Nachhaltigkeit

Weniger Mikroplastik

Bioweg und Ginkgo Bioworks kündigen Partnerschaft zur Entwicklung kostengünstiger und wirksamer biobasierter Materialien zur Verringerung der Verwendung von Mikroplastik an

Für weltweiten Schutz von Oberflächengewässern

Bioweg, der Hersteller von hochfunktionalen und anpassbaren biobasierten Materialien, und Ginkgo Bioworks (NYSE: DNA), das die führende Plattform für Zellprogrammierung und Biosicherheit aufbaut, geben heute die Zusammenarbeit zur Optimierung der Produktion von bakterieller Zellulose und zur Herstellung neuartiger Zellulosevarianten mit verbesserter Leistung für eine Vielzahl von Endmärkten bekannt.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Ginkgo seine Fähigkeiten im Bereich Bakterienstammentwicklung und Ultra-Hochdurchsatz-Genom-Engineering nutzen, um neue Varianten zu entwickeln und Stämme für die kommerzielle Produktion von Bioweg zu optimieren.

Die Produkte von Bioweg, die auf biologisch abbaubarer bakterieller Zellulose und Oberflächenchemie basieren, wurden bereits von Unternehmen als wirksamer Ersatz für weitverbreitete synthetische Polymere wie Acrylate, Polyethylen und Polystyrol getestet und eingesetzt.

Verschmutzung von Oberflächengewässern

Synthetische Polymere kommen häufig als Mikroperlen (Mikropulver) und Texturierungsmittel (Rheologiemodifikatoren) in Produkten der Kosmetik-, Haushalts- und Körperpflegeindustrie sowie in der Landwirtschaft und anderen Branchen vor.

Dies trägt zur weltweiten Verschmutzung der Oberflächengewässer durch Mikroplastik bei.

Nicht biologisch abbaubar

Laut einer Studie der Universität Newcastle nimmt ein Mensch durchschnittlich jede Woche etwa fünf Gramm Plastik durch den Verzehr gängiger Lebensmittel und Getränke zu sich. Dieses Mikroplastik ist nicht biologisch abbaubar und enthält manchmal auch giftige Chemikalien.

Aufsichtsbehörden und Gemeinden auf der ganzen Welt haben sich mit der Verunreinigung durch Mikroplastik befasst und entsprechende Vorschriften erlassen. So kündigte die Europäische Chemikalienagentur für 2022 Auslauffristen von 4 bzw. 6 Jahren für Mikroperlen in „Rinse-off“- und „Leave-on“-Kosmetika an.

Durch Alternativen hohe Marktchance

„Verbraucher und Unternehmen sind sich einig in ihrem Bestreben, leistungsfähigere und nachhaltigere Alternativen für Alltagsprodukte zu finden, um die Kette der Verschmutzung durch Mikroplastik zu durchbrechen.

Unsere Lösungen gehen nicht nur ein großes Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Gesundheitsproblem an, sondern stellen auch eine Marktchance von 40 Milliarden US-Dollar dar, um Kunststoffpolymere in der Pflege-, Beschichtungs-, Chemie- und anderen Industrien zu ersetzen“, sagt Prateek Mahalwar, CEO von Bioweg.

„Wir sind davon überzeugt, dass Ginkgos Fähigkeiten im Bereich der Bakterienstammentwicklung und des Screenings uns in die Lage versetzen, unsere biobasierten Lösungen in großem Umfang und zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten.“

Für verantwortungsvollen Konsum

„Bioweg deckt einen erheblichen Bedarf auf dem Markt, um eine neue Generation sauberer Alternativen zu synthetischen Polymeren zu entwickeln und zu produzieren“, sagt Ena Cratsenburg, Chief Business Officer bei Ginkgo Bioworks.

„Wir sind entschlossen, den Wechsel zu nachhaltigen und biobasierten Hochleistungsalternativen zu unterstützen und freuen uns, mit Bioweg zusammenzuarbeiten, um die dringenden Probleme der Mikroplastikverschmutzung anzugehen und einen verantwortungsvollen Konsum zu fördern.“

(Bioweg / Ginkgo Bioworks / Manuela Blisse  / surpress)

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