Wirtschaft

HR-Management in der Finanzbranche: Rundumerneuerung auf der Agenda

HR-Management in der Finanzbranche: Rundumerneuerung auf der Agenda – Umfrage / HR-Branchenkonferenz „Banken und Versicherungen“ von Towers Watson

  • Neue regulatorische Vorschriften werfen Fragen der Vergütungsgerechtigkeit in Konzernen und Firmengruppen auf
  • Umsetzungsdruck der regulatorischen Vorgaben drängt Talent-Management – einer der wichtigsten Faktoren für Mitarbeitergewinnung – zunächst zurück
  • Kosten- und Ertragsdruck zwingt zur Umstrukturierung der HR-Organisation und zur Implementierung neuer HR-Technologien

Frankfurt am Main, 8. April 2014 – Die Umsetzung der neuen regulatorischen Anforderungen an das Vergütungsmanagement (36 Prozent) sowie die Überarbeitung von HR-Prozessen und die Umstellung auf neue HR-Technologien (27 Prozent) sind innerhalb des kommenden Jahres die wichtigsten Aufgaben für HR-Manager in Banken und Versicherungen. Aufgrund dieser aktuell vordringlichen Aufgaben erfährt das Talent-Management noch nicht die Priorisierung, die es als einer der wichtigsten Faktoren für die Mitarbeitergewinnung haben sollte. Dies zeigt eine Umfrage unter den rund 60 Teilnehmern der HR-Branchenkonferenz „Banken und Versicherungen“, welche die Unternehmensberatung Towers Watson am 3. April in Frankfurt ausrichtete.

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Investmentfonds

Risikobereitschaft steigt auf den höchsten Wert des Jahres

Frankfurt, 08. April 2014 – Die Risikofreude der Anleger hat im März den höchsten Wert im bisherigen Jahresverlauf erreicht. Dies ergab die jüngste Auswertung des UBS Investor Sentiment Index, der die Risikobereitschaft der Käufer von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX misst. Dem Index zufolge wählten die Investoren im März im Durchschnitt einen Cap 5,19 Prozent unter dem jeweils aktuellen Stand des deutschen Leitindex. Dies entspricht einem Anstieg um 2,57 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat – der durchschnittliche Cap lag damit im März 6,37 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der vergangenen zwölf Monate.

Der UBS Investor Sentiment Index misst die Höhe der Caps, die Anleger beim Kauf von UBS Discount-Zertifikaten auf den DAX gewählt haben, und vergleicht diese Werte mit dem jeweiligen Stand des deutschen Aktienindex. Erreicht der DAX am Laufzeitende den Cap oder liegt sogar darüber, erzielen die Inhaber der Discount-Zertifikate die maximal mögliche Rendite. Liegt der Cap weit unterhalb des DAX, zeigt dies, dass Anleger größere Kursrückgänge erwarten. Die Höhe des gewählten Caps ist daher ein Indikator für den Optimismus beziehungsweise Pessimismus der Anleger. Der UBS Investor Sentiment Index spiegelt also die Risikobereitschaft der Anleger wider.

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Wirtschaft

Aufstrebende Märkte mit Schwierigkeiten

Aufstrebende Märkte mit Schwierigkeiten – Coface aktualisiert Länderbewertungen – USA wieder in A1

Die Risiken in wichtigen Emerging Countries steigen. Coface hat die Bewertungen Brasiliens, Russlands, der Türkei und Venezuelas abgestuft oder auf Beobachtung mit negativem Ausblick gesetzt. Die konjunkturelle Belebung in den Industrieländern zeigt sich hingegen in der Aufwertung von Großbritannien und der USA.

Die wichtigsten Schwellenländer wachsen zwar, aber deutlich langsamer. Besonders zwei BRIC-Staaten leider unter nachlassenden Investitionen. In Brasilien, das in A4 herabgestuft wurde, kommen zum schwächeren Konsum auch strukturelle Probleme hinzu: unzureichende Infrastruktur, Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, bürokratische Hürden. In Russland verstärken die geopolitischen Spannungen die Probleme der ohnehin geschwächten Wirtschaft. Das veranlasst Coface dazu, die B-Bewertung mit negativem Ausblick zu versehen. Die Ukraine-Krise ebenso wie der verstärkte Kapitalabfluss werden sich auf das ohnehin schwache Wachstum auswirken.

