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PIGS-Staaten wieder attraktiver

Die sogenannten „PIGS“-Staaten (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien) scheinen aus ihrem Tal zu kommen. Erst im letzten Monat des vergangen Jahres stieg Irland aus dem Hilfsprogramm von EU und IWF aus. Bereits in diesen Wochen konnten langerwartete Neuemissionen der Regierung platziert werden, eine zehnjährige Anleihe mit einem Volumen von 3,75 Milliarden Euro (3,54 Prozent Rendite). Die Regierung plant noch in diesem Jahr sechs bis zehn Milliarden Euro am Markt aufzunehmen, so ist ein positiver Start in das Jahr noch enormer Überzeichnung geebnet.

Auf der Suche nach einem Rendite-Pick-Up zeigt sich Irland immer attraktiver für Investoren. Diese profitable Situation macht sich auch für Spanien und Italien positiv bemerkbar, für kurze Zeit sanken die Renditeaufschläge gegenüber zehnjährigen Bundesanleihen der Bonds auf den niedrigsten Stand seit 2011. Dem erfolgreichen Werdegang der grünen Insel wollten auch Portugal und Spanien folgen, was sich bei Spanien mit einer Aufnahme vom 5,3 Milliarden Euro am Markt äußerte. Aufgrund des geringen Defizits wird mit einem Sinken von sieben Milliarden Euro der Neuemissionen (auf 65 Milliarden Euro) in diesem Jahr gerechnet. Durch kurzfristige Anleihen konnte sich die portugiesische Regierung 3,25 Milliarden Euro mit einer Rendite von 4,71 Prozent beschaffen. Die immer noch attraktiven Zinsen der Euro-Peripherieländer bilden die größeren Renditequellen bei Eurobonds. Ein Großteil der Peripherie-ETFs besteht weniger als ein Jahr am Markt. Eine vergleichende Aussage zu treffen ist schwer, da verschiedene Länder-Indizes mit unterschiedlichstem Laufzeiten am Markt sind. Bereits seit dem Jahr 2010 behauptet sich der db x-trackers II iBoxx Sovereigns Eurozone Yield Plus UCITS ETF. Erst wenn sich ein Trend am Markt durchgesetzt und gefestigt hat, werden normalerweise ETFs aufgesetzt. Doch die Auflage eines ETFs auf dem Kurzläufer-Index auf Peripheriebonds durch die Deutsche Bank minimierte das Risiko für Investoren aufgrund einer Restlaufzeit von 1-3 Jahren. Die Gebühren der ETFs sind vielfältig: Management-Gebühren und die Gebühren bei An- und Verkauf (Spreads). Im Vergleich sind Spreads bei Anleihen-ETFs höher als diese bei Euroländer-Aktien-ETFs. Auch der Vergleich innerhalb der Gruppe der Anleihen ETFs weist ein großes Gefälle auf, jedoch ist der Unterschied aktuell nicht so extrem. Der ETF von db x-trackers ist mit einem Spread von 28 Basispunkten der teuerste. Wie bereits erwähnt ist eine Vergleichsbasis kompliziert, da es immer unterschiedliche Indizes sind. Hinsichtlich der Management-Gebühren sind Unterschiede kaum merklich, die etwas höheren Kosten in diesem Bereich gleichen einige ETFs durch engere Spreads aus.

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