Berater

Von Vergleichsportalen bis Maklerfokus: sia digital stärkt Präsenz bei Verivox

Versicherung verändert sich rasant: Vergleichsrechner dominieren das Standardgeschäft – Beratung bleibt bei Makler:innen. Mit neuen Rechtsschutz- und Privathaftpflichtprodukten, Top-Rankings bei Verivox und digitalen Services macht sia digital den nächsten Schritt

Francesco Jäger (CEO der Noli Versicherungen digital GmbH) und Laura Seitz (CEO der sia digital GmbH) © sia digital GmbH

Die Versicherungsbranche befindet sich im Wandel: Während klassische Vertriebswege zurückgehen, wächst die Bedeutung digitaler Vergleichsplattformen stetig. Die Zahl der Makler:innen ist rückläufig: Laut Das Investment[1] sank die Zahl der Vermittler seit 2010 um rund 7.000. Besonders stark betroffen sind die Ausschließlichkeitsvertreter, deren Zahl allein 2023 um 6.176 Eintragungen bzw. 5,6 % zurückging. Parallel dazu zeigt der Vergleichsportal-Kompass des Marktforschungsinstituts GfK[2] im Auftrag von CHECK24: Über 70 % der Deutschen nutzen Vergleichsportale. Im Schnitt vergleichen Nutzer bereits mehr als drei Produktbereiche, darunter Versicherungen. Der Trend ist eindeutig: Standardgeschäft wandert in die Portale – komplexe Beratung bleibt bei den Makler:innen.

Ein aktuelles Beispiel liefert die sia digital GmbH: Mit der Aufnahme auf Verivox sind die Rechtschutz-und Privathaftpflichtprodukte nun nicht nur gelistet, sondern konnten auf Anhieb Spitzenplatzierungen erzielen. Die Bedeutung dieser Präsenz ist erheblich. Verivox[3] zählt mit über 8 Millionen Kund:innen zu den größten Vergleichsportalen in Deutschland. In den Bereichen Energie, Telekommunikation und Finanzen längst etabliert, ist Verivox auch im Versicherungsbereich ein zentraler Player.

Der Starter-Tarif „sia Solid“ wurde als Preissieger ausgezeichnet und bietet umfangreiche Leistungen, die im Ernstfall wirklich zählen. So erhält man zuverlässigen Schutz, klare Vorteile und das gute Gefühl, bestens abgesichert zu sein – ohne tief in die Tasche greifen zu müssen. Ein Zeichen dafür, dass Qualität und Fairness perfekt zusammenpassen.

Im Bereich der privaten Haftpflichtversicherung bietet der Tarif „sia Strong“ höchstes Niveau. Er wurde er aufgrund seiner umfassenden Leistungen als Leistungssieger ausgezeichnet – ein Beweis dafür, dass Qualität und Sicherheit hier an erster Stelle stehen.
Für Verbraucher:innen bedeutet diese Platzierung: transparente Preise, klare Leistungen und die Möglichkeit, Tarife direkt digital abzuschließen – schnell, unkompliziert und ohne Abstriche beim Service.

Für die Branche ist es ein Signal: Sichtbarkeit auf den großen Plattformen entscheidet heute darüber, ob Produkte überhaupt wahrgenommen werden.

Warum Makler:innen mehr brauchen als Vergleichsportale

Die wachsende Bedeutung digitaler Plattformen verändert auch die Rolle von Makler:innen grundlegend. Standardprodukte werden zunehmend online abgeschlossen. Der Mehrwert von Makler:innen liegt künftig dort, wo es komplex und erklärungsbedürftig wird – etwa in der privaten Krankenversicherung, bei betrieblicher Vorsorge oder in speziellen Nischen.

Genau diese Einschätzung teilt Francesco Jäger, CEO der NOLI GmbH. Er verweist auf eigene Erfahrungen: „Junge Makler:innen wollen gestalten – mit Partner:innen, die ihre Sprache sprechen. Statt sich auf zehn Produkte gleichzeitig zu stürzen, setzen sie auf Fokus und entwickeln daraus eine klare Positionierung. Standardgeschäft wandert auf Vergleichsportale. Zukunft hat die Beratung dort, wo es komplex wird. Für Jäger ist klar: Spezialisierung ist kein Risiko, sondern eine Überlebensstrategie. Er berichtet: „Der spezialisierte Makler hat am Ende mehr als das Fünffache umgesetzt. Warum? Weil Fokus Effizienz schafft: ein klarer Funnel, eine eindeutige Ansprache, Prozesse, die passen. Auch Kund:innen erwarten heute mehr. Sie kommen oft schon mit Vorwissen – da musst du als Makler:in mehr liefern als Google. Und das geht nur, wenn du in deinem Thema wirklich tief drin bist.“

Darüber hinaus sieht er moderne Assekuradeure in einer Schlüsselrolle: Sie sollen Makler:innen entlasten statt bremsen – durch schlanke Abläufe, digitale Tools und die Offenheit, neue Ideen schnell in marktreife Konzepte umzusetzen. „Es geht nicht nur darum, bestehende Prozesse abzubilden, sondern gemeinsam neue Wege zu gehen – spezielle Produkte für klar definierte Zielgruppen, individuelle Marken oder neue Vertriebsansätze“, so Jäger.

Sein Blick nach vorn ist radikal: „Wenn ich die Branche auf null setzen könnte, würde ich mir flexible Modelle wünschen, die wie ein Abo funktionieren. Risiken einfach ‚on‘ und ‚off‘ schalten – so wie bei Netflix Inhalte. Das wäre echte Kundenorientierung.“

Damit bringt er die Herausforderung auf den Punkt: Die Branche darf nicht in alten Strukturen verharren. Statt Prozesse nur weiter zu optimieren, braucht es Mut, sie von Grund auf neu zu denken – digital, kundenzentriert und partnerschaftlich.

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