Kritisch äußerte sich Frédéric Oudéa, Chef der französischen Großbank Société Générale, zum Ausmaß der Bankenregulierung: „Ich empfehle, dass wir auf eine zweite Welle verzichten“, sagte Oudéa, der auch Chef des Europäischen Bankenverbands (EBF) ist.
„Die Bankbranche hat bereits fünf Jahre harte Arbeit hinter sich, all die Regularien zu verdauen.“ Auf der Konferenz wurde auch bekannt, dass die Kapitalanforderungen für Banken in der Eurozone moderat gestiegen sind. So habe sich die Mindestkernkapital-Quote im Schnitt um 0,5 Prozentpunkte auf 10,1 Prozent erhöht, sagte Lautenschläger. Je nach Lage der Institute lägen die Anforderungen nach den Prüfungen (Supervisory Review and Evaluation Process/SREP) zwischen 8 und rund 14 Prozent.































