Wirtschaft

Studie belegt Negativ-Einfluss von TV-Serien auf Organspendebereitschaft

Überall auf der Welt warten Patienten auf lebensrettende Spenderorgane. Allein in Deutschland stehen derzeit 10.900 Menschen auf der Warteliste und alle acht Stunden stirbt ein Patient, weil er nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhält.

Gesundheitsexperten und Politik diskutieren seit langem, wie die Organspendebereitschaft der Menschen erhöht werden kann. Seit 2012 sind die Krankenkassen verpflichtet, ihren Versicherten regelmäßig Informationsmaterial zur Organspende zuzuschicken und sie aufzufordern, einen Organspendeausweis auszufüllen.

Nun zeigt eine aktuelle US-Studie, dass auch TV-Serien Einfluss auf die Organspendebereitschaft haben. Am Beispiel der amerikanischen Arztserie „Grey´s Anatomy“ zeigte sie, dass vor allem die Meinung junger – vornehmlich weiblicher – Zuschauer zwischen 18 und 24 Jahren durch die Darstellung in der Serie negativ beeinflusst wird. Nachdem nun auch ein deutscher Fernsehsender ankündigte, das Thema Organhandel in einer Vorabendserie zu thematisieren, befürchtet die Techniker Krankenkasse (TK), dass sich die fiktive Darstellung auch hierzulande real auf die Spendebereitschaft auswirkt.

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Investmentfonds

Bessere Wachstumsaussichten oder nicht?

 

Seit März 2014 haben die Aktienmärkte der Emerging Markets um zehn Prozent zugelegt. Diese kräftige Rally könnte durchaus bessere Wachstumsaussichten bedeuten, für uns damit Anlass, unsere vorsichtigen Wachstumsannahmen für die aufstrebenden Märkte zu überprüfen.

Derzeit liegt die durchschnittliche Wachstumsrate bei 5 Prozent und ist somit nur gut halb so hoch wie die Rate von 2010. Vor diesem Hintergrund erwarten wir einen weiteren Rückgang der Wachstumsentwicklung in den aufstrebenden Volkswirtschaften auf vier Prozent bis Anfang 2015. Das Nachlassen der Wachstumsdynamik ist vor allem auf drei Faktoren zurückzuführen: die Verschlechterung des Investitionsklimas und der Wettbewerbsposition der meisten Emerging Markets, die allmähliche geldpolitische Normalisierung in der entwickelten Welt sowie die anhaltende konjunkturelle Abkühlung in China.

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Versicherungen

BMF: Gesetzesentwurf Lebensversicherung

Das Bundeskabinett hat am 4. Juni 2014 ein Reformpaket zur – wie es in Berlin gesehen wird – Absicherung stabiler und fairer Leistungen für Lebensversicherte beschlossen.

Dies enthält folgende Punkte:

  • Senkung des Rechnungszinses zum 01.01.2015 von 1,75% auf 1,25%
  • Änderung der Beteiligung der Kunden an den Bewertungsreserven
  • Ausschüttungsquote von Risikogewinnen soll von 75% auf 90% steigen.
  • Ausschüttung von Dividenden bei Sicherungsbedarf gestrichen
  • Begrenzung der eingerechneten Abschlusskosten auf 2,5% (25 Promille)
  • Provisionsoffenlegung

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Investmentfonds

DAX über 10.000 – zu spät zum Einstieg?

Der deutsche Aktienindex hat zum ersten Mal die Hürde von 10.000 Punkten genommen. Christian von Engelbrechten, Fondsmanager des Fidelity Germany Fund, macht der neue Rekord nicht nervös:

,,Die Angst vor Höchstständen an sich ist irrational. Die langfristige Weltwirtschaftsentwicklung wird den DAX kontinuierlich weiter nach oben bringen. Noch nach jedem Rückschlag hat der DAX in den Folgejahren die Abschläge wieder aufgeholt und neue Höchststände erzielt. Das wird auch weiterhin so sein.

Die eigentliche Frage ist doch, ob der DAX zu teuer ist. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt jetzt zwischen 13 und 14, der langjährige Durchschnitt bei 15. Daher ist das Bewertungsniveau zwar nicht mehr besonders günstig, aber von einer Übertreibung kann auch keine Rede sein. Zumal sich die deutschen Unternehmen in den letzten Monaten und Jahren deutlich verbessert haben und ihre Bilanzen historisch stark sind.

