Nachhaltigkeit

Wachstumschancen erkennen und gleichzeitig die Umwelt schonen

Planetare Belastungsgrenzen in der Kapitalanlage

 

Kapitalanlagen spielen in privaten und auch institutionellen Portfolios eine immer größere Rolle, wobei der Nachhaltigkeitsbegriff weit gefasst ist und sehr unterschiedlich interpretiert wird.

Der Pictet- Global Environmental Opportunities-Strategie zielt darauf ab, Investitionsmöglichkeiten über alle Bereiche der globalen Wirtschaft zu nutzen, mit einem Fokus auf Unternehmen, die innovative Lösungen für Umweltfragen anbieten. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass der Umweltmarkt bis 2020 jährlich um sechs bis sieben Prozent wachsen wird, wodurch sich für das Segment langfristige Wachstumschancen ergeben dürften. Dadurch gestaltet der Anleger eine nachhaltige
Zukunft mit: In Umweltunternehmen investieren bietet Anlegern ein Engagement in einem Sektor, der innovative kommerzielle Lösungen für ökologische Herausforderungen wie Luftverschmutzung und Wasserknappheit entwickelt.

Es handelt sich um ein globales, thematisches Aktienportfolio mit ca. 50 Titeln ohne Einschränkung hinsichtlich Sektoren, Größe oder Regionen. Unternehmen, die einen Beitrag zur effizienteren Ressourcennutzung leisten, können in das Portfolio aufgenommen werden, und zwar unabhängig davon, in welchem nachhaltigen Teilbereich sie auch aktiv sind. Im Fokus steht „verantwortungsvolles
Investieren“.

Zugrunde liegt das „Konzept der planetaren Belastungsgrenzen“, das von einem weltweiten Netzwerk von Wissenschaftlern unter der Leitung des Stockholm Resilience Centre ausgearbeitet wurde. Es wurden neun Dimensionen definiert, in denen die Tragfähigkeit der Erde für menschengemachte Veränderungen gemessen wird. Dazu gehören der Klimawandel, die Erhaltung der Biodiversität, der Schutz der Frischwasserressourcen, die Landnutzung, chemische Verschmutzung, der Abbau der Ozonschicht in der Stratosphäre, die Überdüngung mit Phosphat- und Stickstoffverbindungen, die Versauerung der Ozeane und schließlich die Verunreinigung der Atmosphäre mit Partikeln.

Mit einem rigorosen Analyserahmen werden die neun bedeutenden umweltbezogenen Herausforderungen und ihre jeweiligen Grenzen identifiziert und als „sicheres operatives Umfeld“ für Wirtschaftsaktivität definiert. Wir analysieren den Produktlebenszyklus von Unternehmen, um festzustellen, ob sie innerhalb des sicheren Umfeldes arbeiten. Die Unternehmen, auf die das zutrifft, bilden das Universum.

Pictet Asset Management hat seit dem Jahr 2000 Erfahrung im Management von Umweltstrategien. Das auf Themeninvestments spezialisierte Team besteht aus über 30 Anlageexperten.

 

Pictet-Global Environmental Opportunities

Wie lauten Konzept und Zielsetzung der Fonds?
Der Pictet-Global Environmental Opportunities ist ein umweltbezogener Themenfonds. Wir investieren in Unternehmen, die einen aktiven Beitrag zu einer schonenderen Ressourcenausnutzung leisten. Damit definieren wir uns – im Gegensatz zu vielen „traditionellen“ ESG-Fonds – nicht so stark durch Einschränkungen und Ausschlüsse, sondern wir wenden eine Positiv-Definition unseres Anlagethemas an. Die „E“-Komponente ist dabei natürlich besonders prominent vertreten, da die typischen Portfoliotitel
aus dem Bereich Umwelttechnologie kommen. Hierbei haben wir ein neuartiges wissenschaftliches Konzept („Konzept der planetaren Belastungsgrenzen“) als erster Asset Manager für die Investmentseite anwendbar gemacht. Wir sind damit erstmals in der Lage, die Auswirkung einzelner Unternehmen auf neun Umweltdimensionen zu messen und durch ein gezieltes Portfolio zu optimieren. Abgerundet wird das gute ESG-Profil durch Berücksichtigung von ESG-Kriterien im Anlageprozess, eine aktive Aktionärsteilhabe über
einen externen Partner sowie einen Engagementprozess, der den aktiven Dialog mit Unternehmen sucht, bei denen wir Kontroversen in Teilaspekten ihres unternehmerischen Handelns identifiziert haben und an einer Lösung dieser Verhaltensweisen mitwirken möchten. Das ESGProfil unseres Fonds wird regelmäßig gemessen und publiziert.

In welchem Bereich unterstützt der Fonds das entsprechende SDG am meisten?
Unser Fonds adressiert nicht explizit einzelne Sustainable Development Goals (SDGs) als solche, sondern leistet aufgrund seiner Ausrichtung auf Umwelttechnologien einen aktiven Beitrag zur Erfüllung einer Reihe dieser Ziele. Konkret werden hier die sieben der 17 SGDs angesprochen, seien es die Ziele für sauberes Wasser, saubere Energien oder verantwortungsbewussten Konsum, aber noch einige weitere mehr. Damit erfüllt der Pictet-Global Environmental Opportunities die Kriterien eines SDG-konformen Investments, obwohl er einem anderen wissenschaftlichen Konzept folgt. Daran kann man sehen, dass im Nachhaltigkeitsbereich vieles miteinander zusammenhängt.

Wie unterscheidet sich der Fonds gegenüber vergleichbaren Fonds?
Zunächst einmal sehen wir uns als Themenfonds für Umweltlösungen, womit wir uns schon von vielen Wettbewerber-Fonds abgrenzen. Mit der Konzeption des Fonds und der Orientierung an den planetaren Belastungsgrenzen, die wir im Herbst 2014 eingeführt haben, haben wir eine schlüssige Ausrichtung für die kommenden Jahre entwickelt. Die Kombination aus planetaren Belastungsgrenzen und einem robusten ESGInvestmentprozess ist aus unserer Sicht eine geeignete Aufstellung, um erfolgreich und zukunftssicher nicht nur eine Performance zu erwirtschaften, sondern auch einen aktiven Beitrag für ein nachhaltigeres Wirtschaften zu leisten.

(Pictet Asset Management)

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