Wirtschaft

Zalando ist Deutschlands größter Arbeitgeber der digitalen Wirtschaft

PIABO, die führende Agentur der digitalen Wirtschaft, veröffentlicht in Zusammenarbeit mit der Personalstrategieberartung i-potentials erstmals ein Ranking über die Top 50 der größten deutschen Arbeitgeber in der Digitalwirtschaft. Das Ergebnis ist eindeutig: Zalando ist Deutschlands größter Arbeitgeber der Digitalwirtschaft, Berlin ist Digital-Hauptstadt und die Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern kommen aus der E-Commerce-Branche.

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Investmentfonds

Laut NNIP wird Erholung über Minizyklen hinweg im Zeitlupentempo verlaufen

Die Weltkonjunktur setzt langsam, aber sicher ihren Erholungskurs fort, der sich über zahlreiche Minizyklen hinzieht und von Ungewissheit und Unsicherheit geprägt ist. Laut NNIP fokussieren Investoren vor diesem Hintergrund auf höher rentierliche Assets. Das bescheidene, aber stetige Wachstum sowie die hohen Risikoprämien verstärken das Anlegerinteresse an höher rentierlichen Assets, wie beispielsweise festverzinslichen Spread-Produkten und globalen Immobilien, sofern Angst-Faktoren sich in Grenzen halten.

  • Investoren werden voraussichtlich auf höher rentierliche Assets wie festverzinsliche Spread-Produkte und globale Immobilien
    fokussieren
  • Konjunkturelle Erholung zieht sich hin; Ungewissheit und Unsicherheit prägen das Umfeld

„Die Weltkonjunktur setzt langsam, aber sicher ihren Erholungskurs fort, der sich über zahlreiche Minizyklen hinzieht. Ungewissheit und Unsicherheit prägen das Umfeld. Dieser Prozess wird wohl noch einige Zeit anhalten.“

Der Hauptgrund für die häufigen Minizyklen an den entwickelten Märkten ist die Politik der Zentralbanken sowie ihre Deutung durch die Märkte. Hinzu kommen politische Faktoren sowie die Stimmung bei Privathaushalten, Unternehmen und Investoren. All dies führt zu einer volatilen Entwicklung der Daten.

Ohne die Negativfaktoren Preis-/Lohninflation und die damit verbundene Straffung der Zinszügel ist eine rezessionäre Dynamik eher unwahrscheinlich.

Van Nieuwenhuijzen weiter: „Ungewissheit und Unsicherheit führen zu alternativen Denk- und Erklärungsmodellen über die Zukunft unseres Wirtschaftssystems und nicht zuletzt eine zunehmend emotionale Mediendebatte zu Sinn und Zweck des wirtschaftspolitischen Instrumentariums.“

„Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Liquidität – die EZB hat sogar weitere Liquiditätsspritzen in Aussicht gestellt – setzen wir jetzt verstärkt auf Assetklassen, die aller Wahrscheinlichkeit nach vom nachhaltigen Wachstum sowie der Jagd nach Rendite profitieren werden: festverzinsliche Spread-Produkte und globale Immobilien.“

NNIP weist darauf hin, dass der Anfang des Jahres beobachtete Run auf US-Staatsanleihen, als Anleger nach sicheren Häfen suchten, derzeit eine Kehrtwende vollzieht. Grund sind die überraschend guten Wirtschaftsdaten aus den USA. Angesichts der günstigeren US-Daten sowie der weltweiten Renditejagd erwartet das Haus nicht nur eine Verbesserung der Rahmendaten für USD-Schuldtitel, sondern auch für Euro Credits. Der Renditeunterschied zwischen USD- und Euro-Titeln dürfte sich vor allem im Investment-Grade-Segment verkürzen.

Verbesserte wirtschaftliche Rahmendaten im Zusammenspiel mit der weniger entgegenkommenden Geldpolitik der Zentralbanken weltweit ergeben eine günstigere Perspektive für USD-Investment-Grade und High-Yield-Titel.

Nach Angaben von NNIP sind US IG und HY mit Renditen von 3,56 Prozent bzw. 8,85 Prozent äußerst attraktiv. Das gilt vor allem im Vergleich mit ihren europäischen Pendants, die nur Renditen in Höhe von 1,76 Prozent bzw. 5,77 Prozent abwerfen.

