Daraus ergibt sich, dass die Aufsichtsbehörde aktuell noch auswertet. Daher kann noch kein genaues Stimmungsbild der Kammern auf Qualität und Konzeption der Berichte zusammenfassend gegeben werden, jedoch sollen die günstigen Varianten für 180 Euro nicht den versprochenen Erfolg bringen. Der Spruch in der Kürze liege die Würze trifft in diesem Falle nicht zu. Doch darin liegt auch die Schwierigkeit, weil eine entsprechend seriöse Leistung eines Wirtschaftsprüfers nicht unter 500 Euro möglich sind. Der Widerspruch entsteht durch die Vorgaben der FinVermV und dem normalen Stundensatz des Katalogs des Instituts der Wirtschaftsprüfer.
Der Gedanke an ein Ausweichen auf eine elektronische Lösung erscheint somit als günstige Möglichkeit. Jedoch sind die Handlungsmöglichkeiten des Prüfers dann nur noch sehr begrenzt, da nicht mehr alle Daten eingesehen werden können. Schlussfolgernd ist eine Prüfung unter diesen Umständen nicht sehr zielführend. Da eine Prüfung der Geeignetheit und in der Risikotragfähigkeit meist gar nicht oder nicht ausreichend durchgeführt wird, wenn gleich die billigen Varianten für eine Angemessenheitsprüfung bei eine Portfolio-Optimierung, die auf Risikoklassen orientiert ist, ausreiche.
Nach FinVermV müssen 12 Paragraphen geprüft werden, wodurch der Preis, ohne weitere Probleme während der Prüfung, bei etwa 700 Euro. Mit eventuell auftretenden Problemen schnellt der Preis schnell über die 1.000 Euro-Marke. Für Pools und Finanzdienstleister kann die Wahl der Billigvariante auch gravierend negativ ausfallen, wenn beispielsweise aufgrund einer anhaltenden Diskussion über Finanzanlagenvermittlerkontrolle für eine Initiative des Finanzministerium sorgen, welche den aktuellen Prüfstand überprüft, welcher einen Trend zur Billigvariante erkennen lassen würde. Daraus ergäbe sich dann ein Pluspunkt für die Kontrolle durch die Bafin.































