Das sind 18 Prozent weniger als im Vorjahr und der niedrigste Wert seit 2012. Bereits 2024 war die Zahl der Baufertigstellungen deutlich um 14,4 Prozent eingebrochen. Dazu erklärt IVD-Präsident Dirk Wohltorf:
„Der dramatische Einbruch bei den Baufertigstellungen zeigt: Von einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt kann keine Rede sein. Wer jetzt wegen des Bauturbos oder leicht steigender Genehmigungszahlen schon zufrieden ist, ignoriert die harte Realität. Für Wohnungssuchende und Familien, die Wohneigentum bilden wollen, zählt nicht, was geplant oder genehmigt wird. Entscheidend ist, was tatsächlich gebaut wird und bezogen werden kann.
Jetzt ist nicht die Zeit für neue Regulierung und die Verwaltung des Mangels. Noch schärfere Mietpreisregulierung lösen die Wohnungsfrage nicht – sie verschärft Investitionsbedingungen zusätzlich. Das Gebot der Stunde lautet Deregulierung: weniger Vorschriften, einfachere Verfahren und konsequent nur noch Mindestbaustandards statt immer neuer Anforderungen.
Wer Wohneigentum schaffen will, muss Familien endlich wirksam unterstützen. Der Staat sollte bei selbstgenutztem Wohneigentum auf die Grunderwerbsteuer verzichten. Zusätzlich braucht es eigenkapitalersetzende Bürgschaften und gezielte Zinsvergünstigungen. Denn der Traum vom Eigenheim scheitert heute oft nicht am Willen, sondern am fehlenden Eigenkapital und den staatlich verursachten Hürden und Kosten.
Deutschland braucht keinen Planungsturbo allein. Deutschland braucht einen echten Wohnungsbau-Turbo. Bauen muss schneller, einfacher und kostengünstiger werden. Nur so entstehen die Wohnungen, die dringend gebraucht werden.“
































