In dem Volumen enthalten sind sowohl Neuvermietungen als auch Verlängerungen bestehender Mietverträge. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von rund 75 Prozent.
„Die Entwicklung zeigt, dass sich unsere Vermietungsaktivität 2025 stabiler dargestellt hat als der Gesamtmarkt“, sagt Sebastian Blecke, operativer Geschäftsführer der GSG Berlin. „Während der Berliner Büromarkt im vergangenen Jahr insgesamt einen Rückgang des Flächenumsatzes von rund 18 Prozent verzeichnete, konnten wir unser Vermietungsvolumen ausweiten.“
Nach Einschätzung von Blecke ist das Ergebnis auch vor dem Hintergrund veränderter Nachfragestrukturen zu sehen. „Start-ups als früher prägende Mietergruppe treten derzeit kaum noch in Erscheinung – das gilt für den Berliner Markt insgesamt ebenso wie für unser Portfolio.“ Gleichzeitig sei zu beobachten, dass etablierte Unternehmen verstärkt innerstädtische Lagen nachfragten, die bislang nicht zu den klassischen Büroadressen zählten.
„Räumliche Teilmärkte wie Kreuzberg gewinnen zunehmend an Bedeutung für Großkanzleien, Beratungsunternehmen und andere professionelle Dienstleister“, so Blecke. „Das wäre vor wenigen Jahren noch ungewöhnlich gewesen.“ Entsprechend zeigt sich bei laufenden Vermietungsprozessen – etwa im Neubauprojekt FRAMEZ – eine breiter aufgestellte Branchenstruktur. „Kreuzberg ist in den vergangenen Jahren ein Stück erwachsener geworden.“
Aus Sicht der GSG Berlin verdeutlichen die Zahlen, dass innerstädtische Büro- und Gewerbeflächen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten auch in einem insgesamt zurückhaltenden Marktumfeld nachgefragt bleiben – sofern Lage, Zuschnitt und infrastrukturelle Anbindung den veränderten Anforderungen der Nutzer entsprechen.
































