Die PKV hat im vergangenen Jahr wieder einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der medizinischen und pflegerischen Versorgung geleistet. Die Versicherungsleistungen stiegen um 7,1 Prozent auf insgesamt 42,1 Milliarden Euro. Wie die Gesetzlichen Krankenkassen verzeichnet die PKV seit einigen Jahren einen starken Kostenschub. In der Krankenversicherung wuchsen die Ausgaben um 6,9 Prozent auf 39,0 Milliarden Euro. In der Pflegeversicherung fiel der Ausgabenanstieg mit 10,5 Prozent auf insgesamt 3,0 Milliarden Euro noch höher aus.
Stabiles Wachstum im Voll- und Zusatzgeschäft
Dazu erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbands, Thomas Brahm: „Die kontinuierlich wachsenden Versichertenzahlen zeigen: In turbulenten Zeiten wie diesen setzen die Menschen auf die Stabilität und Zukunftssicherheit der PKV. Das ist ein starkes Signal an die Politik, den Willen der Versicherten zu respektieren und ihnen mehr Wahlfreiheit zu geben. Der Zugang zur PKV darf nicht erschwert, sondern muss erleichtert werden.
Der Wechsel hunderttausender Versicherter zwischen den beiden Systemen ist eine wichtige Antriebskraft für den Qualitätswettbewerb. Dieser Wettbewerb fordert GKV und PKV gleichermaßen, stetig besser zu werden, um die Versicherten zu überzeugen. Das stärkt insgesamt die Qualität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens.“
Demografie-Vorsorge der PKV wächst nachhaltig
Auswirkungen der starken Kostensteigerungen
Die Beitragseinnahmen in der Kranken- und Pflegeversicherung erhöhten sich 2025 um 7,3 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 48,21 Milliarden Euro (plus 8,2 Prozent) auf die Krankenversicherung. Bei den Beitragseinnahmen der Privaten Pflegepflichtversicherung gab es im Vergleich zum Vorjahr mit 6,3 Milliarden Euro ein kleines Plus von 0,9 Prozent.
