Versicherungen

Continentale Krankenversicherung: Neue Junior-Police bietet Rundum-Schutz für Kinder und Jugendliche

Neue Junior-Police bietet Rundum-Schutz für Kinder und Jugendliche Eltern wollen für ihre Kinder stets das Beste. Das gilt besonders für die Gesundheitsvorsorge. Diesen Wunsch erfüllt die Continentale Krankenversicherung jetzt mit ihrem neuen Rundum-Schutz für Kinder und Jugendliche. Die Junior-Police überzeugt mit umfassendem, genau auf Kinder und Jugendliche zugeschnittenem Schutz zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Kieferorthopäde oder Zahnarzt  – Kinder haben gut Lachen

Beispiel Kieferorthopädie: Mit der Junior-Police erhalten Versicherte bei einer medizinisch notwendigen kieferorthopädischen Behandlung die Kosten bis zu 2.000 Euro je Versicherungsfall erstattet. Das gilt auch für mögliche Mehrkosten, die bei einer festen Zahnspange für Kunststoff- oder Keramik-Brackets anfallen können. Für eine Zahnprophylaxe, Fissurenversiegelung und professionelle Zahnreinigung gibt es bis zu 50 Euro jährlich; in Kombination mit dem Zahnzusatztarif CEZP bis zu 130 Euro. Gleichzeitig ist über den Tarif CEZP eine Kostenerstattung für die privatzahnärztliche Versorgung mit Zahnersatz bis zu 90 Prozent gesichert.

 

Starke Leistungen bei Naturheilverfahren

Darüber hinaus trumpft die Junior-Police mit hervorragenden Leistungen bei Naturheilverfahren auf. Selbst ohne Vorleistung der GKV übernimmt der Tarif 50 Prozent der erstattungsfähigen Kosten, und zwar ohne Summenbegrenzung. Mit Vorleistung der GKV werden sogar 100 Prozent übernommen. Medikamente, die im Rahmen von Naturheilverfahren verordnet werden, sind mit bis zu 100 Euro pro Kalenderjahr abgedeckt.

 

Privatpatient infolge eines Unfalls

Auch stationär sind Kinder mit der Junior-Police sehr gut abgesichert. Ihre Eltern können das Krankenhaus frei wählen und bei Kindern bis 14 Jahren mit im Krankenhaus übernachten (Rooming-in). Infolge von Unfällen werden die Kinder im Krankenhaus als Privatpatient behandelt: Sie erhalten Chefarztbehandlung im Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer. Abgedeckt sind darüber hinaus ambulante Operationen im Krankenhaus. Sollte der Krankenhausaufenthalt länger als vier Tage dauern, zahlt die Continentale ein „Schmerzensgeld“ in Höhe von 150 Euro. Wird auf die Chefarztbehandlung und das Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer verzichtet, werden pro Tag 50 Euro Krankenhaustagegeld ausgezahlt.

 

Gut vorgesorgt

Zahlreiche sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen und (Reise-) Schutzimpfungen werden von der GKV nicht übernommen, von der Junior-Police hingegen schon. Dazu gehören beispielsweise die „Schiel-Vorsorge“ oder die Früherkennungs-Untersuchung J2 für Jugendliche. Dafür erstattet der Krankenversicherer bis zu 150 Euro im Jahr. Für eine Brille oder Kontaktlinsen können jährlich bis zu 50 Euro geltend gemacht werden.

 

Sicher in den Urlaub

Damit Kinder auch im Ausland gut abgesichert sind, beinhaltet die Junior Police eine Auslandsreisekrankenversicherung. Sie stellt eine medizinische Versorgung im Ausland sicher und kommt für Rettungskosten bis zu 2.500 Euro sowie für Überführungskosten bis zu 10.000 Euro auf.

 

Option für die Zukunft

Die Junior-Police endet automatisch mit Ende des Kalenderjahres, in dem das versicherte Kind 20 Jahre alt wird. Damit der dann junge Erwachsene weiterhin optimal abgesichert ist, kann er ohne Gesundheitsprüfung und ohne erneute Wartezeiten beispielsweise in einen ambulanten GKV-Ergänzungstarif ohne Kostenerstattung für privatärztliche Behandlung wechseln.

 

Mit einfacher Antragsstellung zum günstigen Rundum-Schutz

Die neue Junior-Police ergänzt die Leistungen der GKV optimal. Dabei ist nur eine Gesundheitsbestätigung erforderlich. Mit dem Tarif CEZP wird die Junior-Police um eine erstklassige Versorgung beim Zahnarzt ergänzt. Diese intelligente Produktkombination kostet für Kinder bis 15 Jahre nur 19,90 Euro. Auch hier überzeugt der einfache und schlanke Antragsprozess. Denn für den Zahnergänzungstarif sind nur zwei „Zahnfragen“ nötig. „Wir haben mit der Junior-Police auf den Wunsch unserer Vermittler und Kunden reagiert, Kinder mit einem Versicherungspaket zu einem fairen Preis gegen die wesentlichen Risiken abzusichern. So machen wir es Eltern noch leichter, ihre Kinder in Bezug auf die Gesundheitsvorsorge auf der sicheren Seite zu wissen“, so Dr. Marcus Kremer, Vorstand der Continentale Krankenversicherung.

