Die DZ BANK erwartet bei den jährlichen Neuinstallationen zwischen 2025 und 2027 ein durchschnittliches Plus in Höhe von 22 Prozent. Somit gehen 24 Gigawatt pro Jahr neu ans Netz – vorher waren es 16 Gigawatt. Für dauerhafte Euphorie ist es aus Sicht der Analysten aber zu früh: Ab 2028 dürfte das Wachstum deutlich nachlassen und bis 2030 in ein Plateau übergehen. Dann sei nur noch ein jährliches Wachstum von rund zwei Prozent zu erwarten. Denn im Schlüsselmarkt Deutschland nimmt die Unsicherheit über die künftigen Spielregeln zu.
Vor allem die Frage, wie es mit den EEG-Vergütungen weitergeht, könnte die Projektrenditen der Windparks belasten. Das erhöht den Preisdruck auf Turbinenhersteller und macht chinesische Anbieter mit einem Preisvorteil von rund 30 Prozent für Windpark-Betreiber zumindest rechnerisch attraktiver – trotz Cybersecurity- und politischer Risiken.
































