Investmentfonds

Neuer Dividendenrekord im Jahr 2018

Der Blick auf den Kontoauszug lässt viele Aktionäre dieser Tage wieder erfreuen, denn mit Siemens hat der erste große DAX-Konzern den Ausschüttungsregen 2018 eröffnet

geralt_Pixabay

Rund um den Globus befindet sich die Konjunktur im Aufwind, daher verwundert es nicht, dass Investoren in diesem Jahr eine Rekorddividende erwarten können. Die großen deutschen Konzerne werden 46,5 Mrd. Euro und damit über 9% mehr als im Vorjahr an die Aktionäre ausschütten. Die Frühindikatoren deuten auf eine anhaltend gute Konjunktur hin, wodurch die Ausschüttungen auch in den kommenden Jahren jeweils rund 10% ansteigen sollten, gute Aussichten für Aktionäre.

Höhere Zinsen in den USA

Die Korrektur an den Aktienmärkten Anfang Februar hat dazu geführt, dass die Dividendenrenditenwieder deutlich angestiegen sind. Der DAX bietet eine Dividendenrendite von 3,2%, was dem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre entspricht und in einem Umfeld steigender Gewinne und Dividenden attraktiv erscheint. Auch relativ zu Anleihen bieten europäische Aktien einen deutlichen Renditeaufschlag. Dies gilt jedoch nur für Europa. In den USA ist die Zinswende bereits deutlich weiter fortgeschritten, die Zinsen stehen deutlich höher als in Europa und die Dividendenrenditen liegen inzwischen wieder unter den Bondrenditen.

Der Markt zeigte zuletzt erhöhte Verunsicherung bezüglich der weiteren Notenbankpolitik und Zinsentwicklung. Einen Risikofaktor stellt dabei die Inflationserwartung dar, die im Zuge steigender Rohstoffpreise und in den USA wieder stärker steigender Löhne angestiegen ist. Sollte die Inflation stärker steigen, besteht die Gefahr, dass die Notenbanken ihren Kurs schneller als bisher erwartet überarbeiten müssten, was sich negativ auf Dividendeninvestments auswirken könnte. Davon geht die DZ Bank AG  jedoch nicht aus und erwartet weiter ein Umfeld moderat steigender Zinsen.

Weiterhin solide Renditen

Was würde sich für Dividendeninvestments ändern, wenn die Notenbanken schneller zur Normalität zurückkehren würden? In einem ersten Schritt würde die relative Attraktivität von Aktien schwinden. Da sich die Wirtschaft allerdings in einem stabilen Aufwärtstrend befindet, und die Unternehmensgewinne wachsen, können Aktien weiterhin solide Renditen erwirtschaften. Unattraktiver erscheinen in diesem Umfeld hingegen Unternehmen mit hoher Verschuldung und geringer Gewinndynamik, da diese zum einen unterdurchschnittlich vom Aufschwung profitieren und zum anderen stärker unter steigenden Zinsen leiden sollten.

Zusätzlich zur Dividendenrendite hat die DZ Bank AG sowohl die Nachhaltigkeit der Dividenden als auch weitere Fundamentaldaten und Bewertungskennzahlen berücksichtigt. Dadurch kann der Erfolg gesteigert sowie das Risiko reduziert werden.

(DZ Bank AG)

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