Lifestyle

Corona-Kabinett: Von Quarantäneregeln und Schnelltests 

ARAG Experten über die aktuellen Ergebnisse des Corona-Kabinetts

Kreuz_und_Quer / Pixabay

Gestern hat das Corona-Kabinett, das aus Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Fachministern der Bundesregierung besteht, über neue Maßnahmen in der Corona-Pandemie beraten. Zwei wesentliche Punkte: Die Quarantänezeit soll von zwei Wochen auf zehn Tage verkürzt werden. Zudem soll eine neue Teststrategie Infektionen im Herbst und Winter besser verhindern. Am kommenden Mittwoch beraten Angela Merkel und die 16 Länderchefs über eine konkrete Umsetzung der besprochenen Maßnahmen. Wo Test-Willige in Deutschland kostenpflichtige Schnelltests machen können, wissen die ARAG Experten.


Quarantänezeit verkürzt
Urlauber, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, sollen künftig statt zwei Wochen nur noch zehn Tage in Quarantäne geschickt werden. Wer nach fünf Tagen einen negativen Corona-Test vorweisen kann, darf die Quarantäne sofort beenden.

Mehr Antigen-Schnelltests

Als Ergänzung zu den üblichen Corona- oder PCR-Tests mit Abstrichen, die ins Labor müssen, soll es bereits in wenigen Tagen mehr Antigen-Schnelltests für Pflegeheime und Krankenhäuser geben, bei denen das Ergebnis innerhalb kürzester Zeit vorliegt. Damit sollen Personal, Besucher, Patienten und Bewohner regelmäßig getestet werden können. Die Kosten für diese Schnelltests übernimmt der Bund.

Corona-Test für die Herbstferien

Bewohner aus innerdeutschen Risikogebieten, für die mancherorts ein Beherbergungsverbot gilt, können nach Auskunft der ARAG Experten mit einem höchstens 48 Stunden alten Corona-Test trotzdem verreisen. Die 48-Stunden-Uhr tickt ab Feststellung des Testergebnisses. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass es mit steigenden Infektionszahlen aber zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann und diese Zeit bei der Urlaubsplanung berücksichtigt werden sollte. Zudem müssen die meisten Test-Willigen den Test selbst zahlen. Nur für Personen mit Symptomen zahlen die Krankenkassen. Eine Ausnahme bildet Bayern, wo der Covid-19-Test für alle kostenfrei ist.

Auch wenn der spontane Kurzurlaub in Deutschland wohl kaum zu schaffen ist, gibt es diverse Möglichkeiten, sich als Selbstzahler relativ kurzfristig testen zu lassen. In Hamburg und Gütersloh z. B. übernimmt das Deutsche Rote Kreuz kostenpflichtige Quicktests, bei denen das Ergebnis am nächsten Tag vorliegen soll. Die Kosten variieren allerdings merklich: Während er in Hamburg 93 Euro kostet, ist ein Schnelltest in Gütersloh schon für 69 Euro und sogar als Gutschein erhältlich. In Berlin müssen Test-Willige sogar gut 153 Euro zahlen. Auch hier soll das Ergebnis bereits am nächsten Arbeitstag vorliegen; Samstag und Sonntag bleibt das Labor aber zu. Schnelltests sind ebenfalls an den meisten großen Flughäfen wie etwa München, Frankfurt oder Hamburg möglich; hier liegen die Ergebnisse innerhalb weniger Stunden oder erst nach einigen Tagen vor und auch die Kosten variieren stark.

Schnelltests aus dem Internet sind nach Auskunft der ARAG Experten mit Vorsicht zu genießen, da ihre Zuverlässigkeit nicht garantiert werden kann.

Weitere interessante Informationen unter:

https://www.arag.de/coronavirus/reisen/

(ARAG)

print

Tags: , , , , ,

ESG Impact Investing

ESG Impact Investing

Nachhaltige Investmentfonds zu UN-Entwicklungszielen.

Die Ausgaben im Überblick

ETF-News

ETF-News

Aktuelle News zu börsengehandelten Indexfonds.

zu den News

Guided Content

Guided Content ist ein crossmediales Konzept, welches dem Leser das Vergleichen von Finanzprodukten veranschaulicht und ein fundiertes Hintergrundwissen liefert.

Die Ausgaben im Überblick

[ascore] Auszeichnung

Es gibt viele gute Tarife – für die Auszeichnung „Tarif des Monats“ gehört mehr dazu. Lesen Sie hier, was die ausgezeichneten Tarife zu bieten haben.

Tarife des Monats im Überblick

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mein Geld Newsletter

Melden Sie sich für unseren 14-tägigen Newsletter an.

zur Newsletteranmeldung

25 Jahre Mein Geld
Icon

Mein Geld TV

Das aktuelle Video

-
ESG, Trend oder Investmentstandard?

Frankfurter Kreis: Mein Geld Chefredakteurin Frau Hägewald diskutiert mit Experten ob ESG ein Trend oder bereits ein Investmentstandard ist.

zum Video | alle Videos
Icon

Mein Geld Magazin

Die aktuelle Ausgabe

Mein Geld 04 | 2020

Die Zeitschrift Mein Geld - Anlegermagazin liefert in fünf Ausgaben im Jahr Hintergrundinformationen und Nachrichten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Finanzen.

zur Ausgabe | alle Ausgaben