ETF / Zertifikate

Income-Strategie kann mit konstantem Ausschüttungsniveau Puffer gegen Kursverluste bieten

Wichtig ist, auch im herausfordernden Marktumfeld investiert zu bleiben Das Kapitalmarktumfeld 2015 war und ist geprägt von niedrigen Zinsen und hoher Volatilität. So waren die Aktien- ebenso wie Anleihenmärkte in den Sommermonaten starken Schwankungen ausgesetzt; zuletzt gab es nun wieder einen deutlichen Aufwärtstrend. Diese Achterbahnfahrt bekamen auch global investierende Multi-Asset Fonds zu spüren, die von Themen wie der Sorge um das chinesische Wachstum und die Unsicherheit über den nächsten Schritt der Federal Reserve nicht unbeeinträchtigt blieben.

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„Die erhöhte Marktvolatilität wird uns weiter begleiten. Grundsätzlich sind wir aber überzeugt,  dass wir weiteres Wachstum aus den Industrieländern sehen sollten und erwarten keine Rezession“, betont Jakob Tanzmeister, Produktexperte für Multi-Asset Portfolios bei J.P. Morgan Asset Management. Aufgrund der erwarteten Volatilität und der anhaltenden konjunkturellen Ungewissheit wurde jedoch bereits im Sommer im JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund die Aktienallokation spürbar reduziert, ohne jedoch grundsätzlich negativ für Aktienanlagen zu sein. „Wir sehen nach wie vor gute Argumente für beispielsweise europäische Aktien, die mit attraktiven Dividendenrenditen bei fairen Bewertungen überzeugen und von der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank profitieren sollten“, so Tanzmeister.  

Innerhalb der Anleihenallokation im Global Income Fund hat das Management nach vielen Jahren wieder eine Position von langlaufenden Investment Grade Unternehmensanleihen mit einer Verzinsung von rund 5 Prozent jährlich aufgenommen. „Die Allokation in Investment Grade Unternehmensanleihen hat es uns ermöglicht, das erwartete Portfoliorisiko zu reduzieren, die Rendite des Fonds zu verbessern und unsere Bestände in Anleihen weiter zu diversifizieren.“ Zudem wurde  in den vergangenen Monaten das Engagement in Hochzinsanleihen aufgestockt – allerdings mit einem weiten Bogen um den Energiesektor. „Die Risikoprämien bei Unternehmensanleihen haben sich über die letzten zwölf Monate deutlich ausgeweitet und liegen zum Teil 60 Prozent über ihren Niveaus von vor einem Jahr. Damit bieten sie eine attraktive Kompensation für eventuelle Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Vor allem bei Hochzinsanleihen aus den USA und Europa werden Anleiheninvestoren derzeit überproportional für potenzielle Zahlungsausfälle und eine erhöhte Volatilität entschädigt“, führt Tanzmeister aus.

In volatilen Märkten auch die „Gegenbewegung“ mitnehmen

Der JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund als der Klassiker der flexiblen Multi-Asset Fonds mit „Income“-Komponente konnte auch im letzten volatilen Quartal mit einer attraktiven Ausschüttung überzeugen. Mit einer annualisierten Ausschüttung von 4,9 Prozent im November 2015 bewegt sich die Rendite der vierteljährlich ausschüttenden Anteilklasse A (div) – EUR auf konstant hohem Niveau. „Das primäre Ziel des Global Income Fund ist die Erzielung von regelmäßigen Erträgen. Da Dividenden und laufende Renditen unabhängig von der schwankenden Kursentwicklung gezahlt werden,  kann ‚Income‘ mit zunehmender Anlagedauer einen wichtigen Puffer darstellen, um Kursverluste abzufedern“, erläutert Tanzmeister. Damit Anleger von diesen Erträgen profitieren können, sollten sie laut dem Experten allerdings langfristig investiert bleiben und lernen, auch die mit schwierigeren Kapitalmarktphasen einhergehenden Schwankungen zu akzeptieren. „Seit Auflage des Global Income Funds im Dezember 2008 hat es bereits mehrere Marktphasen mit vergleichbarer oder sogar höherer Volatilität gegeben: Durch die laufenden Erträge spielt die Zeit für die Anleger – und meist kommt es nach schwierigen Marktphasen auch zu spürbaren Gegenbewegungen, was sich im Anteilspreis widerspiegelt“, betont der Experte.

Allerdings gilt es laut Tanzmeister zu berücksichtigen, dass für einen „Income“-Fonds ein breit diversifizierter, flexibler Portfolio-Aufbau mit konsistenten und regelmäßigen Ertragsströmen wichtig ist: „Nur weil in einigen Sektoren möglicherweise eine rasantere Erholung zu erwarten ist, weichen wir nicht von unserem Grundprinzip ab, dass jedes Risiko, das wir eingehen, auch nachhaltig kompensiert werden und parallel das Risiko auf Gesamtportfolioebene gemanagt werden muss.“ So wird beispielsweise nicht auf den Ölpreis gewettet. Auch muss das Management ohne den Rückenwind des starken US-Dollars auskommen –  in den EUR-Anteilklassen des Global Income Fund werden die Währungsrisiken im Portfolio strategisch abgesichert – außer für Emerging Markets-Währungen. „Da Währungen keine regelmäßigen Erträge generieren, glauben wir nicht, dass die damit verbundenen Risiken dem Anlageziel eines Income-Investors entsprechen“, unterstreicht Tanzmeister.

Im Umfeld seiner Income-orientierten Wettbewerber konnte sich der Global Income Fund mit dieser Strategie gut behaupten und bietet weiterhin ein konstant attraktives Ausschüttungsniveau von annualisiert deutlich über 4 Prozent.

(Bild: shutterstock)

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