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Clever zahlen im Osterurlaub: Fünf Tipps für eine entspannte Reisekasse

In wenigen Tagen beginnt die erste Reisezeit des Jahres. Da das Bezahlen im Urlaub oft erst kurz vor knapp zum Thema wird, hat kartensicherheit.de eine Checkliste zusammengestellt

1. Doppelt hält besser

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf eine Kombination aus girocard und weltweit gültiger Debit- oder Kreditkarte. Das sorgt für finanzielle Flexibilität und hohe Akzeptanz am Urlaubsort. Ein kurzer Check des Ablaufdatums erspart zudem unliebsame Überraschungen vor Ort. Wichtig: Karten getrennt voneinander aufbewahren und PINs niemals notieren, sondern auswendig lernen.

2. Auslandslimits und Freischaltung prüfen

Manchmal scheitern Zahlungen im Ausland nicht am Guthaben, sondern an Sicherheitsvorgaben. Es ist daher sinnvoll, vorab die Freischaltung der Karten für das Reiseziel sowie den Verfügungsrahmen zu prüfen. Beides lässt sich meist im Online-Banking oder über den Service des Kreditinstituts erledigen. Wer sich zusätzlich über Gebühren für Auslandsabhebungen informiert, schützt die Reisekasse vor unerwarteten Kosten.

3. Bargeld: Weniger ist mehr

Für den unmittelbaren Bedarf – etwa Taxi oder Snacks – genügen meist 100 bis 200 Euro in kleinen Scheinen. Größere Beträge lassen sich oft kostengünstiger direkt am Automaten vor Ort abheben. Spar-Tipp: Um teure Aufschläge zu vermeiden, am Geldautomaten oder im Geschäft immer die Abrechnung in der jeweiligen Landeswährung wählen.

4. Vorsorge für den Ernstfall

Falls Tasche oder Smartphone verloren gehen, ist Handlungsfähigkeit entscheidend. Hierfür ist es ratsam, Ausweisdokumente und Zahlungskarten abzufotografieren. Die Fotos dienen im Notfall als wichtige Identitätshilfe bei Behörden oder Botschaften und erleichtern die Ausstellung von Ersatzpapieren. Sicher verwahrt sind sie passwortgeschützt auf dem Smartphone oder verschlüsselt in einer Cloud. Getrennt von den Originalen aufbewahrte Papierkopien bieten ein extra Plus an Sicherheit. Ein praktischer Begleiter ist der SOS-Infopass von kartensicherheit.de, der alle wichtigen Nummern sowie Platz für individuelle Notizen bereithält.

5. Sofort-Hilfe immer griffbereit

Wenn Zahlungskarten weg sind, zählt jede Minute. Um keine Zeit zu verlieren, empfiehlt sich die Speicherung des Sperr-Notrufs +49 116 116* im Handy sowie eine zusätzliche Notiz getrennt vom Gerät. Der Service ist weltweit rund um die Uhr erreichbar. Als Ergänzung lassen sich Kartendaten in der SperrApp sicher hinterlegen und viele girocards – je nach Institut – sofort sperren. Direkt nach der Sperrung ist im Falle eines Diebstahls Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten.

* Der Service des Sperr-Notrufs ist kostenlos. Auch der Anruf bei der 116 116 aus dem deutschen Festnetz ist gebührenfrei. Aus dem Mobilnetz und aus dem Ausland (+49 116 116) können Gebühren anfallen. Sollte der Sperr-Notruf in seltenen Fällen nicht erreichbar sein, gibt es alternativ die Rufnummer +49 (0) 30 40504050.

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