Sachwerte / Immobilien

Aus der Praxis: Logistikinvestments als Teil der Core-Satellite-Strategie?

Jürgen Keilbach, ein unabhängiger Finanzberater aus Mannheim, bringt fast 35 Jahre Berufserfahrung mit. Er hat in seiner vielseitigen Laufbahn zahlreiche Entwicklungen und Trends erlebt. Sein Credo: Eine Finanzplanung muss stets als ausgewogene Strategie zwischen Risiko und Ertrag konzipiert werden.

„Meine Mandanten und ich verfolgen bei der Finanzplanung stets drei Ziele“, erklärt Keilbach, „erstens, keinen Geldverlust zu erleiden, zweitens, die Inflation auszugleichen und drittens, darüber hinaus eine
attraktive Rendite zu erzielen.“ Er fügt hinzu: „Meine Mandate stammen hauptsächlich von vermögenden Geschäfts- und Privatkunden, Personen, die aktiv im Leben stehen und die irgendwann bemerkt haben, dass ihre Hausbank im Wesentlichen nur eigene Produkte und Wertpapierlösungen verkauft.“

Seit 2001 stützt sich Jürgen Keilbach bei der Finanzplanung auf die sogenannte Core-Satellite-Strategie. Der Finanzexperte versteht darunter das Aufbauen eines krisenresistenten Gesamtportfolios für seine Mandanten, das nicht nur auf breit gestreuten Kerninvestments basiert, sondern auch kleinere, um diesen Kern gruppierte Investment-Satelliten beinhaltet. „Zu diesen gehören manchmal auch risikoreichere Investments. Entscheidend ist jedoch, dass diese Satelliten möglichst wenig mit den Kerninvestments korrelieren. Das bedeutet, dass die Investments unabhängig voneinander auf Marktveränderungen reagieren“, erläutert Keilbach.

THEORIE UND PRAXIS

Der Heidelberger ist stolz auf seine Strategie: „Die Finanzkrise 2008 wurde als erste Feuerprobe mit Bravour bewältigt.“ Im Vergleich zu klassischen Wertpapierlösungen aus Anleihen, Aktien und Zertifikaten hat seine Strategie sich durch die Krisenjahre hindurch als die überlegene erwiesen. „Die Strategie kombiniert eine abgestimmte Mischung aus offenen Investmentfonds, Versicherungslösungen, Engagements in Private Equity und direkten Anlageinstrumenten aus Bereichen wie Immobilien, Containern oder Photovoltaikanlagen. Eine geringe Korrelation sorgt für mehr Stabilität und Sicherheit im Portfolio“, erklärt Keilbach. Er verdeutlicht dies am Beispiel der
sehr geringen Korrelation zwischen der Entwicklung von Aktienfonds und einer Photovoltaikanlage.

SEIN TIPP: OHNE LOGISTIK LÄUFT WELTWEIT GAR NICHTS

Logistik ist unter seinen Kollegen wahrscheinlich die unbekannteste Anlageidee. Warum? Dazu Keilbach: „Spätestens mit den Lieferengpässen während der Coronakrise wurde deutlich, dass ohne Logistikausrüstung global nichts funktioniert. 90 Prozent aller täglich genutzten Waren werden mit Containern, Wechselkoffern und Eisenbahngüterwagen transportiert. Warum sollten Anleger nicht an diesem weltweiten Bedarf partizipieren? Bei Investments in Logistikausrüstung tritt der Anleger in der Regel als juristischer Eigentümer auf und kann so von einem kontinuierlichen, stabilen Monatseinkommen profitieren.“ Jürgen Keilbach sieht weitere Vorteile in den kurz- bis mittelfristigen Laufzeiten und den regelmäßigen Mietzahlungen, die oft zwischen acht und 15 Prozent pro Jahr liegen.

„Natürlich inklusive einer Tilgungskomponente“, fügt er hinzu. Jürgen Keilbach und sein Team nutzen gerne diese regelmäßigen Auszahlungen, um Sparpläne in volatilere, dynamische Börseninvestments zu investieren und somit den Cost-Average-Effekt für ihre Mandanten zu nutzen. „Dies trägt zusätzlich zur Sicherheit und Stabilität des Gesamtvermögens unserer Kunden bei.“

Kontakt
Jürgen Keilbach
T.: 0621 39991330
juergen.keilbach@efc.ag

http://www.juergen-keilbach.de

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