Die Erholungsrally am US-Aktienmarkt ist ins Stocken geraten. Geopolitische Spannungen, Skepsis gegenüber dem China-Deal und der bevorstehende Fed-Zinsentscheid verunsichern die Anleger.
S&P 500 drehte vergangene Woche kurz vor dem Allzeithoch nach unten ab und schloss im Minus. Anleger scheinen sich weiterhin mit dem Eingehen neuer Positionen zurückzuhalten, für das US-Börsenbarometer ist es in dieser Woche ein Hin und Her.
Technisch betrachtet bietet der Markt dennoch konkrete Anhaltspunkte. Das Konzept der „Fair Value Gaps” und die Trendstruktur können dabei helfen, mögliche Setups für die neue Handelswoche zu identifizieren.
Erklärung: Ein Fair Value Gap entsteht, wenn sich der Markt sehr schnell in eine Richtung bewegt und es dabei keine Überlappung zwischen dem Hoch der vorherigen Kerze und dem Tief der nächsten gibt.
| Fair Value Gaps gelten häufig als „magnetische“ Kursbereiche, zu denen der Markt später zurückkehren könnte. Sie werden daher oft als Rücklaufzonen genutzt, also als potenzielle Einstiegs- oder Zielbereiche. Aber: |
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| Die letzten beiden Fair Value Gaps der jüngsten Aufwärtsbewegung wurden verteidigt. Daraus ergeben sich drei denkbare Szenarien: |
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| Szenario 1 und 2 erscheinen derzeit wahrscheinlicher als Szenario 3, da sich der S&P 500 weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend befindet. Letztlich wird der Markt jedoch maßgeblich von der fundamentalen Lage beeinflusst. Die Fed-Entscheidung könnte zur Weichenstellung für Trendfortsetzung oder Trendwende werden.
Am einfachsten ist es, im Aufwärtstrend nach Long-Chancen und im Abwärtstrend nach Short-Chancen zu suchen. Gegen den Trend zu handeln ist natürlich nicht verboten, doch man sollte sich der damit verbundenen Risiken bewusst sein. Ihr kennt sicher den Spruch „The trend is your friend.“ Außerdem ist der Markt fraktal. Das bedeutet, dass Fair Value Gaps in jeder Zeiteinheit auftreten und können für alle Anlagehorizonte genutzt werden. Wer glaubt, am Montag schon genau zu wissen, wo der Markt am Ende der Woche steht, sollte sich nicht zu sicher sein. Denn nichts ist zu 100 Prozent vorhersehbar. Im Trading geht es daher nicht um exakte Vorhersagen, sondern um Wahrscheinlichkeiten und Risikomanagement. Entscheidend für den Erfolg sind eine gute Vorbereitung und die Entwicklung eines wiederholbaren Prozesse |






























