"Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage der Sachwertemarkt in Deutschland?"
Der Sachwertmarkt befindet sich in einer Phase, in der Anspruch und Wirklichkeit wieder näher zusammenrücken. Steigende Zinsen, eine Inflation von zuletzt 3,3 Prozent und die geopolitische Unsicherheit haben dazu geführt, dass Anleger genauer hinsehen und neue Produkte seltener geworden sind. Das halte ich für eine gesunde Entwicklung, weil sie den Blick von der reinen Renditeprognose auf die entscheidende Frage lenkt: Bleibt ein Investment auch unter schwierigeren Bedingungen tragfähig? Gefragt sind heute vor allem Nutzungen mit klarem Bedarf, im Tourismus ebenso wie in der Energieinfrastruktur. Wer dort mit vorsichtigen Annahmen kalkuliert und Risiken aktiv steuert, findet gerade jetzt gute Voraussetzungen.






























