Das bislang unter dem Projektnamen „Neues Ufer“ geführte Entwicklungsareal soll in den kommenden Jahren zu einem gemischt genutzten, urbanen Quartier am Wasser entwickelt werden.
„Unser Ziel ist es, Orte nicht nur baulich zu entwickeln, sondern ihnen frühzeitig Identität und gesellschaftliche Relevanz zu geben. Mit Moaville schaffen wir ein Quartier, das sich als lebendiger Teil der Stadt versteht und neue Formen des urbanen Zusammenlebens ermöglicht“, sagt Dr. Jürgen Leibfried, Gründer und Vorstand der BAUWERT AG.
Moaville: Quartiersentwicklung, Nutzungsmix und Identität
Moaville ist der Name des künftigen Stadtquartiers am Standort Neues Ufer in Berlin-Moabit. Der Name verweist auf die Lage des Areals in Moabit und übersetzt zugleich das Leitbild eines urbanen, gemischt genutzten 5-Minuten-Quartiers in eine eigenständige Identität: „Moa“ steht für Moabit, „ville“ für Stadt und Quartier.
Das Quartier ist mit einer Bruttogrundfläche von rund 80.000 m² geplant. Vorgesehen sind etwa 500 Wohnungen, davon 30 Prozent mietpreisgebunden.
Ergänzt wird das Wohnangebot durch circa 35.000 Quadratmeter Gewerbe- und Arbeitsflächen für Büro, Handwerk, kreative Nutzungen und quartiersbezogene Angebote. Insgesamt können so bis zu 1.500 Arbeitsplätze entstehen. Hinzu kommen außerdem eine Kindertagesstätte, Gastronomie sowie Nahversorgung.
Das Quartier ist als autoarmes, nachhaltiges Stadtensemble mit kurzen Wegen konzipiert. Eine dekarbonisierte Energieversorgung, großzügige Grün- und Spielflächen sowie die Verbindung von Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freiraum unterstreichen den Anspruch, das Areal langfristig zu einem offenen und lebendigen Stadtbaustein am Charlottenburger Verbindungskanal weiterzuentwickeln.
Die Entwicklung basiert auf einem hochrangig besetzten städtebaulichen Wettbewerb, aus dem der Entwurf des Berliner Büros Grüntuch Ernst Architekten als Sieger hervorgegangen ist. Er bildet die Grundlage für den derzeit in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan, dessen Inkrafttreten BAUWERT für 2027 anstrebt. Mit Moaville realisiert BAUWERT erstmals ein Projekt mit Hochhausanteilen. Zwei markante Wohnhochhäuser werden künftig Bestandteil des städtebaulichen Gesamtkonzepts. Ergänzend dazu soll der historische Gebäudebestand erhalten bleiben und in das Quartier integriert werden.
„Mit Moaville entwickeln wir nicht nur ein Quartier, sondern ein neues Stück Stadt für Berlin. Gemeinsam mit dem Bezirk Mitte und dem Berliner Senat transformieren wir einen ehemaligen Industriestandort am Wasser in ein junges, urbanes Quartier, in dem Wohnen und Arbeiten selbstverständlich zusammenfinden“, sagt Daniel Herrmann, Mitglied des Vorstands der BAUWERT AG.
Einbindung in den Stadtkontext
Das Areal zwischen Huttenstraße, Wiebestraße, Klarenbachstraße und dem Charlottenburger Verbindungskanal wird durch die Quartiersentwicklung der BAUWERT langfristig zu einem öffentlich zugänglichen Stadtquartier weiterentwickelt und im Rahmen des neuen städtebaulichen Konzepts erheblich aufgewertet.
Der Bebauungsplan befindet sich derzeit in Aufstellung. Das Verfahren erfolgt unter Beteiligung der Nachbarschaft sowie der angrenzenden Unternehmen und verfolgt das Ziel, das Quartier in den bestehenden Stadtkontext zu integrieren.
Digitale Präsenz startet parallel
Parallel zur Vorstellung des neuen Quartiernamens geht die neue Projektwebsite www.moaville.de online. Sie gibt erste Einblicke in das zukünftige Quartier und stellt die vielfältigen Nutzungsperspektiven vor.
Über das Stadtquartier Moaville
Moaville entsteht am Neuen Ufer in Berlin-Moabit auf einem rund 80.000 Quadratmeter BGF umfassenden Areal unmittelbar am Charlottenburger Verbindungskanal. Die städtebauliche Grundlage bildet ein hochrangig besetzter Wettbewerb, aus dem das Berliner Büro Grüntuch Ernst Architekten als Sieger hervorgegangen ist. Geplant ist ein autoarmes, nachhaltiges 5-Minuten-Quartier mit rund 500 Wohnungen, davon 30 Prozent mietpreisgebunden, sowie circa 35.000 Quadratmetern Gewerbeflächen. Ergänzt wird das Quartier durch Handwerksflächen, kreative Nutzungen, eine Kindertagesstätte, Gastronomie, Nahversorgung sowie öffentlich zugängliche Grün- und Freiräume.
Die Planung sieht eine zurückgesetzte Blockrandbebauung, zwei markante Wohnhochhäuser sowie ein Gewerbegebäude vor. Der historische Gebäudebestand bleibt erhalten und soll in die neue Quartiersentwicklung integriert werden. Die Entwicklung erfolgt unter Einbindung der Nachbarschaft und der angrenzenden Unternehmen, darunter Siemens Energy AG und BEHALA GmbH. Mit einer annähernd hälftigen Verteilung von Wohn- und Gewerbeflächen wird im Zusammenhang mit dem Projekt das Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung umgesetzt. www.moaville.de































