Wie entwickeln sich Kaufpreise und Mieten beim Wohnen in Deutschland? Wo stabilisieren sich die Märkte, wo bleiben sie unter Druck, und welche Entwicklungen werden den Wohnungsmarkt in den kommenden Jahren prägen?
Der Immobilienverband Deutschland IVD lädt Medienvertreterinnen und Medienvertreter am Donnerstag, 24. September 2026, um 11 Uhr zu einer Online-Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung des neuen IVD-Wohn-Preisspiegels 2026/27 ein.
Der IVD erhebt jährlich Kauf- und Mietpreise in rund 400 Städten und Gemeinden. Damit ermöglicht der Wohn-Preisspiegel einen differenzierten Blick auf die Entwicklung der Wohnungsmärkte auch jenseits der großen Metropolregionen. Prof. Dr. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts, stellt die aktuellen Daten vor und ordnet sie in die gesamtwirtschaftliche und wohnungspolitische Entwicklung ein.
Neben der aktuellen Preisentwicklung richtet der IVD den Blick auf zwei Themen, die das Angebot und die Rahmenbedingungen auf dem Wohnungsmarkt künftig maßgeblich beeinflussen könnten.
„Silver Tsunami“: Kommen die Häuser der Babyboomer auf den Markt?
Was geschieht, wenn die Babyboomer-Generation in den kommenden Jahren verstärkt Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft oder an die nächste Generation weitergibt? Unter dem Schlagwort „Silver Tsunami“ wird derzeit diskutiert, ob daraus ein relevanter Angebotsimpuls für den Wohnungsmarkt entstehen könnte. Welche Regionen könnten davon besonders betroffen sein? Was bedeutet die Entwicklung für Immobilienpreise und Eigentumsbildung?
Wohnungsbau-Turbo: Zündet er in der kommunalen Praxis?
Zugleich zieht der IVD eine erste Zwischenbilanz zum Wohnungsbau-Turbo. Wo werden die neuen Möglichkeiten bereits genutzt und führen tatsächlich zu schnelleren Verfahren? Wo bleiben sie bislang hinter den Erwartungen zurück? Und woran liegt es, wenn der Turbo vor Ort nicht zündet?






























