Lifestyle

Mit Mut zu einem neuen Terroir an Österreichs letztem Berg

Ein Berg an der Grenze hat es ihr angetan: der Braunsberg, ein noch weitgehend unentdecktes Terroir.

Winzerin Michaela Riedmueller

 

Die junge Winzerin Michaela Riedmüller (28) ist von seinem Potential überzeugt und kultiviert dort mit Begeisterung Blaufränkisch-Reben.

Ansteckender Enthusiasmus

Michaelas Enthusiasmus ist ansteckend. Ihr Auftrag als Winzerin ist klar: Dem Braunsberg und seinen Weinen zu Berühmtheit verhelfen. Dafür braucht es eine ordentliche Dosis Hartnäckigkeit, denn noch ist der Berg unbekannt, und es gibt auch keine Referenzen. Mit ihrem Tatendrang, den visionären Ideen und ihrem handwerklichem Können bringt Michaela jedoch alle Voraussetzungen mit, um ihr großes Ziel umzusetzen. 2018 hat sie den Betrieb mit rund sieben Hektar von ihren Eltern übernommen. Ihre Weingärten liegen auf zwei der spannendsten Lagen von Carnuntum: an den Hängen des Spitzerbergs und des Braunsbergs. Beide sind – geologisch betrachtet – Ausläufer der Kleinen Karpaten und nur zehn Kilometer von einander entfernt. Einander ähnlich und zugleich sehr verschieden. Wie jedes Brüderpaar.

Blaufränkisch – Spiegel seiner Herkunft

Michaela weiß, dass sich die Sorte Blaufränkisch ganz hervorragend dafür eignet, die Besonderheiten ihrer beiden Terroirs in die Flasche zu bringen. „Blaufränkisch lässt beide Strahlen,“ ist sie sich sicher.

Schon von weitem ist der Braunsberg zu sehen. Er liegt direkt an der Donau, an der Grenze zur Slowakei und wacht über die mittelalterliche Stadt Hainburg. Das Klima ist durch die unmittelbare Nähe der Donau beeinflusst. Das spürt man besonders in warmen Sommernächten, wenn der Fluss die Blaufränkisch-Trauben am Braunsberg kühlt und ihre Reifung verzögert. Im Spätherbst, wenn die Nächte kalt werden, wirkt die Donau mildernd. „Die lange Reifeperiode ist einer der größten Vorzüge des Braunsbergs, der ruhige, sanfte, elegante und ausdrucksstarke Weine hervorbringt“, weiß die Winzerin.

Das Etikett des Ried Braunsberg ziert die Federnelke. Wie die Blaufränkisch-Trauben ist diese filigrane Pflanze am Braunsberg beheimatet. „Die Stilistik des Weins beschreibe ich am liebsten mit der Federnelke“, erzählt sie. „Zart, und doch spürt man gleichzeitig die kräftigen Wurzeln.“ Dazu kommen eine feine Würze und Kühle, Anklänge von Brombeere und Weichsel – am Gaumen straff und dabei fein und elegant.

 Der Blaufränkisch Ried Braunsberg 2016 ist ab Hof zum Preis von 29 Euro erhältlich

(ulehmann/surpress)

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