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ASCORE Auszeichnung

Es gibt viele gute Tarife – für die Auszeichnung „Tarif des Monats“ gehört mehr dazu. Lesen Sie hier, was die ausgezeichneten Tarife zu bieten haben.

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Sachwerte / Immobilien

Zinsen für Immobilienkredite auch auf Rekordtief

EZB senkt Leitzins auf 0,15 Prozent / Bestkonditionen für Immobilienkredite knapp unter 2-Prozent-Marke

Nach der historischen Senkung des Leitzinses von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent durch die Europäische Zentralbank (EZB) können sich Immobilienkäufer weiterhin über günstige Kreditzinsen freuen. Die niedrigen Renditen für Anleihen und Pfandbriefe führen dazu, dass Kreditinstitute Immobilienfinanzierungen so billig wie selten in der Geschichte der Bundesrepublik vergeben können. Laut Interhyp, Deutschlands führendem Vermittler privater Immobilienfinanzierungen, haben sich die Konditionen für Immobilienkredite allein im ersten Halbjahr 2014 um rund 0,6 Prozentpunkte verbilligt. Wie eine Auswertung des Baugeldvermittlers ergeben hat, erhalten Kreditnehmer ihr Darlehen bei den günstigsten Anbietern für knapp zwei Prozent. „Das Zinstief sorgt dafür, dass der Eigentumserwerb trotz gestiegener Immobilienpreise erschwinglich bleibt“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

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Versicherungen

Gut abgesichert durch die Bauzeit

Dr. Klein: Bauherrenhaftpflichtversicherung ist für Häuslebauer unverzichtbar

 „Eltern haften für ihre Kinder“ – dieses Schild sieht man oft auf Baustellen. Aber stimmt es auch? Fakt ist, dass die Verantwortung für die Baustelle beim Bauherrn liegt. Passiert dort ein Unfall, trägt er die finanziellen Folgen. Das kann teuer werden, gehen doch gerade Personenschäden oft in die Millionenhöhe. Umso wichtiger ist der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung.

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Wirtschaft

Umfrage zum Zinsentscheid: nur wenige Bürger fürchten um ihr Erspartes

Während die Europäische Zentralbank (EZB) über eine weitere Senkung des historisch niedrigen Leitzinses entscheidet, erkennen nur wenige Bürger in Deutschland, dass dadurch auch ihr Erspartes immer mehr an Wert verliert. So sehen fast 40 Prozent aller Befragten in „Besserverdiener“-Haushalten keinen Anlass, ihr Geld vor Inflationsverlusten zu schützen. Und lediglich 51 Prozent verstehen den Begriff „Realzinsfalle“ richtig.

Das belegt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts Maritz Research unter 882 Erwachsenen in deutschen „Besserverdiener“-Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen vonmindestens 3.000 Euro (Single) beziehungsweise 5.000 Euro (Mehrpersonen).

„Bereits seit Jahren sind die Zinsen für festverzinsliche Anlagen wieTermingelder, Spareinlagen oder Bundesanleihen niedriger als die Inflationsrate“, sagt Bernhard Keller, Director Finance bei Maritz Research. „Die tatsächliche, reale Verzinsung läuft also ins Minus – doch die meisten Sparer wissen überhaupt nicht, dass sie in dieser Realzinsfalle hocken.“ Erschreckend sei, dass auch unter den
Besserverdienern so viele „Finanzanalphabeten“ seien.

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Wirtschaft

Rekordtief: EZB senkt Leitzins auf 0,15 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins im Euroraum wie erwartet nochmals von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent gesenkt.

Gleichzeitig beschloss der EZB-Rat nach Angaben der Notenbank am Donnerstag in Frankfurt, erstmals einen Strafzins von minus 0,10 Prozent für Bankeinlagen. Zudem kündigte die Notenbank weitere unkonventionelle Schritte an. Details sollten noch am Donnerstag bekanntgegeben werden, sagte ein Sprecher.

Mit dem Maßnahmenpaket reagieren die Währungshüter auf die seit Monaten sehr niedrige Inflation. Niedrige Zinsen verbilligen tendenziell Kredite und Investitionen und können so die Wirtschaft ankurbeln. Das stärkt in der Regel auch den Preisauftrieb.

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ASCORE Auszeichnung

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