Versicherungen

Intelligentes Investieren bei der Vorsorge

Statt pauschaler Garantieversprechen braucht die Altersvorsorge neue Konzepte, daher bringt die Standard Life ein breit aufgestelltes Multi-Asset-Management auf den Markt. Eine langfristige und kontinuierliche Absicherung der Erträge soll mittels klarer Vorgaben des Risikos möglich gemacht werden.  Durch das seit Januar gültige Reformgesetz für Lebensversicherungen (LVRG) wird die Versicherungsbranche geprägt, denn dadurch wird der Garantiezins von Neuverträgen bei 1,25 Prozent festgesetzt. Somit geht ein wichtiges Verkaufsargument verloren, da Garantien aus Kundensicht immer wichtig waren und eine Unterschreitung eines Mindestmaßes macht den Absatz des Produkts schwieriger.

Der Garantiezins war ein Faktor der Sicherheit, welche für die Deutschen eine hohe Bedeutung hat, immerhin 60 Prozent wollen Sicherheit, wenn es um eine Geldanlage geht, so eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Aber die Entwicklung ginge dahin, dass Sicherheit nicht zwangsläufig auch mit Garantie übersetzt wird, so Standard Life.
Die Veränderung des Marktes der Vorsorge trägt dazu bei, dass die Renditeaussicht der Produkte sowie die Investmentkompetenz der Versicherer an Bedeutung zunehmen. Die Zukunft wird im intelligenten Investieren gesehen, da bereits moderne Lösungen existieren, die ein überschaubares Risiko mit Erwirtschaftung einer attraktiven Rendite für den Kunden anbieten.  

Das Unternehmen Standard Life verfolgt schon länger vermögensverwaltende Konzepte, welche Fondspolicen mit flexiblen Multi-Asset-Lösungen absichern, wie beispielsweise der von Standard Life verantwortete Fonds Global Absolute Return Strategies (GARS). Aus verschiedenen Anlageklassen verfolgt dieser Fonds25 bis 35 unterschiedliche, möglichst unkorrelierte Strategien. Innerhalb des GARS wird versucht über jeden beliebigen rollierenden Drei-Jahres-Zeitraum vor Kosten jährlich mindestens fünf Prozent über dem Geldmarktindex zu liegen. Die Risiken sind durch die Strategievielzahl breit gestreut und die Volatilität ist begrenzt. Eine Bruttorendite von 7,9 Prozent bei relativ niedriger Volatilität von 5,5 Prozent konnte der Fonds pro Jahr erzielen.

Nicht nur die Anpassung des Garantiezinses verfolgt der Gesetzgeber mit dem LVRG, sondern auch die größere Transparenz der Gesamtkosten für den Kunden. Auch die Regelungen zur Abschlussvergütung werden ihren Teil zur Entwicklung der Branche haben, der Trend zu laufenden Provisionierung der Bestandsverträge gehen. Deshalb ist damit zu rechnen, dass die Bestandssicherung für Finanzberater künftig an Bedeutung gewinnen wird.

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