Die deutsche Gesellschaft steht vor einem tiefgreifenden demografischen Wandel: Bereits heute ist mehr als jeder Fünfte über 65 Jahre alt. Mit dem Älterwerden der Bevölkerung steigt der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum – insbesondere an Wohnformen, die Selbstständigkeit und Komfort mit Sicherheit und Service verbinden. Genau hier setzt das Konzept des Servicewohnens an: Es bietet nicht nur eine Antwort auf gesellschaftliche Herausforderungen, sondern auch eine chancenreiche Anlagemöglichkeit in einem wachstumsstarken Markt.
Beim Servicewohnen – auch als „betreutes Wohnen“ bekannt – handelt es sich um barrierefreie Wohnungen, die mit einem Hausnotrufsystem ausgestattet sind und auf Wunsch zusätzliche Dienstleistungen anbieten: Reinigungs- oder Wäscheservice, Essenslieferung, Fahrdienste sowie bei Bedarf die Anbindung an ambulante Pflege. Der Vorteil: Die Bewohner führen ein eigenständiges
Leben, profitieren aber gleichzeitig von einem abgesicherten Umfeld. Der politische Grundsatz „ambulant vor stationär“ fördert diese Wohnform zusätzlich, was die Nachfrage weiter befeuert.
Für Anleger eröffnet sich damit ein spannendes Investitionsfeld. Besonders attraktiv: das Direktinvestment. Anders als bei klassischen Fondsbeteiligungen erwerben Investoren hier eine konkrete Wohneinheit inklusive Grundbucheintrag. Die Finanzierung kann teils über Bankdarlehen erfolgen, was den Eigenkapitaleinsatz reduziert und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. In Kombination mit langfristig stabilen Mieteinnahmen entsteht ein renditestarkes Investment, das zugleich Substanz bietet.
Ein bewährter Anbieter in diesem Segment ist die IMMAC group. Das Unternehmen hat sich seit 1997 auf Immobilien für Senioren spezialisiert – insbesondere auf Pflegeheime und seit 2016 auch auf Servicewohnanlagen, die regelmäßig im Teileigentum zum Direktkauf angeboten werden. Diese Objekte entstehen oft im Rahmen integrierter Quartiersentwicklungen, die Pflege und Servicewohnen sinnvoll kombinieren und so den gesamten Bedarf altersgerechter Versorgung abdecken.
Was dieses Segment für Kapitalanleger besonders attraktiv macht, sind seine konjunkturunabhängigen Eigenschaften. Seniorenwohnungen verzeichnen in der Regel geringe Leerstandsquoten und eine hohe Mieterzufriedenheit. Die Mietverhältnisse sind oft langjährig, da ein Umzug aus beruflichen Gründen entfällt. Fälle von Mietnomadentum oder Vandalismus sind nahezu ausgeschlossen. Zudem bestehen in vielen Anlagen Wartelisten – ein klarer Indikator für den hohen Bedarf und die gute Vermietbarkeit. Der Verwaltungsaufwand für Eigentümer bleibt dabei überschaubar.
Auch im Hinblick auf ESG-Kriterien punktet das Investment: Es leistet einen aktivenBeitrag zur sozialen Infrastruktur undunterstützt ein selbstbestimmtes Lebenim Alter. Laut Pflegestatistik 2023 werdenrund 86 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland durch Angehörige oder ambulanteDienste zu Hause betreut. Das entsprichtetwa 4,9 Millionen Menschen, vondenen viele bereits in Servicewohnungenleben. Die Tendenz zur ambulanten Versorgung wird sich weiter verstärken und den Bedarf an entsprechenden Wohnformen dauerhaft stabil halten.
Wer heute in Servicewohnen investiert, trifft daher eine Entscheidung mit Weitblick: Er beteiligt sich nicht nur an der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, sondern sichert sich auch ein wertstabiles, renditestarkes Investment in einem wachsenden und verlässlichen Markt. Ein Ansatz, der langfristig überzeugt und gerade in bewegten Zeiten einen sicheren Hafen bieten kann.
FLORIAN M. BORMANN































