rolle spielte dabei Markus Niedermeier. Der Diplom-Kaufmann und MBA (Ludwig-Maximilians-Universität München, WHU Vallendar und Northwestern University, USA) begann seine Laufbahn 2006 bei der LHI als Projektmanager im Bereich Private Placements. Über Stationen als Vertriebsdirektor und Geschäftsführer der Kapitalverwaltungsgesellschaft entwickelte er sich kontinuierlich weiter und übernahm 2020 schließlich Verantwortung als Geschäftsführer der LHI Gruppe.
Sein Werdegang steht exemplarisch für die Unternehmenskultur der LHI: langfristige Entwicklung, interne Förderung und Vertrauen in die eigenen Talente. Doch Markus Niedermeier ist weit mehr als ein Beispiel gelungener Karriereentwicklung – er war eine treibende Kraft hinter dem Generationswechsel selbst.
Mit großem persönlichen Engagement hat er diesen Transformationsprozess begleitet, strukturiert und aktiv mitgestaltet. Sein tiefes Verständnis für das Unternehmen, kombiniert mit strategischem Weitblick und internationaler Erfahrung, trug maßgeblich dazu bei, dass der Übergang nicht nur reibungslos verlief, sondern als echter Erfolg gewertet werden kann. Der Generationswechsel ist damit nicht nur gelungen – er ist ein Beleg für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit der LHI.
Parallel dazu richtet das Unternehmen den Blick konsequent nach vorne. Mit Initiativen wie „LHI Regionergy“ erschließt die Gruppe neue Wege in der Finanzierung von Infrastrukturprojekten – insbesondere im Kontext der Versorgungssicherheit und der Energiewende. Kooperationen mit Stadtwerken und regionalen Versorgern ermöglichen Investitionen in Wind- und Solarparks sowie in Netze, Speicherlösungen und weitere nachhaltige Energieinfrastrukturen.
Gerade vor dem Hintergrund eines enormen Investitionsbedarfs – allein im Bereich Energieinfrastruktur werden bis 2045 rund 535 Milliarden Euro benötigt – positioniert sich die LHI hier als verlässlicher Partner für institutionelle Investoren und öffentliche Akteure gleichermaßen.
So zeigt die LHI Gruppe eindrucksvoll, wie sich wirtschaftlicher Erfolg, strategische Anpassungsfähigkeit und eine werteorientierte Unternehmenskultur verbinden lassen. Mehr als fünf Jahrzehnte nach ihrer Gründung steht sie heute stärker denn je da – mit einem stabilen Fundament, klarer Ausrichtung und einer Führung, die den Wandel nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet hat.
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