Allgemein

Digitalisierung im Krankenhaus verfehlt Patientenwünsche

BearingPoint-Studie: Im Zuge der digitalen Transformation müssen Krankenhäuser in ihre internen Abläufe investieren Staatliche Digitalisierungsmaßnahmen im Gesundheitswesen fördern primär die Telemedizin und den sektorübergreifenden Informationsaustausch. Patienten hingegen sind die Förderung und Optimierung krankenhausinterner Abläufe durch digitale Innovationen viel wichtiger. Über diese Diskrepanz berichtet eine repräsentative Studie der Unternehmensberatung BearingPoint, die im März 2016 deutschlandweit unter mehr als 1.050 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren durchgeführt wurde.

Es sollten vor allem Anstrengungen unternommen werden, um die Ressourcenallokation dahingehend zu verändern, dass die tatsächlich patientenrelevanten Angebote verstärkt gefördert werden. Laut Studie legen Patienten einen hohen Wert auf Fehlervermeidung (82,7 Prozent), Verbesserung der Diagnoseunterstützung (79,8 Prozent) sowie der internen Organisation in Krankenhäusern (76,1 Prozent).

Durch Digitalisierung des Behandlungsprozesses (Process Mining) könnte zum Beispiel die Sicherheit von Patienten signifikant erhöht werden. Bei dieser Innovation werden durch IT-unterstützte Behandlungsmaßnahmen von Algorithmen protokolliert, gespeichert und analysiert. So kann etwa die Einhaltung von Behandlungsvorschriften überprüft und durch ein Warnsystem sichergestellt werden. Weiterhin könnte die vorausschauende Analyse von Patientendaten (Predictive Analytics) eine sehr effiziente und vor allem schnellere Diagnose von Krankheiten im Krankenhaus fördern.

„Für Krankenhäuser sind das gute Nachrichten! Schließlich können sie ihre Digitalisierungsbemühungen zur Unterstützung krankenhausinterner Abläufe weitgehend unabhängig verfolgen. Die Politik sollte jedoch überdenken, ob sie ihre finanzielle Förderung, neben dem Innovationsfond beim Gemeinsamen Bundesausschuss, nicht stärker an den klaren Patientenwünschen orientiert. Hier sind vor allem digitale Innovationen zur Förderung von Fehlervermeidung und Diagnoseunterstützung gemeint“, fasst Ralf Dillmann, Partner Life Science bei BearingPoint, die Ergebnisse zusammen.

Eine hilfreiche Lösung verspricht das neue „eHealth-Gesetz“, das neben Vernetzung und Informationsaustausch unter den Akteuren des Gesundheitswesens auch Patientennutzen und -selbstbestimmung fördert. Dies ist auf der Grundlage einer sicheren IT-Infrastruktur und zum Beispiel durch eine elektronische Patientenkarte sowie ein Patientenfach möglich.

Mündiger Patient: Wirklichkeit oder Vision?

Darüber hinaus liefert die BearingPoint-Studie wertvolle Erkenntnisse zum Thema mündiger Patient. Vier von fünf Patienten in Deutschland hinterfragen die Entscheidungen ihres Arztes (81 Prozent), mehr als zwei Drittel gestalten ihre Behandlung aktiv mit (72 Prozent) und mehr als die Hälfte holt Zweitmeinungen ein (57 Prozent). Der Eindruck des mündigen Patienten täuscht jedoch an dieser Stelle, denn mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung fühlt sich nicht gut über ihre Behandlung und das Gesundheitssystem im Allgemeinen informiert (55,5 Prozent). Gute und unabhängige Informationen sind aber eine Grundvoraussetzung für ein mündiges Verhalten. Lediglich niedergelassene Hausärzte (68,7 Prozent) und Fachärzte (63,7 Prozent) sowie Apotheker (63,4 Prozent) lassen laut der Befragten eine aktive Mitgestaltung der Behandlung zu. Krankenhäuser und Krankenkassen haben hier erheblichen Nachholbedarf: Nur 36,1 Prozent gaben an, dass Krankenhäuser sehr gut oder gut Informationen zur aktiven Behandlungsgestaltung anbieten. Bei den Krankenkassen sind es laut der Umfrage lediglich 37,7 Prozent.

Neben Ärzten (85 Prozent) vertrauen Patienten bei der Wahl eines Krankenhauses meist noch auf Erfahrungswerte von Bekannten (77 Prozent). Das daraus resultierende Informationsmonopol verhindert, dass Patienten sich gut und vollkommen unabhängig informieren können. Ralf Dillmann resümiert: „Patienten sind heute bereit, mehr Verantwortung für ihre Behandlung zu übernehmen. Jedoch bremst die aktuelle Situation im Gesundheitswesen diese Bemühungen aus. Akteure des Gesundheitswesens müssten die vorhandenen Informationen (z.B. die Qualitätsberichte der Krankenhäuser) bekannter machen sowie einfach und patientengerecht bereitstellen, sodass die Vielzahl der qualitativ hochwertigen Informationsangebote dem Patienten eine objektive Informationsgrundlage bietet.“

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