„Aufgrund des weiterhin niedrigen Zinsniveaus sind auf längere Sicht vorerst Aktien eine rentable Anlage – im Gegensatz zu den niedrig verzinsten Anleihen“, sagt Manfred Mühlheim, Bereichsleiter Asset Management bei der Südwestbank. „Bei der Bekanntgabe der Zahlen zum ifo-Geschäftsklimaindex gehen wir davon aus, dass sich trotz eines leichten Rückgangs die Konjunktur in Deutschland weiter festigen wird“, so Mühlheim. Dieses konstruktive Umfeld sollte in den nächsten Wochen zu einer weiteren Aufhellung an den Börsen führen.
Die Aussage von Mario Draghi zu einer möglichen weiteren Lockerung zur Geldpolitik der EZB setzte den Euro unter Druck. Aktuell notiert der Euro bei 1,10 US-Dollar. Die Experten der unabhängigen Privatbank erwarten eine Seitwärtsbewegung des Kurses bis zur nächsten Ratssitzung der Fed Anfang Dezember. „Der Euro reagiert jedoch sehr volatil auf geldpolitische Nachrichten. Wir gehen für die kommenden Wochen von einer weiteren Aufwertung des US- Dollar gegenüber dem Euro aus“, erklärt der Finanzmarktexperte.






























