Innerhalb von drei Jahren hat sich das verwaltete Vermögen damit nahezu verdoppelt. Getragen wurde die Entwicklung von der wachsenden Nachfrage nach Alternative Fixed Income, der gestiegenen Akzeptanz von CLO-Investments sowie der positiven Wertentwicklung der verwalteten Portfolios.
Infinigon Capital ist auf Collateralized Loan Obligations (CLOs) und Senior Secured Loans spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt seit seiner Gründung im Jahr 2010 individuelle, CLO-basierte, Anlagelösungen für institutionelle Investoren, darunter Versicherungen, Pensionskassen, Kreditinstitute, Family Offices und Stiftungen. Mit dem Überschreiten der Milliardengrenze erreicht Infinigon einen wichtigen Meilenstein in seiner 15-jährigen Unternehmensgeschichte.
Institutionelle Nachfrage wächst
Das Wachstum von Infinigon fällt in eine Phase, in der Leveraged Loans und CLOs aufgrund der institutionellen Nachfrage nach diversifizierten Kreditstrategien mit attraktiven Risiko-Rendite-Profilen weiter an Bedeutung gewinnen.
CLOs bündeln breit diversifizierte Portfolios überwiegend erstrangig besicherter Unternehmenskredite. Die daraus entstehenden Zahlungsströme werden auf Tranchen mit unterschiedlichen Risiko- und Ertragsprofilen verteilt. Institutionelle Anleger können ihre Investments dadurch granular an ihren Anlagezielen, Risikobudgets und regulatorischen Anforderungen ausrichten.
Regulatorische Impulse für CLO-Investments
Zusätzliche Impulse dürften von der überarbeiteten Solvency-II-Regulierung ausgehen, die ab Januar 2027 angewendet werden soll. Sie richtet die Eigenkapitalanforderungen für CLO-Investments von Versicherungen und Pensionskassen stärker an der tatsächlichen Risikostruktur der jeweiligen Tranche aus. Die sichersten CLO-Tranchen (AAA) werden dabei künftig nicht mehr wie eine Aktienanlage eingestuft, sondern wie eine solide Unternehmensanleihe, aus aufsichtsrechtlicher Sicht also ein deutlich geringeres Risiko als bisher.
„Die Neubewertung trägt der tatsächlichen Risikostruktur hochwertiger CLO-Tranchen besser Rechnung“, sagt Christiane Wenzel, Mitgründerin und CIO der Infinigon Capital. „Damit werden CLOs als Baustein der strategischen Asset Allocation nicht nur für Solvency II-Anleger attraktiver.“
Historisch hohe Widerstandsfähigkeit vorrangiger Tranchen
Die historische Ausfallbilanz unterstreicht die Widerstandsfähigkeit insbesondere vorrangiger CLO-Tranchen. Nach Untersuchungen von S&P Global Ratings verzeichneten die Ratingklassen AAA, AA und A sowohl bei CLOs der ersten Marktgeneration bis 2009 als auch bei den ab 2010 aufgelegten Transaktionen keine Ausfälle. Auch die jüngsten Daten zeigen, dass es seither nur einen einzigen Ausfall in einer Sub-Investment Grade-Tranche (mit Rating B) gab.
„Entscheidend bleibt die sorgfältige Analyse von Kreditqualität, Struktur, Liquidität und CLO-Manager.“, sagt Jürgen Nott, Mitgründer und CEO von Infinigon Capital. „Unser Anspruch ist es, die strukturellen Vorteile von CLOs für institutionelle Investoren nutzbar zu machen und ihre Asset Allocation durch aktives Portfolio- und Risikomanagement sinnvoll zu ergänzen.“, ergänzt Nott. „Die Milliarde gibt uns eine solide Basis, um unser institutionelles Geschäft in den kommenden Jahren mit unverändertem Fokus und unternehmerischer Leidenschaft weiterzuentwickeln.“