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Versicherungen

R+V setzt 2013 Wachstumskurs fort

R+V setzt 2013 Wachstumskurs fort und erweist sich nach Unwetterschäden als leistungsstark und serviceorientiert

• R+V wächst in der Erstversicherung doppelt so stark wie der Markt • Kundenbestand um 123.000 und Vertragsbestand um 518.000 gesteigert

• Leben/Pension: Rekord-Neugeschäft bringt Marktanteilsgewinne, breite Produktbasis und klassisches Garantiemodell sichern solides Wachstum

• Schaden-/Unfall: Hauptsparte Kfz über Markt gewachsen, rund 500 Millionen Euro für Elementarschäden aufgewendet

• Sinkende Kostenquoten in der Personen- und Kompositversicherung • Gutes Konzernergebnis trotz Elementarschadenbelastung

• In Deutschland rund 500 neue Arbeitsplätze geschaffen

„2013 ist R+V im inländischen Erstversicherungsgeschäft wieder nachhaltig und doppelt so stark wie der Markt gewachsen. Außerdem haben wir angesichts der extremen Naturereignisse unsere Qualitäten als leistungsstarker Serviceversicherer durch schnelle und unbürokratische Hilfe unter Beweis gestellt“, fasst Dr. Friedrich Caspers, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG, das zurückliegende Geschäftsjahr anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden zusammen.

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Investmentfonds

Edmond de Rothschild Gruppe präsentiert Konzernergebnisse 2013

  • Verwaltetes Vermögen steigt um 9 Prozent auf 133,6 Milliarden € (164 Milliarden CHF), gestärkt durch Mittelzuflüsse und gute Portfolio- und Fondsperformance.
  • Operativer Gewinn erhöht sich mit Anstieg des Bruttoergebnisses um 9 Prozent auf 189 Millionen € (232 Millionen CHF).
  • Erste konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der neuen Gruppenstrategie eingeleitet.

 Das verwaltete Vermögen der Edmond de Rothschild Gruppe hat sich bis Ende 2013 um 9 Prozent auf 133,6 Milliarden € (164 Milliarden CHF) erhöht.

 Zuflüsse im Asset Management und dem weltweiten Private-Banking-Geschäft generierten einen Nettomittelzufluss von 1,7 Milliarden € (2,1 Milliarden CHF).

 Das operative Ergebnis stieg um 4,7 Prozent auf 950 Millionen € (1.166 Millionen CHF), positiv bedingt durch den Anstieg des verwalteten Vermögens, relativ hohe Margen und Marktanteilgewinne, vor allem im Asset Management.

 Dank effizienter Kostenkontrolle stiegen die Aufwendungen trotz höherer Wachstumsinvestitionen nur um 3,6 Prozent auf 761 Millionen € (934 Millionen CHF).

 Der Nettogewinn erreichte 87 Millionen € (107 Millionen CHF).

 Konservatives Risikomanagement und die anhaltend starke Bilanz und Liquiditätsposition der Gruppe führten zu einer Kernkapitalquote von 28 Prozent per Ende 2013.

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Versicherungen

Direktversicherungen für die betriebliche Altersversorgung gehören zu den Besten

Continentale Versicherungsverbund: Direktversicherungen für die betriebliche Altersversorgung gehören zu den drei Besten in Deutschland

Die klassischen und fondsgebundenen Tarife der Continentale PensionLine® gehören laut Untersuchung des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung GmbH (IVFP) erneut zu den besten Direktversicherungen. Bei der klassischen Rentenversicherung erhielt die Continentale die Note 1,3 und liegt damit auf Rang 3. Die gleiche Platzierung mit der Note 1,6 erreichte der Versicherer in der Kategorie fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantien (Beitragszusage mit Mindestleistung).

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Berater

Auch Versicherungsvertreter können Honorarberatung anbieten

Vergütungsvereinbarung zwischen Versicherungsvertreter und Versicherungsnehmer für die Vermittlung einer Nettopolice ist wirksam.

Der Bundesgerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung zur Wirksamkeit von vorformulierten „Vergütungsvereinbarungen“ zwischen Versicherungsvertretern und Versicherungsnehmern für die Vermittlung von Nettopolicen Stellung genommen. Bei einer sogenannte „Nettopolice“ enthalten die zu zahlenden Versicherungsprämien keinen Provisionsanteil für die Vermittlung des Vertrages. Eine solche Vergütungsvereinbarung ist nach Ansicht des BGH grundsätzlich wirksam.

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ETF / Zertifikate

ETP Landscape Report des BlackRock Investment Institute für März 2014

AKTIEN-ETPs FÜHREN DIE MITTELZUFLÜSSE IM MÄRZ AN – INDUSTRIESTAATEN VERLIEREN AN FAHRT, WÄHREND SCHWELLENLÄNDER DIE KEHRTWENDE NEHMEN

· Weltweit haben ETPs im März einen Nettomittelzufluss in Höhe von 12,9 Mrd. USD verbucht. Diese Gesamtentwicklung wurde vor allem vom Zufluss in Aktienprodukte getrieben, der sich auf 15,4 Mrd. USD belief.

· Die Zuflüsse in US-Aktienprodukte waren bis Mitte März stabil. Nachdem die US-Notenbank signalisiert hatte, dass die Zinsen 2015 früher als erwartet wieder steigen könnten, ließen sie nach. Unter dem Strich investierten Anleger in US-Aktienprodukte 15,8 Mrd. USD.

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