Wirtschaft

Suchen, buchen, relax – Kinderbetreuung à la francaise

Alles bestellen wir heute online: Essen, Taxis, Flüge oder eine Putzhilfe. Warum nicht auch die Kinderbetreuung?

freestocks_fotos / Pixabay

Natürlich lässt man nicht jede fremde Person auf die eigenen Kinder los. Deshalb vermittelt Yoopies verifizierte Babysitter, Tagesmütter und Nannys. Bürokratie? Fehlanzeige: von der Buchung bis zur Abrechnung – die gesamte Administration läuft über die Online- Plattform. Eltern sparen somit Zeit und Geld. Durch den rückwirkenden Steuerabzug für Kinderbetreuungskosten besteht hier eine finanzielle Entlastung für die Familie.

Die Geschichte von Yoopies beginnt 2012 in Paris: Gründer Benjamin Suchar ist frisch von seinem Studienaufenthalt in München zurück in Paris und möchte sich abends spontan mit seinen Schwestern treffen, die alle schon Kinder haben. Leider scheitert das Treffen an einem vakanten Babysitter. Ihm wird klar, dass in der Vermittlung von Babysittern großes Potential liegt; die Idee zu Yoopies, dem ersten sozialen Netzwerk für Kinderbetreuung, war geboren. Ab sofort gibt es Yoopies auch in Deutschland.

Kinderbetreuung in Frankreich und Deutschland

In Frankreich ist es üblich, dass Mütter spätestens drei Monate nach Geburt ihres Kindes wieder arbeiten gehen. Babys kommen in die Krippe und werden von der assistante maternelle, einer Nanny, am späten Nachmittag abgeholt. Gegen 18 Uhr kommen die Eltern von der Arbeit nach Hause, baden die Kinder, essen gemeinsam und bringen die Kleinen ins Bett.

In Frankreich ganz normal – bei uns in Deutschland ein (noch) ungewöhnliches Modell. Dank Mutterschutz und Elternzeit bleibt die Mutter in der Regel mindestens ein Jahr zuhause, auch drei Jahre sind nicht unüblich. Dennoch: Auch hierzulande gibt es immer mehr Frauen, die beruflich nicht zurückstecken und früh wieder in ihren Job einsteigen möchten. Doch geeignete Betreuungsplätze, die auch über die Kernzeiten von 9 bis 15 Uhr hinausgehen, sind rar. Wollen die Eltern am Abend mal etwas unternehmen, sind sie ebenfalls auf eine verlässliche Kinderbetreuung angewiesen. Und hier kommt Yoopies ins Spiel.

Wunsch-Babysitter mit einem Klick – so geht ́s

Yoopies möchte Eltern den Alltag vereinfachen: Das Online-Portal hilft dabei, anhand Kriterien wie Ort, Erfahrung, Sprachkenntnis und Verfügbarkeit die richtige Person für die Betreuung der Kinder zu finden. Sowohl sporadische Babysitter, als auch regelmäßige Tagesmütter oder Nannys für die Betreuung zuhause. Ein Bewertungssystem hilft bei der Auswahl. Yoopies kümmert sich um den Papierkram, erstellt automatisch Rechnungen, hält alle Buchungen in Monatsübersichten fest und liefert eine Jahresübersicht für die Steuererklärung. Die Eltern sparen somit Zeit und Geld, denn sie können die Betreuungskosten steuerlich absetzen.

Betreuungskosten steuerlich absetzen

Zwei Drittel der Kosten für Kinderbetreuung sind steuerlich absetzbar, maximal jedoch 4.000 Euro pro Kind bis zum 14. Lebensjahr. Absetzbare Kosten sind unter anderem die Unterbringung im Kindergarten, Beschäftigung von Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen und Kinderschwestern, Ausgaben für Babysitter, Nanny, Au-Pair oder Beaufsichtigung bei Hausaufgaben. Voraussetzungen sind dabei eine Rechnung über die Kosten sowie die Bezahlung durch Überweisung – Yoopies gewährleistet dies alles. Ein Beispiel: Kostet der auf Yoopies ausgewählte Babysitter 10 Euro pro Stunde, belaufen sich die effektiven Kosten (nach 66 Prozent Steuerabzug am Ende des Jahres) auf etwa 3 Euro pro Stunde.

(Yoopies)

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