Sie hat heute Vorschläge zur kapitalgedeckten Altersvorsorge vorgelegt, unter anderem eine Überarbeitung der Regeln für ein paneuropäisches privates Pensionsprodukt (PEPP).
„Diese Initiative der EU-Kommission ist ein weiterer Weckruf für die Mitgliedsstaaten. Deutschland hat großen Nachholbedarf. Es geht jetzt darum, so schnell wie möglich die Reform der privaten Altersvorsorge mit der Einführung eines Altersvorsorgedepots im Bundeskabinett zu beschließen“, so Henriette Peucker, Geschäftsführende Vorständin des Deutschen Aktieninstituts. Drastisch steigende Beiträge und Steuerzuschüsse zur Finanzierung der Defizite in der gesetzlichen Rente belasten vor allem die junge Generation. Wichtig ist es daher, neben dem Umlagesystem den Kapitalmarkt und vor allem die Aktienanlage in der Altersvorsorge zu nutzen. Länder wie Schweden oder die Niederlande sind in Europa Vorreiter.
Die Vorschläge der Kommission zur privaten Altersvorsorge gehen in die richtige Richtung, indem sie komplett von Garantieanforderungen absehen, die die Aktienanlage erschweren. Der Deckel von maximal einem Prozent jährlichen Kosten wird als Beitrag zur Entbürokratisierung abgeschafft. Außerdem sollen die Produkte der privaten Altersvorsorge auch in der betrieblichen Altersvorsorge genutzt werden.




