Stuttgart konnte sich mit gerade einmal 13.600 Versicherungsbeschäftigten nicht gegen Hamburg (Rang drei mit 21.500 Arbeitnehmern) durchsetzen. Den fünften Platz belegte Hannover (11.700), dahinter Düsseldorf (ca. 11.400) und Berlin (etwa 11.100). Hinsichtlich des größten Zuwachses konnte acht von 14 Versicherungsstandortgrößen punkten. Mit einem Anstieg von 5,6 Prozent kann Frankfurt/Main diese Liste anführen. Hannover reiht sich dahinter mit einem Plus von 3,5 Prozent ein. Die Bundeshauptstadt musste ein Abfall von 3,0 Prozent verkraften. Ebenso konnten Hamburg und Nürnberg nicht mit einem Plus trumpfen (minus 1,8 und 1,7 Prozent). Der beginnende Stellenabbau in Köln (minus 0,6 Prozent) wird sich prognostisch fortsetzen, da unter anderem der Axa-Konzern ankündigte Stellen reduzieren zu müssen. Selbiges Schicksal wird sich in Düsseldorf abspielen durch Personalabbau der Ergo Versicherungsgruppe AG. Auch Hannover kann wahrscheinlich nicht lange von dem Zuwachs zehren, da die Talanx AG einen Abbau der Stellen ankündigte.
Deutsche Großstandorte
Im vergangenen Jahr musste die Versicherungsbranche, laut Arbeitgeberverband der Versicherungs-Unternehmen in Deutschland e.V. (AGV) einen Rückgang von 0,6 Prozent der Gesamtbeschäftigten vermerken, was 1.400 Mitarbeitern entspricht. Den Titel des größten Versicherungsstandortes kann sich weiterhin München zuschreibe, mit 33.400 Beschäftigten in der Versicherungsbranche. Der große Abstand zu Köln (27.000 Arbeitnehmer) lässt sich durch den Tatbestand erklären, dass der Vorort Unterföhring in die Münchener Berechnung miteinfließt.




